FAG
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Das Rillenkugellager 624 -2Z von FAG bietet mit seinen Maßen von 4x13x5 mm eine beidseitig abgedeckte Lösung für kompakte Präzisionsanwendungen.
Das Rillenkugellager 624 -2Z von FAG ist ein einreihiges Miniatur-Wälzlager für Konstruktionen mit begrenztem Bauraum. Mit einer Bohrung von 4 mm, einem Außendurchmesser von 13 mm und einer Breite von 5 mm nimmt dieses Rillenkugellager vorrangig radiale Belastungen sowie moderate axiale Kräfte auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), zeichnet sich das Bauteil durch Formstabilität im Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad Celsius aus. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper im Laufbahnsystem.
Das Rillenkugellager 624 -2Z kommt typischerweise in kompakten Geräten und feinmechanischen Baugruppen zum Einsatz. Das Lager ist für Anwendungen konzipiert, bei denen Drehbewegungen auf kleinem Raum erforderlich sind. Durch die normale Radiallagerluft arbeitet die Lagerung bei üblichen Betriebstemperaturen ohne übermäßige Eigenspannung.
Der zylindrische Außenring ohne Flansch ermöglicht einen bündigen Einbau in glatte Gehäusebohrungen. Dabei nehmen die Lagerringe sowohl gleichförmige als auch wechselnde radiale Kräfte auf.
Das Nachsetzzeichen -2Z kennzeichnet beidseitig montierte Deckscheiben aus Blech. Diese Spaltdichtungen halten grobe Schmutzpartikel und Staub vom Lagerinneren fern, ohne Reibung zu erzeugen. Dies kommt Anwendungen mit mittleren bis höheren Drehzahlen zugute, bei denen berührende Dichtlippen zusätzliche Wärme erzeugen würden. Die Fertigung nach Toleranzklasse P0 (entsprechend ABEC 1) bedeutet, dass das Miniaturlager gängigen Industriestandards für Maß- und Rundlaufgenauigkeit entspricht.
Dieses Miniatur-Wälzlager weist einen Innendurchmesser von 4 mm, einen Außendurchmesser von 13 mm sowie eine Breite von 5 mm auf. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Ringnut noch Flansch. Dank dieser genormten Abmessungen lässt sich das Bauteil passgenau in entsprechende Aufnahmebohrungen montieren.
Der Zusatz -2Z steht für zwei berührungslose Deckscheiben aus Stahlblech, die beidseitig im Außenring sitzen. Sie schützen das Innere vor dem Eindringen fester Schmutzpartikel. Da kein Schleifkontakt zur Innenringschulter besteht, bleibt das Reibmoment gering, was den Einsatz bei höheren Drehzahlen begünstigt.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen zwischen -30 und +120 Grad Celsius ausgelegt. Dieser Einsatzbereich basiert auf der thermischen Beständigkeit des Wälzlagerstahls 100Cr6 und des verbauten Stahlblechkäfigs. Bei Anwendungen nahe den Grenzwerten empfiehlt sich die Abstimmung der Passungen auf die thermische Längenausdehnung der Welle.
Die normale Radiallagerluft bezeichnet das werkseitig vorgegebene radiale Spiel im unbelasteten Zustand. Sie gleicht betriebsbedingte Wärmeausdehnungen sowie minimale Passungsübermaße zwischen Welle und Gehäuse aus. Für Standardanwendungen im industriellen Umfeld bietet diese Auslegung ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Laufruhe und radialer Führung.
Die Klassifizierung nach P0 beziehungsweise ABEC 1 definiert die grundlegende Normaltoleranz für Wälzlager im Maschinenbau. Diese Norm legt zulässige Abweichungen für Bohrung, Außendurchmesser und Planlauf fest. Sie genügt den Anforderungen gängiger Industrieanwendungen, bei denen keine extremen Feinsttoleranzen vorgeschrieben sind.
Gegenüber einer offenen Ausführung besitzt die Variante -2Z fest installierte Blechabdeckungen auf beiden Seiten. Diese halten herstellerseitig eingebrachte Schmierstoffe im Lagerraum und erschweren das Eindringen von Staub. Offene Lager erfordern hingegen externe Gehäusedichtungen, erlauben im Gegenzug jedoch den Einsatz individueller Schmierstoffe.
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