SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 35 | 3,31 € | 29,88 € |
Das Rillenkugellager 6206 /VA201 von SKF (30x62x16 mm) ist für Betriebstemperaturen von -40 bis +250 °C bei stark erhöhter Radiallagerluft ausgelegt.
Das Rillenkugellager 6206 /VA201 ist ein einreihiges Radialkugellager von SKF für thermisch anspruchsvolle Umgebungen. Mit den Hauptabmessungen von 30 mm Bohrung, 62 mm Außendurchmesser und 16 mm Breite fügt sich das offene Lager in genormte Bauräume ein. Ringe und Wälzkörper sind manganphosphatiert ausgeführt. In Kombination mit einer werkseitigen Sonderfettung und einem robusten Stahlblechkäfig deckt dieses Wälzlager einen weiten Temperaturbereich ab.
Dieses Wälzlager kommt vorrangig zum Einsatz, wenn Standardlager durch starke thermische Einflüsse an Belastungsgrenzen stoßen. Ausgelegt für Temperaturen von bis zu +250 °C eignet sich das Lager für thermisch hochbeanspruchte Heißbereiche. Die offene Bauform ohne schleifende Dichtelemente begünstigt ein leichtgängiges Laufverhalten, setzt jedoch eine saubere Einbauumgebung oder ein geschlossenes Gehäusekonzept zum Schutz vor Schmutzeintrag voraus.
Die Ausführung /VA201 zeichnet sich durch zwei funktionale Merkmale aus: Die Manganphosphatierung schützt die Oberflächen vor Passungsrost und mindert die Reibung bei ungünstigen Schmierverhältnissen. Zudem dient die sehr stark erhöhte Radiallagerluft dazu, ein Verklemmen der Wälzkörper auszugleichen, wenn sich Welle und Gehäuse bei Hitze unterschiedlich stark ausdehnen. Das eingebrachte Sonderfett ist auf diese thermischen Bedingungen abgestimmt und unterstützt die kontinuierliche Schmierfilmbildung.
Mit einer Bohrung von 30 mm, einem Außendurchmesser von 62 mm sowie einer Breite von 16 mm entspricht die Ausführung standardisierten Abmessungen. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut, wodurch er sich bündig in zylindrische Gehäusebohrungen einpassen lässt.
Der zulässige Betriebsbereich reicht von -40 bis +250 Grad Celsius. Die Eignung basiert auf der abgestimmten Kombination aus temperaturstabilem Sonderfett, manganphosphatierten Oberflächen und dem Stahlblechkäfig, der die Wälzkörper zuverlässig führt.
Im Heißbetrieb dehnen sich metallische Werkstoffe merklich aus. Eine stark vergrößerte Radiallagerluft gleicht thermische Gefälle zwischen Welle und Gehäuse aus. So bleibt das notwendige Betriebsspiel zwischen Kugeln und Laufbahnen erhalten, ohne dass es zu einer Verspannung kommt.
Die Manganphosphatschicht verbessert die Einlaufeigenschaften und wirkt als Schutz gegen tribochemische Reaktionen sowie Reibkorrosion. Gerade bei hohen Temperaturen und anspruchsvollen Schmierbedingungen trägt diese Oberflächenbehandlung zur Betriebssicherheit der Lagerung bei.
Das Kugellager entspricht der Standardtoleranz P0 beziehungsweise PN und ist vergleichbar mit der Einstufung ABEC 1. Es bietet damit die im Maschinenbau übliche Maß- und Rundlaufgenauigkeit für rotierende Wellen.
Eine zusätzliche Erstschmierung ist in der Regel nicht erforderlich, da das Lager bereits mit einem hitzebeständigen Sonderfett befüllt ist. Da es sich um eine offene Ausführung ohne Dichtscheiben handelt, sollte die Schmierstelle im Betrieb vor äußerem Schmutzeintrag geschützt werden.
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