FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 1,55 € | 29,41 € |
| 35 | 3,09 € | 27,87 € |
Das Kegelrollenlager 32210 von FAG (50x90x24,75 mm) nimmt kombinierte Radial- und Axialkräfte auf und besitzt einen robusten Stahlblechkäfig.
Das Kegelrollenlager 32210 ist ein einreihiges Rollenlager in Standardausführung, gefertigt von FAG Wälzlager nach Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1). Seine geometrische Konstruktion mit kegelstumpfförmigen Rollen erzeugt eine breite Linienberührung auf den Laufbahnen von Innen- und Außenring. Dadurch nimmt die Lagerung hohe radiale Belastungen sowie axiale Führungskräfte in einer Richtung auf. Die Ausführung als komplettes Kegelrollenlager eignet sich für anspruchsvolle Industrieantriebe.
Das Kegelrollenlager 32210 eignet sich für Lagerungsstellen, an denen gleichzeitig radiale Lasten und einseitige axiale Kräfte wirken. Typische Einsatzfelder finden sich in Getriebelagerungen und industriellen Wellenanordnungen. Da einreihige Kegelrollenlager Axialkräfte konstruktionsbedingt nur in einer Richtung aufnehmen, werden in der Praxis meist zwei Lager spiegelbildlich gegeneinander montiert. Diese Anordnung ermöglicht eine spielfreie oder gezielt vorgespannte Wellenführung mit hoher Systemsteifigkeit.
Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig auf den Laufbahnen und hält Erschütterungen im kontinuierlichen Betrieb stand. FAG legt das Lager für einen thermischen Einsatzbereich von -30 bis +120 Grad aus, was vielfältige industrielle Einsatzbedingungen abdeckt. Da Innenring mit Rollensatz und bordloser Außenring getrennt montiert werden können, erleichtert sich der Einbau in Gehäuse und auf Wellen. Bei der Montage stimmen Sie das Betriebsspiel durch gezieltes Anstellen ab.
Das Lager weist eine Bohrung von 50 mm, einen Außendurchmesser von 90 mm sowie eine Gesamtbreite von 24,75 mm auf. Diese Maße entsprechen den genormten metrischen Abmessungen für die Standardausführung. Prüfen Sie vor dem Einbau den Wellendurchmesser und die Gehäusebohrung, um einen passgenauen Sitz zu erzielen.
Einreihige Kegelrollenlager sind für kombinierte Belastungen ausgelegt. Durch die Schrägstellung der Laufbahnen überträgt das Bauteil radiale Kräfte bei gleichzeitig einseitig wirkenden Axialkräften. Für eine beidseitige axiale Führung montieren Anwender in der Regel ein zweites Kegelrollenlager in spiegelbildlicher Anstellung auf derselben Achse oder Welle.
Die Bauform ist nicht selbsthaltend ausgeführt. Der Innenring bildet zusammen mit dem Rollensatz und dem Käfig eine Einheit, während der Außenring separat abgezogen werden kann. Diese Trennbarkeit erleichtert den Einbau in geschlossene Gehäuse und unterstützt spätere Wartungsarbeiten an der Maschine.
Die Kennzeichnung P0 beziehungsweise PN steht für die Normaltoleranz im metrischen Wälzlagerbereich, was der internationalen Einstufung ABEC 1 entspricht. Sie definiert zulässige Grenzwerte für Maß- und Formgenauigkeit. Für die überwiegende Mehrheit aller industriellen Getriebe- und Maschinenanwendungen bietet diese Standardtoleranz eine wirtschaftliche und bewährte Präzision.
Der zulässige Temperaturbereich dieses Lagers reicht von -30 bis +120 Grad. Innerhalb dieser Grenzen behalten Lagerringe, Kegelrollen und der Stahlblechkäfig ihre Formstabilität. Achten Sie bei der Inbetriebnahme darauf, dass auch der gewählte Schmierstoff sowie etwaige Gehäusedichtungen für die jeweilige Betriebstemperatur ausgelegt sind.
Ein Stahlblechkäfig hält die Kegelrollen auf gleichmäßigem Abstand und verhindert den direkten Kontakt der Wälzkörper untereinander. Das Bauteil verbindet mechanische Stabilität mit geringem Eigengewicht. Zudem lässt die offene Käfigform ausreichend Raum im Lagerinneren für die Zirkulation des Schmiermittels.
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