SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 9,01 € | 171,22 € |
| 20 | 18,02 € | 162,21 € |
Das Rillenkugellager 16022 von SKF bietet mit den Maßen 110x170x19 mm eine schmale Bauform für radiale Traglasten bei hohen Drehzahlen.
Das Rillenkugellager 16022 ist ein offenes, einreihiges Radialkugellager von SKF in Explorer-Ausführung. Mit einer Bohrung von 110 mm, einem Außendurchmesser von 170 mm und einer schmalen Breite von 19 mm eignet sich dieses Bauteil für Lagerstellen mit begrenztem axialem Bauraum. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und geführt durch einen stabilen Stahlblechkäfig, nimmt das Lager primär Radiallasten sowie moderate axiale Kräfte in beiden Richtungen auf.
Konstrukteure und Instandhalter greifen auf das Rillenkugellager 16022 zurück, wenn rotierende Wellen bei kompakten Außenabmessungen präzise gelagert werden müssen. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau sowie bei axial begrenzt dimensionierten Gehäusekonstruktionen. Da das Lager offen ausgeführt ist, kann das Schmiermittel je nach Systemauslegung ungehindert zirkulieren. Dies begünstigt Anwendungen, die in geschlossenen Gehäusen laufen und über ein zentrales Schmiersystem mit Öl oder Fett versorgt werden.
Dieses Lager vereint normale Radiallagerluft mit einer erhöhten Maßgenauigkeit der Klasse P6 bei standardmäßiger PN-Laufgenauigkeit. Die engere Toleranz P6 erleichtert das Einhalten exakter Passungen auf Welle und Gehäuse. In Kombination mit der normalen Lagerluft arbeitet das System bei Standardbetriebstemperaturen zwischen -20 und +120 Grad vibrationsarm. Achten Sie bei der Montage auf saubere Anschlussflächen und eine geeignete externe Abdichtung des Gehäuses, um das offene Lager vor Verunreinigungen zu schützen.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 110 mm, einen Außendurchmesser von 170 mm und eine Breite von 19 mm auf. Diese Maße entsprechen einer besonders schmalen Bauform. Durch das Verhältnis von großem Durchmesser zu geringer Breite lässt sich das Wälzlager platzsparend auf Wellen mit 110 mm Durchmesser integrieren.
Bei dieser Ausführung verfügt das Wälzlager ab Werk weder über Deckscheiben noch über Schleifdichtungen. Die Wälzkörper und der Stahlblechkäfig liegen frei. Dadurch lässt sich das Lager direkt über ein externes Schmiersystem versorgen. Der Einbau erfordert jedoch ein geschütztes Gehäuse mit separater Gehäusedichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich erstreckt sich von -20 bis +120 Grad. Innerhalb dieser Spanne behalten der Wälzlagerstahl 100Cr6 und der Stahlblechkäfig ihre Formstabilität. Bei der Auslegung der Lagerstelle ist darauf zu achten, dass auch der gewählte Schmierstoff für die jeweilige Temperatur im Einsatzbereich freigegeben ist.
Die Kennzeichnung P6 steht für eine gegenüber dem Standard engere Maßgenauigkeit der Anschlussmaße. Die Laufgenauigkeit entspricht der normalen Klasse PN. Diese Kombination erleichtert präzise Passungssitze auf der Welle und im Gehäuse, was zu einer gleichmäßigen Lastverteilung beiträgt und unerwünschtes Passungsspiel im Betrieb reduziert.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das standardmäßige radiale Spiel zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen im unmontierten Zustand. Sie ist für übliche Passungswahlen und reguläre thermische Ausdehnungen ausgelegt. Dadurch läuft das Lager geräuscharm und ohne unzulässige Verspannung, sofern keine starken Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring auftreten.
Sowohl die Ringe als auch die Kugeln sind aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 gefertigt. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch hohe Festigkeit und Verschleißbeständigkeit unter rollender Beanspruchung aus. Zur Führung der Wälzkörper dient ein Käfig aus Stahlblech, der für eine gleichmäßige Lastverteilung sorgt.
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