1322  M Pendelkugellager von SKF
1322  M Pendelkugellager von SKF

SKF

Pendelkugellager SKF 1322 M

Technische Daten
 
Innendurchmesser
110 mm
Außendurchmesser
240 mm
Breite
50 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Kugelreihen
zweireihiges Lager
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Messingkäfig
Lagerluft
normale Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Bohrung
zylindrische Bohrung
Innenring
Standardausführung
Temperaturbereich
-30 bis +150°C
Gewicht
12 kg
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Pendelkugellager SKF 1322 M
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Pendelkugellager SKF 1322 M

Das zweireihige Pendelkugellager 1322 M von SKF gleicht mit seinen Abmessungen von 110x240x50 mm und dem Messingkäfig Fluchtungsfehler in Industrieanlagen aus.

Das Pendelkugellager 1322 M ist ein offenes Wälzlager nach Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1), dessen Außenring über eine gemeinsame hohlkugelige Laufbahn verfügt. Bei Hauptabmessungen von 110 mm Bohrung, 240 mm Außendurchmesser und 50 mm Breite gleicht das Lager Schiefstellungen sowie Wellendurchbiegungen selbsttätig aus. Als Werkstoff dient Wälzlagerstahl 100Cr6, ausgelegt auf einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad. Für Konstruktion und Instandhaltung eignet sich diese Bauweise bei statischen oder dynamischen Fluchtungsfehlern.

Wofür eignet sich das Pendelkugellager 1322 M in industriellen Anlagen?

Der Einsatz dieses zweireihigen Lagers empfiehlt sich vor allem dort, wo elastische Durchbiegungen langer Wellen oder Fluchtungsfehler zwischen Gehäusen auftreten. Die sphärische Außenringlaufbahn erlaubt den Wälzkörpern ein freies Einstellen, wodurch Kantenbelastungen vermieden werden. Das Lager eignet sich für Anwendungen mit durchbiegungsgefährdeten Wellen und getrennten Lagerstellen. Durch die offene Bauform ohne integrierte Dichtungen lässt sich das Lager unmittelbar in vorhandene Schmierstoffkreisläufe einbinden.

Welche Eigenschaften zeichnen den Messingkäfig der Ausführung 1322 M aus?

Das Nachsetzzeichen M verweist auf den massiven Messingkäfig, der die beiden Kugelreihen auf Abstand hält. Gegenüber Blechkäfigen widersteht massives Messing starken Vibrationen, wechselnden Beschleunigungskräften und thermischen Einflüssen. Die zylindrische Standardbohrung ermöglicht den direkten Sitz auf der Welle mit normaler Radiallagerluft. Um die offene Ausführung vor Verunreinigungen zu schützen, sind externe Gehäusedichtungen und das Schmiermittel auf die jeweilige Betriebsumgebung abzustimmen.

Welche Maße weist das Pendelkugellager 1322 M auf?

Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 110 mm, einen Außendurchmesser von 240 mm sowie eine Baubreite von 50 mm. Der Innenring ist als zylindrische Bohrung ausgeführt. Anhand dieser Hauptabmessungen lässt sich das Bauteil zügig im Konstruktionsplan oder als Ersatzteil für vorhandene Wellen identifizieren.

Was bedeutet das Nachsetzzeichen M bei diesem Lager?

Das Kürzel M steht für einen massiven Käfig aus Messing. Dieser Käfigwerkstoff bietet mechanische Stabilität gegenüber Schwingungen, Stößen und hohen Beschleunigungskräften. Im Vergleich zu Stahlblech- oder Kunststoffkäfigen behält der Messingkäfig auch bei höheren Betriebstemperaturen seine Formstabilität.

Wie gleicht das Pendelkugellager 1322 Winkelfehler aus?

Die Innenfläche des Außenrings ist als hohlkugelige Laufbahn geformt. Dadurch können Innenring, Käfig und Kugeln innerhalb bestimmter Grenzen um den Mittelpunkt schwenken. Wenn sich die Welle unter Last durchbiegt oder die Lagersitze nicht exakt fluchten, gleicht das Lager diese Schiefstellung stufenlos im laufenden Betrieb aus.

Für welchen Temperaturbereich ist das Pendelkugellager 1322 M ausgelegt?

Das Wälzlager deckt Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ab. Diese Spanne wird durch die Wärmebehandlung des Standard-Wälzlagerstahls 100Cr6 und den temperaturfesten Messingkäfig ermöglicht. Für den Betrieb ist ein Schmiermittel zu wählen, das diesen Temperaturbereich abdeckt.

Warum ist das Lager als offenes Modell ohne Dichtungen konstruiert?

Offene Pendelkugellager verfügen über keine integrierten Deck- oder Dichtscheiben. Diese Bauform gestattet eine Schmierung über externe Öl- oder Fettsysteme im Lagergehäuse. Da das Schmiermedium ungehindert zirkulieren kann, lässt sich die Schmierung anwendungsspezifisch anpassen, während Gehäusedichtungen das Lager vor Schmutz schützen.

Welche Lagerluft und Toleranzklasse liegen vor?

Das Lager ist mit normaler Radiallagerluft gefertigt und entspricht der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Diese Standardwerte genügen den üblichen Genauigkeitsanforderungen des allgemeinen Maschinenbaus und tragen zum passenden Betriebsspielraum bei Standardwellenpassungen bei.

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Sven Wingquists Gata 2, 415 50 Gothenburg, Sweden
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