SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Das Rillenkugellager 6330 M/C4 von SKF bietet mit 150 mm Bohrung, Messingkäfig und C4-Lagerluft verlässliche Führung bei anspruchsvollen thermischen Einsatzbedingungen.
Das Rillenkugellager 6330 M/C4 von SKF ist ein einreihiges Wälzlager für schwere industrielle Anwendungen. Mit einem Außendurchmesser von 320 mm und einer Breite von 65 mm nimmt dieses offene Großlager vorwiegend hohe Radiallasten sowie moderate axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 in der Toleranzklasse P0, verbindet die Konstruktion mechanische Belastbarkeit mit einem stabilen Massivkäfig aus Messing.
Die Lagerung kommt vor allem in schweren Industrieantrieben und Großmaschinen mit erhöhter thermischer oder mechanischer Beanspruchung zum Einsatz. Durch die Kombination aus massivem Messingkäfig und vergrößerter Lagerluft eignet sich das Bauteil für Umgebungen mit Vibrationen sowie erhöhten Betriebstemperaturen. Die offene Bauform ohne integrierte Dichtscheiben erlaubt eine direkte Einbindung in vorhandene Schmiersysteme des Gehäuses, was bei Anlagen mit kontinuierlicher Schmiermittelzufuhr zweckmäßig ist.
Der Kennbuchstabe M verweist auf einen Massivkäfig aus Messing, der für den Betrieb unter Schwingungen und Stoßbelastungen ausgelegt ist. Die Angabe C4 steht für eine stark vergrößerte Radiallagerluft. Diese Eigenschaft beugt einem Klemmen der Wälzkörper vor, wenn im laufenden Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungen auf Welle und Gehäuse das radiale Betriebsspiel verengen.
Dieses einreihige Lager besitzt einen Innendurchmesser von 150 mm, einen Außendurchmesser von 320 mm sowie eine Breite von 65 mm. Diese Maße bestimmen den erforderlichen Bauraum auf der Welle und im Lagergehäuse. Die Fertigung erfolgt in der normalen Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1.
Der massive Messingkäfig mit dem Kennzeichen M zeichnet sich durch Formstabilität und günstige Reibeigenschaften aus. Er führt die Wälzkörper zuverlässig und kommt vorzugsweise dort zum Einsatz, wo Schwingungen oder dynamische Kräfte auf das Wälzlager einwirken.
Die Lagerluftklasse C4 liegt über dem normalen Betriebsspiel sowie über der Klasse C3. Sie dient dem gezielten Ausgleich starker thermischer Ausdehnungen der Lagerringe sowie enger Übermaßpassungen. Das vergrößerte Radialspiel trägt dazu bei, dass das Lager auch bei Erwärmung frei dreht.
Da das Lager ohne eigene Dichtscheiben ausgeführt ist, erfolgt die Versorgung mit Schmierstoff über die Gehäusekonstruktion. Je nach Maschinenkonzept eignen sich Ölbäder, Zirkulationsschmierungen oder regelmäßiges Nachschmieren mit Fett. Das Gehäuse benötigt dafür externe Dichtungen gegen Schmutzeintrag.
Der spezifizierte Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Die Lagerringe und Wälzkörper aus Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der Messingkäfig behalten in diesem thermischen Fenster ihre Formstabilität. Der eingesetzte Schmierstoff muss auf diesen Bereich abgestimmt sein.
Sowohl Ringe als auch Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch Festigkeit und Beständigkeit gegen Rollverschleiß aus. Zusammen mit dem Messingkäfig ergibt sich eine Konstruktion für hohe mechanische Dauerbeanspruchung.
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