FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 20 | 10,89 € | 98,01 € |
Das einreihige Rillenkugellager 16022 -C3 von FAG Wälzlager mit den Maßen 110x170x19 mm bietet erhöhte Lagerluft für thermisch beanspruchte Industrieantriebe.
Das Rillenkugellager 16022 -C3 von FAG Wälzlager ist ein einreihiges Radialkugellager der schmalen Baureihe 160. Mit einem Innendurchmesser von 110 mm, einem Außendurchmesser von 170 mm und einer schmalen Breite von 19 mm ermöglicht dieses Wälzlager kompakte Konstruktionen auf größeren Wellen. Es nimmt vorwiegend Radialkräfte sowie moderate Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 zeichnet sich das offene Lager durch hohe Formstabilität im Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad aus.
Diese Bauform kommt vor allem dort zum Einsatz, wo der Bauraum in axialer Richtung begrenzt ist, aber verhältnismäßig große Wellendurchmesser geführt werden müssen. Das Lager eignet sich für industrielle Antriebssysteme mit kontinuierlicher Belastung. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben handelt, lässt es sich direkt über ein bestehendes Gehäuseschmiersystem mit Öl oder Fett versorgen. Die Konstruktion verringert Reibungsverluste und unterstützt gleichmäßige Laufeigenschaften im Dauerbetrieb.
Die Kennzeichnung C3 kennzeichnet eine vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Diese leicht erhöhte Lagerluft dient dazu, betriebsbedingte Wärmeausdehnungen von Welle und Innenring auszugleichen, ohne dass sich die Wälzkörper verspannen. Auch bei festen Passungen auf der Welle oder im Gehäuse bleibt ausreichend Radialspiel für einen reibungsarmen Lauf erhalten. Zusammen mit dem Stahlblechkäfig ist diese Ausführung für Betriebstemperaturen von bis zu +150 Grad ausgelegt und wirkt vorzeitigem Verschleiß entgegen.
Mit einer Bohrung von 110 mm, einem Außendurchmesser von 170 mm sowie einer Breite von 19 mm weist das Lager eine schmale Querschnittsgeometrie auf. Dadurch eignet sich die Ausführung speziell für Lagerungen mit größeren Wellendurchmessern, bei denen axialer Bauraum im Gehäuse eingespart werden soll.
Das Kürzel C3 steht für eine vergrößerte interne Radiallagerluft im Vergleich zur Normalausführung. Dieser zusätzliche Spielraum gleicht thermische Dehnungen bei höheren Betriebstemperaturen aus und verhindert, dass sich die Wälzkörper bei strammen Passungssitzen auf Welle oder Gehäuse festklemmen.
Die Auslegung deckt Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ab. Sowohl der gehärtete Wälzlagerstahl als auch der integrierte Stahlblechkäfig behalten über diesen Bereich ihre Formstabilität. Für einen sicheren Lauf muss der gewählte Schmierstoff ebenfalls auf die jeweilige Betriebstemperatur abgestimmt sein.
Ohne werkseitig angebrachte Dicht- oder Deckscheiben konstruiert, minimiert dieses Lager das Reibungsmoment und erlaubt eine direkte Schmierung über das Gehäusesystem. Die Abdichtung gegen Schmutzeintrag und Schmiermittelverlust erfolgt konstruktiv über externe Dichtungen der umgebenden Baugruppe.
Das Modell ist mit einem Stahlblechkäfig ausgestattet. Dieser führt die Wälzkörper gleichmäßig im einreihigen Kugelkranz und verhindert den Kontakt der Kugeln untereinander. Stahlblechkäfige zeichnen sich durch hohe Festigkeit, geringes Gewicht und eine problemlose Verträglichkeit mit gängigen Industrieschmierstoffen aus.
Das Wälzlager ist in der Toleranzklasse P0 bzw. PN gefertigt, was dem Standard ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz genügt den üblichen Genauigkeitsanforderungen des allgemeinen Maschinenbaus und ermöglicht einen präzisen, zuverlässigen Lauf auf standardisierten Wellensitzen.
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