SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 12,11 € | 230,10 € |
| 5 | 24,23 € | 217,98 € |
Das zweireihige Pendelkugellager 2217 K von SKF gleicht mit seiner hohlkugeligen Außenring-Laufbahn Fluchtungsfehler aus und verfügt über eine konische Bohrung.
Das Pendelkugellager 2217 K von SKF ist ein zweireihiges Wälzlager mit den Hauptabmessungen 85 mm Bohrung, 150 mm Außendurchmesser und 36 mm Breite. Dank der gemeinsamen hohlkugeligen Laufbahn im Außenring stellt sich das Lager im Betrieb winkelbeweglich ein. Konstruktionen mit längeren Wellen oder Durchbiegungen fangen Schiefstellungen dadurch reibungsarm auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig, ist dieses offene Lager für industrielle Antriebe ausgelegt.
Das Pendelkugellager 2217 K kommt vor allem dort zum Einsatz, wo elastische Durchbiegungen der Welle oder Fluchtungsfehler zwischen Lagersitzen betriebsbedingt auftreten. Typische Einsatzbereiche sind Lagerungsstellen mit langen Wellenspannweiten oder Gehäuseversatz. Die zweireihige Kugelanordnung nimmt überwiegend Radiallasten auf, nimmt jedoch auch moderate Axialkräfte in beide Richtungen auf. Da das Lager offen ausgeführt ist, wird es direkt über eine anlagenseitige Öl- oder Fettschmierung versorgt.
Das Nachsetzzeichen K kennzeichnet die konische Innenringbohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12. Diese Bauform erleichtert die Montage auf zylindrischen Wellen mittels Spann- oder Abziehhülse sowie direkt auf kegelig ausgeführten Wellensitzen. Über den axialen Verschiebeweg stellen Monteure den festen Lagersitz sowie die gewünschte Restlagerluft der normalen Radiallagerluft ein. Weil keine Dichtscheiben integriert sind, deckt das Wälzlager einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius ab, sofern der Schmierstoff dafür ausgelegt ist.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 85 mm, einen Außendurchmesser von 150 mm und eine Breite von 36 mm auf. Die Innenbohrung ist konisch im Verhältnis 1:12 ausgeführt. Es entspricht der normalen Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 und eignet sich für standardisierte Lagersitze im Maschinenbau.
Der Buchstabe K steht für eine kegelig ausgeführte Bohrung des Innenrings. Im Gegensatz zu einer zylindrischen Bohrung wird das Lager meist mit einer Adapterhülse auf einer glatten Welle befestigt oder direkt auf einen Kegelzapfen gepresst. Dies vereinfacht sowohl die Montage als auch spätere Wartungsarbeiten.
Zwei Kugelreihen laufen auf einer gemeinsamen, sphärisch geformten Laufbahn des Außenrings. Dadurch kann sich die gesamte Innenring-Einheit mitsamt Käfig und Kugeln im Außenring kippen. Statische Fluchtungsfehler sowie dynamische Wellendurchbiegungen gleicht das Lager selbsttätig aus und trägt dazu bei, Kantenpressungen an den Laufbahnen zu vermeiden.
Offene Wälzlager besitzen keine werksseitigen Dichtscheiben und eignen sich für Gehäusekonstruktionen mit eigener Schmierstoffversorgung. Schmierfett oder Schmieröl kann ungehindert an die Kugeln und den Stahlblechkäfig gelangen. Gleichzeitig erlaubt die offene Bauart den Einsatz im erweiterten Temperaturbereich zwischen -30 und +150 Grad Celsius.
Dieses Modell verfügt über die normale Radiallagerluft. Beim Aufschieben des Innenrings auf einen kegeligen Sitz verringert sich dieses radiale Spiel durch die Aufweitung des Innenrings. Daher wird bei der Montage der axiale Verschiebeweg oder die verbleibende Lagerluft sorgfältig kontrolliert, um ein Klemmen im Betrieb zu vermeiden.
Im Inneren führt ein Stahlblechkäfig die beiden Kugelkränze gleichmäßig in den Führungsrillen des Innenrings. Stahlblechkäfige bieten eine solide mechanische Stabilität bei geringem Eigengewicht. Sie sind unempfindlich gegenüber den meisten Industrieschmierstoffen und arbeiten innerhalb des zulässigen Temperaturbereichs des Wälzlagerstahls 100Cr6 stabil.
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