1222 -K-M-C3 Pendelkugellager von FAG
1222 -K-M-C3 Pendelkugellager von FAG

FAG

Pendelkugellager FAG 1222 -K-M-C3

Technische Daten
 
Innendurchmesser
110 mm
Außendurchmesser
200 mm
Breite
38 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Kugelreihen
zweireihiges Lager
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Messingkäfig
Lagerluft
leicht erhöhte Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Bohrung
konische Bohrung (1:12)
Innenring
Standardausführung
Temperaturbereich
-30 bis +150°C
Gewicht
5,34 kg
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Pendelkugellager FAG 1222 -K-M-C3
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Pendelkugellager FAG 1222 -K-M-C3

Das Pendelkugellager 1222 -K-M-C3 von FAG ermöglicht mit 110 mm Bohrung, Messingkäfig und C3-Lagerluft den Ausgleich von Fluchtungsfehlern.

Das Pendelkugellager 1222 -K-M-C3 ist ein zweireihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Durch die hohlkugelige Laufbahn im Außenring gleicht die Konstruktion statische sowie dynamische Fluchtungsfehler zwischen Innen- und Außenring selbsttätig aus. Als offenes Lager lässt es sich flexibel in bestehende Schmierkonzepte integrieren. Mit den Hauptabmessungen von 110 mm Bohrung, 200 mm Außendurchmesser und 38 mm Breite nimmt das Lager radiale Kräfte sowie beidseitig geringe axiale Lasten auf.

In welchen Einbausituationen bewährt sich das Pendelkugellager 1222 -K-M-C3?

Dieses Wälzlager eignet sich für Lagerungsfälle mit langen oder elastischen Wellen, bei denen Durchbiegungen oder Fluchtungsfehler auftreten können. Typische Einsatzbereiche umfassen Wellenführungen, bei denen Gehäusefluchtungen konstruktiv schwer präzise einzuhalten sind. Durch den massiven Messingkäfig ist das Bauteil für höhere Beschleunigungen und anspruchsvolle Umgebungsbedingungen ausgelegt. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad Celsius, was den Betrieb unter wechselnden thermischen Belastungen ermöglicht.

Welche Vorteile bieten konische Bohrung und C3-Lagerluft?

Die Kennzeichnung K weist auf eine konische Bohrung im Kegelverhältnis 1:12 hin. Die Montage erfolgt direkt auf kegeligen Wellensitzen oder mithilfe von Spann- und Abziehhülsen auf zylindrischen Wellen. Beim Aufschieben auf den Kegel verringert sich das Radialspiel. Die vergrößerte Lagerluft C3 gleicht diesen Luftverlust bei der Montage sowie thermische Ausdehnungen im Betrieb aus, sodass die Wälzkörper mit passendem Betriebsspiel laufen.

Was zeichnet das Pendelkugellager 1222 -K-M-C3 aus?

Zweireihige Pendelkugellager dieser Bauart verfügen über eine gemeinsame sphärische Außenringlaufbahn. Diese Geometrie erlaubt das winkelige Einstellen der Kugelreihen, wodurch Wellendurchbiegungen und Fluchtungsfehler ausgeglichen werden. Die Ausführung von FAG besitzt einen massiven Messingkäfig, eine konische Bohrung mit dem Kegelmaß 1:12 sowie die vergrößerte Radialluftklasse C3 für anspruchsvolle Betriebszustände.

Welche Abmessungen besitzt das Pendelkugellager 1222?

Das Lager weist eine konische Bohrung von 110 mm Nenndurchmesser, einen Außendurchmesser von 200 mm sowie eine Breite von 38 mm auf. Diese genormten Abmessungen ermöglichen den passgenauen Austausch in bestehenden Industrieanlagen. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse Normal (P0/PN bzw. ABEC 1), was einen präzisen Rundlauf im Standardbetrieb unterstützt.

Wie montieren Sie ein Lager mit konischer Bohrung?

Lager mit kegeliger Bohrung (Kennzeichen K) befestigen Sie entweder direkt auf einem kegeligen Wellenzapfen oder mit passenden Spann- beziehungsweise Abziehhülsen auf zylindrischen Wellen. Während des axialen Aufschiebens weitet sich der Innenring auf, wodurch sich das Lagerspiel verringert. Die korrekte Montageposition ermitteln Monteure üblicherweise über die Messung der Radialluftminderung mit einer Fühlerlehre.

Warum ist die vergrößerte Lagerluft C3 erforderlich?

C3 bezeichnet eine gegenüber der Normalluft leicht vergrößerte Radiallagerluft. Bei Lagern mit konischer Bohrung ist diese Reserve wichtig, da der feste Sitz auf der Welle oder Hülse die Lagerluft beim Einbau messbar reduziert. Zudem wirkt das zusätzliche Spiel einem Verklemmen der Wälzkörper entgegen, wenn im laufenden Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten.

Welche Schmierungsart verlangt das offene Pendelkugellager?

Als offenes Lager besitzt diese Ausführung keine werkseitigen Dichtscheiben. Sie stimmen das Schmiermittel daher auf die Anforderungen Ihrer Lagerstelle ab, wobei Fett- oder Ölschmierung infrage kommen. Die Gehäusenumgebung muss das Lager vor Schmutz sowie Feuchtigkeit schützen und ein Nachschmieren ermöglichen. Der zulässige Betriebsbereich erstreckt sich von -30 bis +150 Grad Celsius.

Woraus besteht der Käfig des Lagers?

Der Buchstabe M im Nachsetzzeichen steht für einen massiven Käfig aus Messing. Messingkäfige zeichnen sich durch hohe Festigkeit sowie thermische Belastbarkeit aus. Sie führen die Wälzkörper auch bei Vibrationen oder raschen Drehzahlwechseln formstabil. Gegenüber Kunststoffkäfigen bewähren sie sich besonders bei dauerhaft höheren Betriebstemperaturen innerhalb der spezifizierten Grenzwerte.

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