FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,65 € | 12,39 € |
| 25 | 1,31 € | 11,73 € |
| 50 | 1,95 € | 11,09 € |
Das Rillenkugellager 16007 -C3 von FAG Wälzlager bietet mit 35x62x9 mm kompakte Maße und vergrößerte C3-Lagerluft für anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Dieses einreihige Rillenkugellager 16007 -C3 von FAG Wälzlager verbindet eine schmale Bauform mit präzisen Laufeigenschaften. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) führt der stabile Stahlblechkäfig die Wälzkörper zuverlässig bei Betriebstemperaturen zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Die offene Konstruktion ohne integrierte Dichtscheiben erlaubt eine flexible Einbindung in bestehende Schmiersysteme, beispielsweise bei Öl- oder Nachschmierung im geschlossenen Gehäuse.
Konstrukteure greifen auf diese Bauart zurück, wenn im Aggregat wenig axialer Bauraum zur Verfügung steht. Durch die schmale Breite von 9 mm bei 62 mm Außendurchmesser nimmt das Lager vorwiegend radiale Belastungen sowie moderate Axialkräfte auf. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei Konstruktionen, bei denen eine externe Abdichtung des Gehäuses bereits vorliegt und Schmierstoff ungehindert zirkulieren soll.
Der Zusatz C3 kennzeichnet eine vergrößerte radiale Lagerluft im Vergleich zur Normalausführung. Diese Eigenschaft ist nützlich, wenn im Betrieb Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungen auf der 35-mm-Welle das Betriebsspiel verringern. Die zusätzliche Lagerluft beugt Verspannungen vor und erhält den leichten Lauf des Lagers auch bei Erwärmung. Die Toleranzklasse P0/PN (entsprechend ABEC 1) definiert dabei eine präzise Maßhaltigkeit.
Mit 35 mm Innendurchmesser, 62 mm Außendurchmesser und einer Breite von 9 mm ist das Bauteil besonders schmal ausgeführt. Der Außenring besitzt weder Nut noch Flansch, wodurch sich das Bauteil unkompliziert in zylindrische Gehäusebohrungen einsetzen lässt.
Die Kennzeichnung C3 verweist auf eine vergrößerte radiale Lagerluft über dem Standardbereich. Diese Ausführung wirkt einem Klemmen der Wälzkörper entgegen, falls sich Welle und Innenring während des Betriebs durch Temperatureinflüsse stärker ausdehnen als das umgebende Maschinengehäuse.
Offene Wälzlager besitzen ab Werk keine schleifenden Dichtscheiben oder Deckscheiben. Dadurch entsteht keine zusätzliche Reibung durch Dichtlippen. Der Schmierstoff gelangt direkt an Laufbahnen und Wälzkörper, was die Einbindung in vorhandene Ölkreisläufe oder externe Fetträume vereinfacht.
Ausgelegt ist das Bauteil für einen Betriebsbereich von -20 bis +150 Grad Celsius. Die Kombination aus gehärtetem Wälzlagerstahl 100Cr6 und einem widerstandsfähigen Stahlblechkäfig hält diesen thermischen Bedingungen stand, sofern das gewählte Schmiermittel für denselben Temperaturbereich geeignet ist.
Gefertigt ist das Bauteil in der Standard-Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN, was der Einstufung ABEC 1 entspricht. Diese Klasse deckt die gängigen Anforderungen des Maschinenbaus bezüglich Rundlaufgenauigkeit und Maßhaltigkeit praxisnah ab.
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