FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 3,95 € | 74,99 € |
| 30 | 7,89 € | 71,05 € |
Das Rillenkugellager 6217 -C4 von FAG bietet mit 85 mm Bohrung und vergrößerter C4-Lagerluft Betriebssicherheit bei starken thermischen Einflüssen.
Das Rillenkugellager 6217 -C4 ist ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl für vorwiegend radiale Belastungen. Mit den Abmessungen 85x150x28 mm nimmt dieses offene Lager zusätzlich axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Gefertigt in der Normaltoleranz P0/PN (ABEC 1), eignet es sich für industrielle Maschinen, bei denen Wärmeausdehnungen oder feste Passungen auftreten. Durch den Verzicht auf integrierte Dichtscheiben lässt sich das Lager direkt in bestehende Schmierstoffkreisläufe einbinden.
Diese Ausführung eignet sich für thermisch beanspruchte Industrieantriebe und rotierende Baugruppen mit spürbarer Betriebserwärmung. Durch die Kombination aus offenem Außenring ohne Flansch und Stahlblechkäfig läuft das Lager in öl- oder fettgeschmierten Gehäusen. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad. Der Einsatz empfiehlt sich vor allem bei thermischen Differenzen zwischen Welle und Gehäuse sowie bei festen Einpassungen.
Die Kennzeichnung C4 steht für eine stark erhöhte Radiallagerluft, die deutlich über dem Standard und über der C3-Stufe liegt. Diese vergrößerte Lagerluft kompensiert die radiale Ausdehnung der Welle bei hohen Betriebstemperaturen sowie die Verengung durch feste Einpassungen. Wählen Sie die C4-Variante gezielt, wenn im Normalbetrieb Temperaturgefälle zwischen Innen- und Außenring entstehen. Bei geringen Betriebstemperaturen oder geringen Passungsübermaßen kann die vergrößerte Lagerluft hingegen zu spürbarem Spiel führen.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 85 mm, einen Außendurchmesser von 150 mm und eine Breite von 28 mm auf. Diese genormten Hauptabmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau auf entsprechenden Wellen und in Gehäusebohrungen ohne Flansch oder Nut am Außenring.
Das Kürzel C4 kennzeichnet eine stark vergrößerte radiale Lagerluft im unmontierten Zustand. Dieser zusätzliche Spielraum zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen mindert das Risiko, dass sich das Lager bei Erwärmung der Welle oder durch feste Passungen verspannt, und trägt dazu bei, Reibung und vorzeitigen Verschleiß zu reduzieren.
Offene Wälzlager besitzen weder Deck- noch Dichtscheiben. Sie eignen sich für Umgebungen, in denen das Schmiermittel – etwa Schmieröl oder Schmierfett – frei zirkulieren kann oder das Gehäuse eine externe Abdichtung übernimmt. Zudem erleichtern sie das gezielte Auswaschen und Nachschmieren bei Wartungsarbeiten.
Für das Lager gilt ein Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad. Ringe und Wälzkörper aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6) sowie der verbaute Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Fenster ihre Formstabilität, sofern das Schmiermittel auf die jeweilige Betriebstemperatur abgestimmt ist.
Das Wälzlager entspricht der Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN nach Normungsvorgaben, was der Einstufung ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz erfüllt die üblichen Genauigkeitsanforderungen im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau für einen sauberen Rundlauf und standardisierte Lagersitze.
Das Lager verfügt über einen Stahlblechkäfig, der die einreihig geführten Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand hält. Stahlblechkäfige bieten eine solide Festigkeit bei geringem Eigengewicht und vertragen die für das Lager spezifizierten Einsatztemperaturen bis +150 Grad.
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