NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 35 | 3,02 € | 27,18 € |
Das Pendelkugellager 2304 C3 von NSK ist ein zweireihiges, offenes Wälzlager mit 20 mm Bohrung, das Fluchtungsfehler und Wellendurchbiegungen im Betrieb ausgleicht.
Das NSK Pendelkugellager 2304 C3 gehört zur Gruppe der selbstausrichtenden Wälzlager mit zylindrischer Bohrung. Durch die gemeinsame hohlkugelige Laufbahn im Außenring schwenken die beiden Kugelreihen bei Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehlern mit. Das zweireihige Lager besitzt die Hauptabmessungen 20 mm Bohrung, 52 mm Außendurchmesser sowie 21 mm Breite. NSK fertigt dieses Modell aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) in der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Es eignet sich für anspruchsvolle Industrieanwendungen ebenso wie für die Instandsetzung oder den wiederkehrenden Ersatzteilbedarf im gewerblichen Bereich.
Dieser Lagertyp kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn Wellen elastisch nachgeben oder Fluchtungsfehler zwischen den Lagergehäusen auftreten. Die kugelförmige Außenringlaufbahn nimmt Schiefstellungen zwischen Innen- und Außenring dynamisch auf, ohne dass zusätzliche Kantenpressungen an den Wälzkörpern entstehen. Zusammen mit dem Stahlblechkäfig bewährt sich das Lager bei mittleren bis hohen Drehzahlen und vorwiegend radialen Lasten. Da es sich um ein offenes Lager handelt, lässt es sich flexibel mit dem für die Betriebsumgebung geeigneten Schmierstoff versorgen und in geschlossene Gehäusesysteme integrieren.
Die Kennzeichnung C3 bezeichnet eine vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieses vergrößerte Betriebsspiel ist vorteilhaft, wenn im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring entstehen oder feste Passungen die Lagerluft nach dem Aufpressen verringern. Bei Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad Celsius trägt das C3-Spiel dazu bei, ein Verspannen der Wälzkörper zu vermeiden. Bei der Konstruktion ist zu beachten, dass das offene Lager vor Verunreinigungen geschützt bleibt. Schmierintervall und Schmierstoff sollten stets auf Drehzahl und Umgebungstemperatur abgestimmt werden.
Mit einer Bohrung von 20 mm, einem Außendurchmesser von 52 mm und einer Breite von 21 mm besitzt das zweireihige Wälzlager standardisierte Hauptabmessungen. Der Innenring ist in Standardausführung mit zylindrischer Bohrung gefertigt, was eine direkte Montage auf der zylindrischen Welle ermöglicht.
Das Nachsetzzeichen C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft im Vergleich zur normalen Lagerluftgruppe. Das zusätzliche Spiel gleicht thermische Ausdehnungen bei Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse aus. Zudem trägt es dazu bei, dass feste Passungen nicht zu einer unzulässigen radialen Verspannung führen.
Der Außenring des Lagers verfügt über eine durchgehende, hohlkugelige Laufbahn für beide Kugelreihen. Der Innenring mit den beiden Kugelkränzen kann sich innerhalb dieser Hohlkugel frei neigen. Dadurch stellt sich das Lager bei Gehäusefluchtungsfehlern oder betriebsbedingten Wellendurchbiegungen selbsttätig ein, ohne dass unzulässige Reibung oder erhöhter Verschleiß an den Laufbahnen entsteht.
Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper beider Kugelreihen und zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht aus. Er widersteht Erschütterungen sowie stoßartigen Belastungen. Durch die offene Blechgeometrie gelangt das Schmiermittel ungehindert an alle Kontaktzonen der Kugeln und Laufbahnen, was eine kontinuierliche Schmierstoffverteilung im Betrieb unterstützt.
Dieses Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad Celsius ausgelegt. Der Stahlblechkäfig bleibt über diesen gesamten Bereich formstabil. Die tatsächliche Temperaturobergrenze im laufenden Betrieb hängt primär vom gewählten Schmierstoff ab, da das offene Lager vor Inbetriebnahme mit geeignetem Öl oder Fett befüllt werden muss.
Die Toleranzklasse P0 (entsprechend PN oder ABEC 1) definiert die Standard-Genauigkeit für Maßhaltigkeit, Rundlauf und Planlauf nach internationalen Wälzlagernormen. Lager dieser Genauigkeitsklasse decken die typischen Anforderungen im allgemeinen Maschinenbau sowie in der Antriebstechnik ab und erlauben einen wirtschaftlichen Austausch bei Instandhaltungs- und Reparaturarbeiten.
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