FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 6,81 € | 129,42 € |
| 20 | 13,63 € | 122,60 € |
Das einreihige Rillenkugellager 6316 -2Z-C3 von FAG mit den Maßen 80x170x39 mm verfügt über beidseitige Deckscheiben und vergrößerte C3-Lagerluft.
Beim Rillenkugellager 6316 -2Z-C3 von FAG handelt es sich um ein vielseitiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) für die Aufnahme hoher radialer sowie mäßiger axialer Kräfte. Die Bauform mit 80 mm Innen- und 170 mm Außendurchmesser kommt in zahlreichen industriellen Antrieben zum Einsatz. Dank der einreihigen Konstruktion ohne Flansch oder Nut am Außenring lässt sich das Lager unkompliziert in zylindrische Gehäusebohrungen integrieren. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig in den tiefen Laufrillen.
Dieses Rillenkugellager nimmt vorwiegend Radialkräfte auf und führt Wellen auch bei beidseitig wirkenden Axialbelastungen. Konstruktionen nutzen diese Baugröße häufig bei zylindrischem Wellensitz und thermischen Einflüssen.
Durch den Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad deckt das Lager typische Betriebsumgebungen im Maschinenbau ab. Die geschlossene Ausführung trägt dazu bei, das Lagerinnere vor groben Verunreinigungen zu schützen und den Schmierstoff im Lagerraum zu halten.
Die beidseitigen metallischen Deckscheiben (Kürzel 2Z) bilden eine berührungslose Spaltdichtung. Sie halten Fremdkörper ab, ohne zusätzliche Reibung oder Wärmeentwicklung zu erzeugen. Das erlaubt Drehzahlen ähnlich denen eines offenen Lagers.
Die leicht erhöhte Radiallagerluft C3 gibt den Wälzkörpern mehr Spielraum als die Normalausführung P0/PN. Das trägt dazu bei, ein Klemmen zu vermeiden, wenn sich Innen- und Außenring durch Temperaturunterschiede im Betrieb ungleich ausdehnen oder wenn feste Passungen die Lagerluft nach dem Aufpressen verringern.
Mit einem Innendurchmesser von 80 mm, einem Außendurchmesser von 170 mm sowie einer Breite von 39 mm entspricht die Bauform standardisierten Abmessungen. Der Außenring besitzt weder Nut noch Flansch, wodurch sich das Lager bündig in Gehäuse einpassen lässt. Wälzkörper und Ringe bestehen aus Wälzlagerstahl 100Cr6.
Beidseitig angebrachte Deckscheiben aus Stahlblech bilden beim Kürzel 2Z eine berührungslose Spaltdichtung zum Innenring. Sie bewahren das Lagerinnere vor Staub und Schmutzpartikeln, verursachen im Gegensatz zu schleifenden Dichtungen jedoch keinen zusätzlichen Reibungswiderstand und mindern die Grenzdrehzahl nicht.
Eine leicht vergrößerte Radiallagerluft C3 gleicht betriebsbedingte Erwärmungen aus, wenn eine Temperaturdifferenz zwischen Innen- und Außenring entsteht. Auch feste Wellen- und Gehäusesitze verengen das interne Lagerspiel nach dem Einbau, sodass die C3-Klassifizierung dazu beiträgt, ein Verspannen der Wälzkörper zu vermeiden.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -30 bis +120 Grad Celsius. Diese Spanne ermöglicht den Einsatz in unbeheizten Industriehallen ebenso wie in der Nähe warmer Maschinenaggregate. Entscheidend für den Betrieb innerhalb dieser Grenzen ist die Temperaturverträglichkeit des verwendeten Schmierstoffs.
Im Inneren hält ein formstabiler Stahlblechkäfig die Kugeln auf gleichmäßigem Abstand. Diese Käfigart zeichnet sich durch ein geringes Gewicht sowie hohe Festigkeit aus. Sie eignet sich für wechselnde Belastungen und unterstützt eine gleichmäßige Schmierstoffverteilung über die gesamte Laufbahn des einreihigen Lagers.
Gefertigt wird das Lager nach Toleranzklasse P0 (auch als PN bezeichnet) beziehungsweise dem Standard ABEC 1. Diese Genauigkeitsklasse deckt die Anforderungen an Maßhaltigkeit, Rundheit und Planlauf im allgemeinen Maschinenbau ab, ohne dass Sonderpassungen für Spindelanwendungen erforderlich sind.
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