FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 28,75 € | 546,17 € |
| 3 | 57,50 € | 517,42 € |
Das Rillenkugellager 16044 von FAG ist ein offenes, einreihiges Radiallager mit den Maßen 220x340x37 mm für industrielle Wellenkonstruktionen.
Das Rillenkugellager 16044 nimmt vorrangig radiale Belastungen auf und stützt zusätzlich axiale Kräfte in beiden Richtungen ab. Diese Ausführung von FAG Wälzlager besitzt eine Bohrung von 220 mm, einen Außendurchmesser von 340 mm sowie eine schmale Baubreite von 37 mm. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit Laufbahnen und Kugeln aus demselben Werkstoff, erfüllt das Bauteil die Anforderungen der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Es besitzt keine Stromisolierung und kommt an zylindrischen Lagersitzen ohne Flansch oder Nut am Außenring zum Einsatz.
Konstrukteure nutzen diese schmale Bauform vor allem dort, wo bei großen Wellendurchmessern von 220 mm nur ein begrenzter radialer Bauraum zur Verfügung steht. Durch die tiefe Rillengeometrie führt das Lager Wellen spurtreu und eignet sich für Lagerungsstellen mit kombinierten Radial- und Axialkräften. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Schleif- oder Deckscheiben handelt, lässt es sich direkt in Schmierstoffkreisläufe einbinden. Konstruktionen mit Ölschmierung oder zentraler Schmierstoffversorgung profitieren vom ungehinderten Schmiermitteldurchfluss.
Bei der Montage des offenen Lagers ist auf ein sauberes Montageumfeld zu achten, damit keine Fremdpartikel in das Laufbahnsystem gelangen. Die Abdichtung gegen Staub und Feuchtigkeit erfolgt bei diesem Modell über die umgebende Gehäusekonstruktion. Das Lager verfügt über normale Radiallagerluft, was bei standardmäßigen Passungen einen gleichmäßigen Rundlauf im Betrieb ermöglicht. Ein stabiler Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig in der Reihe. Für den Einsatz ist ein Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad zulässig.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 220 mm, einen Außendurchmesser von 340 mm und eine Breite von 37 mm. Diese Maße kennzeichnen eine vergleichsweise schmale Ausführung bezogen auf den Wellendurchmesser, was kompakte Gehäusekonstruktionen im schweren Maschinenbau ermöglicht.
Ein offenes Lager besitzt ab Werk weder Deck- noch Dichtscheiben. Schmierstoffe wie Öl oder Fett können ungehindert an die Kugeln und den Stahlblechkäfig gelangen. Dies vereinfacht die Nachschmierung und die Einbindung in Umlaufschmierungen, verlangt jedoch eine externe Gehäuseabdichtung zum Schutz vor Schmutz.
Normale Radiallagerluft beschreibt das konstruktive Spiel zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen im unverbauten Zustand. Sie gleicht die maßliche Einengung durch Standardpassungen auf Welle und Gehäuse aus, sodass das Lager im thermischen Betriebszustand reibungsarm und ohne unzulässige Verspannung läuft.
Das Lager ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Sowohl die Ringe und Wälzkörper aus 100Cr6-Stahl als auch der geführte Stahlblechkäfig bleiben in diesem Rahmen maßhaltig. Bei der Auswahl des Schmierstoffs müssen Sie dessen Temperatureignung entsprechend auf diesen Bereich abstimmen.
Der Stahlblechkäfig trennt die einzelnen Wälzkörper auf der kreisförmigen Laufbahn, verhindert den direkten Kontakt der Kugeln untereinander und sorgt für eine gleichmäßige Lastverteilung. Die leichte Bauart des Blechkäfigs reduziert die Eigenmasse des Wälzlagers und begünstigt eine freie Verteilung des Schmiermittels im Lagerinnenraum.
Diese Einstufung entspricht der Normaltoleranz für Wälzlager nach internationalen Standards. Sie definiert verbindliche Grenzwerte für Maß-, Form- und Laufgenauigkeit der Bohrung, des Außendurchmessers sowie des Planlaufs. Diese Genauigkeit reicht für die meisten industriellen Antriebe und Maschinenwellen vollständig aus.
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