INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 2,13 € | 40,39 € |
| 35 | 4,25 € | 38,27 € |
Das Radial-Gelenklager GE45 -DO von INA bietet eine wartungspflichtige Stahl/Stahl-Gleitpaarung mit den Maßen 45x68x32 mm für anspruchsvolle Schwenkbewegungen.
Das Radial-Gelenklager GE45 -DO von INA ist ein Wälzlager-Gegenstück für räumliche Einstellbewegungen und hohe mechanische Belastungen. Mit einer Bohrung von 45 mm, einem Außendurchmesser von 68 mm und einer Breite von 32 mm gleicht dieses Bauteil Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse aus. Die Konstruktion eignet sich für dynamische Kräfte und Stoßbelastungen in industriellen Lagerstellen. Da es sich um eine offene Ausführung ohne Dichtung handelt, lässt sich das Gelenklager direkt in geschützte Baugruppen integrieren.
Konstrukteure nutzen das Radial-Gelenklager GE45 -DO vor allem bei kombinierten Schwenk-, Kipp- und Drehbewegungen unter wechselnden Lastrichtungen. Das Lager überträgt hohe Radialkräfte momentenarm auf die Anschlusskonstruktion und hält dadurch Biegespannungen von Welle und Gehäuse fern. Durch die High-Performance-Auslegung eignet sich die Einheit für Lagerungsstellen mit ausgeprägten dynamischen Beanspruchungen.
Gerade bei Stoßbelastungen spielt die metallische Gleitpaarung ihre mechanische Festigkeit aus. Sie stimmen die Anbindung auf die Kraftübertragung ab, um eine gleichmäßige Lastverteilung über die gesamte sphärische Gleitfläche zu erzielen.
Dieses Modell besitzt eine wartungspflichtige Stahl/Stahl-Gleitpaarung, die Sie regelmäßig über die Umfangsnut mit Schmierbohrungen im Außenring mit Schmierstoff versorgen müssen. Die Schmierschicht zwischen Innen- und Außenring reduziert Reibung sowie Verschleiß im Betrieb. Ohne werkseitige Dichtung benötigt das Lager zusätzlichen Schutz vor Schmutzpartikeln in der umgebenden Baugruppe.
Der einmal gesprengte Außenring erleichtert die Fertigung und umschließt den sphärischen Innenring formgenau. Bei der Gehäusekonstruktion empfiehlt sich ein ungehinderter Schmierstoffzugang direkt zur Schmierbohrung des Lagers.
Mit einer Bohrung von 45 mm, einem Außendurchmesser von 68 mm sowie einer Gesamtbreite von 32 mm besitzt das Lager festgelegte Abmessungen. Diese Werte definieren den benötigten Einbauraum auf der Welle und in der Gehäusebohrung. Vor dem Einbau empfiehlt sich der Abgleich dieser Maßangaben mit den Konstruktionsvorgaben der jeweiligen Baugruppe.
Wartungspflichtig bedeutet, dass die metallische Gleitpaarung aus Stahl auf Stahl im Betrieb regelmäßige Nachschmierung erfordert. Das Schmiermittel bildet den trennenden Film zwischen den Gleitflächen, minimiert mechanischen Abrieb und schützt vor Passungsrost. Für die Zufuhr von Schmierfett oder Schmieröl ist das Lager mit einer Schmiernut und Bohrungen versehen.
Ein einmal gesprengter Außenring ermöglicht dem Hersteller die Montage des sphärischen Innenrings in den starren Außenkörper. Nach dem Einfügen federt der Außenring elastisch zurück und liegt formschlüssig am Innenring an. Nach dem fachgerechten Einbau in eine Gehäusebohrung wird der Ring sicher zusammengehalten, sodass er radiale Kräfte zuverlässig aufnimmt.
Die Nachschmierung erfolgt über die integrierte Umfangsnut und die Schmierbohrungen im Außenring. Das Gehäuse der Anwendung sollte dafür über einen Schmierkanal oder Schmiernippel verfügen, der direkt auf die Lagernut trifft. So gelangt das Schmiermedium gleichmäßig verteilt auf die gekrümmten Gleitbahnen beider Ringe.
Da diese Ausführung ohne integrierte Dichtung gefertigt wird, sollten Sie bei staubigen, feuchten oder schmutzigen Einsatzbedingungen externe Dichtelemente vorsehen. Wellendichtringe oder Gehäusedeckel verhindern das Eindringen von Partikeln in die Gleitflächen. Gleichzeitig halten sie das Schmierfett an der Lagerstelle, was die Lebensdauer der Verbindung verlängert.
Als High-Performance-Gelenklager nimmt diese Einheit vor allem hohe radiale Kräfte sowie dynamische Schwenk- und Stoßbeanspruchungen auf. Das Bauteil lässt winkelige Einstellbewegungen zu und trägt dazu bei, Biegespannungen in Bolzen und Gehäuse zu vermindern. Kleinere axiale Kräfte können in beiden Richtungen aufgenommen werden, sofern die radiale Belastung dominiert.
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