FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 2,28 € | 43,26 € |
| 30 | 4,56 € | 40,98 € |
Das Rillenkugellager 16017 von FAG bietet mit den Maßen 85x130x14 mm eine besonders schmale Bauform für radiale Traglasten.
Das einreihige Rillenkugellager 16017 ist ein offenes Wälzlager aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6). Durch die geringe Querschnittsbreite von lediglich 14 mm bei einer 85-mm-Bohrung eignet sich diese Ausführung für kompakte Konstruktionen, bei denen der axiale Bauraum begrenzt ist. Die Fertigung erfolgt in der normalen Toleranzklasse P0/PN (entsprechend ABEC 1) mit normaler Radiallagerluft. Ein stabiler Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig in den tiefen Laufrillen von Innen- und Außenring.
Konstrukteure greifen auf das Rillenkugellager 16017 zurück, wenn Wellen mit großem Durchmesser gelagert werden müssen, der Gehäuseraum in axialer Richtung jedoch knapp bemessen ist. Dieses Lager nimmt primär radiale Kräfte auf, führt die Welle aber auch bei moderaten axialen Kräften in beiden Richtungen. Typische Einsatzfelder finden sich dort, wo rotierende Komponenten bei begrenztem axialem Bauraum gelagert werden. Die offene Bauform erlaubt den Einsatz in ölgeschmierten Gehäusen, in denen das Schmiermedium ungehindert zirkuliert.
Da dieses Lager keine integrierten Dichtungen besitzt, ist der Schutz vor Verunreinigungen über das umgebende Maschinengehäuse zu lösen. Schmutzpartikel oder Feuchtigkeit dürfen nicht in die Laufbahnen eindringen. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius, wodurch das Lager für thermisch anspruchsvolle Umgebungen geeignet ist. Beachten Sie bei der Auslegung die Schmierstoffauswahl: Offene Wälzlager benötigen für einen reibungsarmen Lauf eine abgestimmte Öl- oder Fettschmierung, die Sie regelmäßig im Rahmen der Wartungsintervalle prüfen.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 85 mm, einen Außendurchmesser von 130 mm und eine Breite von 14 mm. Diese Abmessungen kennzeichnen eine besonders schmale Bauform, die bei geringem axialem Platzbedarf zum Einsatz kommt.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das standardmäßige innere Spiel zwischen Kugeln und Laufbahnen im unverbauten Zustand. Sie trägt dazu bei, dass sich das Wälzlager bei herkömmlichen Passungen und standardmäßigen Betriebstemperaturen leicht dreht, ohne durch Übermaß oder Wärmeausdehnung zu verklemmen.
Offene Lager bieten die geringste Reibung, da keine Dichtlippen an den Lagerringen anliegen. Sie eignen sich für geschlossene Bauräume, etwa ölbadgeschmierte Getriebegehäuse, bei denen externe Gehäusedichtungen das Lager vor Schmutz schützen und der Schmierstoff direkt an die Wälzkörper gelangt.
Das Bauteil ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius ausgelegt. Der Werkstoff 100Cr6 und der formstabile Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Fenster ihre Maße und Festigkeit. Voraussetzung ist ein Schmierstoff, der für die jeweilige Betriebstemperatur freigegeben ist.
In dieser Ausführung führt ein Käfig aus Stahlblech die Wälzkörper. Blechkäfige zeichnen sich durch ein geringes Eigengewicht bei gleichzeitig hoher Festigkeit aus und sind unempfindlich gegenüber gängigen Industrie-Schmierstoffen auf Mineralöl- oder Synthetikbasis.
P0 ist die Standard-Toleranzklasse für Industriewälzlager, vergleichbar mit der US-Klassifizierung ABEC 1. Sie definiert Grenzwerte für Rundlauf, Maßhaltigkeit und Formtreue, die für gängige industrielle Anwendungen im Maschinenbau ausgelegt sind.
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