23136  CCK/C3W33 Pendelrollenlager von SKF
23136  CCK/C3W33 Pendelrollenlager von SKF

SKF

Pendelrollenlager SKF 23136 CCK/C3W33

Technische Daten
 
Innendurchmesser
180 mm
Außendurchmesser
300 mm
Breite
96 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Stahlblechkäfig
Lagerluft
leicht erhöhte Radiallagerluft
Toleranzklasse
Maßgenauigkeit PN, Laufgenauigkeit P5
Bohrung
konische Bohrung (1:12)
Außenring
Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring
Ausführung
Standardausführung
Temperaturbereich
-30 bis +200 °C
Gewicht
27 kg
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Pendelrollenlager SKF 23136 CCK/C3W33
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Pendelrollenlager SKF 23136 CCK/C3W33

Das Pendelrollenlager 23136 CCK/C3W33 von SKF gleicht Fluchtungsfehler bei 180 mm Wellendurchmesser aus und nimmt schwere Radiallasten auf.

Dieses zweireihige Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) führt schwere Lasten und federt Wellendurchbiegungen sowie Fluchtungsfehler über seine sphärische Außenringlaufbahn ab. Mit einer Bohrung von 180 mm, einem Außendurchmesser von 300 mm und 96 mm Breite eignet sich das offene Lager für anspruchsvolle Industrieantriebe. Die Ausführung mit Stahlblechkäfig deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad Celsius ab. Durch die erhöhte Laufgenauigkeit P5 bei Normalmaßgenauigkeit PN arbeitet die Lagerung auch bei kontinuierlicher Beanspruchung mit hoher Laufruhe.

Wofür eignet sich das Pendelrollenlager 23136 CCK/C3W33 im Betrieb?

Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Baugröße typischerweise in schweren Industrieanwendungen, Großantrieben oder hoch belasteten Wellenlagerungen, bei denen statische und dynamische Schiefstellungen auftreten. Da das Lager offen ausgeführt ist, benötigt die Einbaustelle eine externe Gehäuseabdichtung sowie eine gezielte Schmierstoffzufuhr. Über das Nachsetzzeichen W33 verfügt der Außenring über eine integrierte Schmiernut mit Schmierbohrungen. Dies erleichtert das Nachschmieren direkt über das Lagergehäuse, ohne dass das Fett den gesamten Lagerinnenraum von der Seite durchdringen muss.

Welche Vorteile bieten konische Bohrung und C3-Lagerluft?

Das Kennzeichen K steht für eine kegelige Bohrung im Verhältnis 1:12. Sie montieren das Lager wahlweise auf einem kegeligen Wellensitz oder mittels Spann- beziehungsweise Abziehhülse auf zylindrischen Wellen. Der feste Sitz entsteht durch das axiale Aufschieben des Innenrings, wodurch sich die innere Radialluft verringert. Um trotz dieses festen Presssitzes und möglicher thermischer Dehnungen im laufenden Betrieb ein Klemmen zu verhindern, besitzt das Bauteil ab Werk die leicht erhöhte Lagerluftklasse C3.

Welche Maße hat das Pendelrollenlager 23136 CCK/C3W33?

Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 180 mm, einen Außendurchmesser von 300 mm sowie eine Breite von 96 mm. Es besteht aus Wälzlagerstahl 100Cr6 und besitzt eine konische Bohrung im Kegelverhältnis 1:12 zur Aufnahme auf kegeligen Wellen oder Hülsen.

Was bedeutet das Nachsetzzeichen W33 bei diesem Lager?

Die Kennzeichnung W33 beschreibt eine am Außenring angebrachte Schmiernut mit radialen Schmierbohrungen. Diese Konstruktion erleichtert das gezielte Nachschmieren der Rollensätze direkt über eine Schmierbohrung im Gehäuse, was den Schmierstofffluss verbessert und den Wartungsaufwand verringert.

Warum verfügt diese Ausführung über die Lagerluft C3?

Die Lagerluftklasse C3 weist eine größere radiale Lagerluft als die Standardklasse Normal auf. Bei der Montage des Innenrings mit kegeliger Bohrung weitet sich dieser auf dem Sitz auf, was die Lagerluft verringert. Die C3-Klassifizierung trägt dazu bei, dass nach dem Aufpressen genügend Betriebsspiel verbleibt.

Für welchen Temperaturbereich ist das Wälzlager ausgelegt?

Dank der Wärmebehandlung des Standard-Wälzlagerstahls und der Ausrüstung mit einem Stahlblechkäfig ist dieses Pendelrollenlager für Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad Celsius geeignet. Es eignet sich somit auch für Lagerstellen mit höherer Eigenwärme oder thermischer Umgebungsbelastung.

Wie wird das offene Pendelrollenlager geschmiert und abgedichtet?

Das Bauteil besitzt keine integrierten Dichtscheiben. Der Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit erfolgt über die Gehäusekonstruktion der Maschine, beispielsweise durch Labyrinth- oder Wellendichtringe. Die Schmierung erfolgt wahlweise mit Schmierfett oder Schmieröl über die werkseitige Schmiernut im Außenring.

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Sven Wingquists Gata 2, 415 50 Gothenburg, Sweden
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