SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 0,27 € | 5,05 € |
| 50 | 0,53 € | 4,79 € |
| 150 | 0,80 € | 4,52 € |
| 250 | 1,07 € | 4,25 € |
Das Rillenkugellager 6005 von SKF ist ein offenes, einreihiges Wälzlager mit 25 mm Bohrung, 47 mm Außendurchmesser und 12 mm Breite für vielseitige Industrieanwendungen.
Das einreihige Rillenkugellager 6005 stammt vom Hersteller SKF in der Ausführung Explorer. Es besteht aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und führt die Wälzkörper in einem Stahlblechkäfig. Durch die offene Bauform ohne integrierte Dichtscheiben eignet sich dieses Wälzlager vor allem für Einbauumgebungen mit bauseits vorhandener Abdichtung. Die Konstruktion ermöglicht einen reibungsarmen Lauf bei normaler Radiallagerluft und deckt einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius ab.
Das Rillenkugellager 6005 nimmt vorwiegend radiale Belastungen sowie moderate axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Diese Bauform kommt bevorzugt in rotierenden Lagerungsanordnungen mit kombinierten Lasten zum Einsatz. Da der Außenring ohne Flansch oder Nut ausgeführt ist, lässt sich die Einheit unkompliziert in zylindrische Gehäusebohrungen einpassen. Der freie Durchgang ohne Dichtscheiben erlaubt den ungehinderten Schmierstoffzutritt über das zentrale Ölsystem der Maschine.
Bei dieser Ausführung kombiniert der Hersteller eine Maßgenauigkeit nach Toleranzklasse P6 mit einer feineren Laufgenauigkeit nach Toleranzklasse P5. Durch diese eingeengten Fertigungstoleranzen weist das Bauteil geringere Rundlauffehler auf als Standardausführungen. Dies fördert einen vibrationsarmen Betrieb bei anspruchsvollen Drehbewegungen. Für Konstruktion und Instandhaltung bedeutet diese Präzision eine saubere Führung der Welle, wenn für die Maschinenbaugruppe ein formstabiles Lager benötigt wird.
Dieses Wälzlager verfügt über eine Bohrung von 25 mm für den Wellensitz, einen Außendurchmesser von 47 mm sowie eine Baubreite von 12 mm. Die geometrischen Maße entsprechen der gängigen Normreihe für einreihige Rillenkugellager dieser Baugröße, wodurch sich bestehende Komponenten im Reparaturfall zügig identifizieren und austauschen lassen.
Ein offenes Lager besitzt weder Dicht- noch Deckscheiben an den Stirnseiten. Dadurch entstehen keine reibungsbedingten Schleifverluste durch Berührungsdichtungen, was den leichten Anlauf begünstigt. Diese Bauart setzt jedoch eine saubere Einbauumgebung oder externe Gehäusedichtungen voraus, damit Schmieröl ungehindert zirkuliert und Schmutzpartikel abgehalten werden.
Die Einstufung gibt die Fertigungsgenauigkeit an: Das Bauteil bietet eine Maßgenauigkeit nach Klasse P6 sowie eine noch engere Laufgenauigkeit nach Klasse P5. Gegenüber der Normaltoleranz verringern diese Vorgaben die zulässigen Rundlauf- und Planlaufabweichungen, was einem ruhigen Lauf zugutekommt.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Die Ringe und Wälzkörper aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6) sowie der eingebaute Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Fenster ihre Formstabilität. Achten Sie bei der Auslegung auf Schmierstoffe, die für diese Betriebstemperaturen freigegeben sind.
Das Lager verfügt über normale Radiallagerluft. Dieser Spielraum zwischen den Kugeln und Laufbahnen bietet den passenden Ausgleich für übliche Übergangspassungen auf Welle und Gehäuse. Er eignet sich für Standardanwendungen ohne extreme Temperaturdifferenzen zwischen dem Innenring und dem Außenring.
Der Stahlblechkäfig führt die einzelnen Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und verhindert deren gegenseitige Berührung im Betrieb. Er zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht bei solider mechanischer Festigkeit aus. Gegenüber Schmierfetten und gängigen Industrieölen verhält sich der Werkstoff chemisch unempfindlich.
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