INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 6,16 € | 117,05 € |
| 20 | 12,33 € | 110,88 € |
Führungswagen KWVE20 -B-S-V1-G2 von INA: Schmaler Blockwagen mit 44 mm Breite, vierreihiger Kugelumlaufführung und Rundum-Abdichtung für lineare Führungsachsen.
Der Führungswagen KWVE20 -B-S-V1-G2 ist eine vierreihige Kugelumlaufeinheit aus Stahl und Kunststoff für lineare Bewegungssysteme. Als schmale Blockwagen-Ausführung der 20er Baureihe von INA nimmt die Einheit Kräfte aus allen Hauptrichtungen quer zur Bewegungsrichtung auf. Ausgestattet mit Enddichtungen und Längsdichtungen dient das System dem Schutz des Wälzkörperraums vor Schmutzeintrag. Die Bauform arbeitet ohne Kugelkette, verfügt über eine leichte Vorspannung und eignet sich für Betriebstemperaturen von -10 bis +80 Grad.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese schmale Bauform vor allem in kompakten Bauräumen mit begrenzter seitlicher Anschlussbreite. Das vierreihige Kugelumlaufsystem nimmt kombinierte Lasten sowie Drehmomente auf, wodurch sich der Führungswagen für Linearachsen mit hohen Führungsanforderungen eignet. Durch die nachschmierbare Konstruktion passen Sie Schmierintervalle flexibel an den jeweiligen Einsatz an. Die leichte Vorspannung unterstützt dabei eine spielfreie Führung bei gleichmäßigem Verschiebewiderstand.
Die Kennzeichnung V1 weist eine definierte leichte Vorspannung aus, die das Lagerspiel minimiert und die Systemsteifigkeit anhebt. Gleichzeitig hält diese Abstimmung die Verschiebekräfte niedrig. Die Toleranzklasse INA G2 legt enge Maßabweichungen für Bezugskanten und Bauhöhen fest, was den Austausch bei Reparaturen oder den parallelen Einsatz mehrerer Wagen auf einer Schiene erleichtert. Berücksichtigen Sie bei der Montage die Blockwagen-Breite von 44 mm sowie die passende Führungsschiene der 20er Baureihe.
Der Wagen der 20er Baureihe von INA besitzt eine schmale Blockwagen-Bauform mit 44 mm Breite. Er führt vier Kugelreihen ohne Kugelkette und verfügt über eine leichte Vorspannung (V1) sowie die Toleranzklasse G2. Integrierte End- und Längsdichtungen schützen das Wälzsystem, während Schmierkanäle die zielgerichtete Nachschmierung erlauben.
Die Kombination aus stirnseitigen Enddichtungen und unterseitigen Längsdichtungen bildet eine mehrseitige Barriere um die Kugelreihen. Stirnseitige Dichtlippen streifen Partikel bei jeder Verfahrbewegung von der Führungsschiene ab. Die Längsdichtungen schirmen gegen Schmutzzutritt von unten ab und halten das Schmierfett im Umlaufkörper.
Das Kurzzeichen V1 steht für eine werkseitig eingestellte leichte Vorspannung der Kugeln im Laufbahnkanal. Dadurch arbeitet der Wagen spielfrei auf der Profilschiene und federt unter Last elastisch weniger ein. Das Reibungsniveau bleibt dabei moderat, was den Verfahraufwand für manuelle wie motorische Antriebe unterstützt.
Zulässig ist ein Betriebsbereich von -10 bis +80 Grad. Diese Grenzwerte sind auf die Materialeigenschaften der eingesetzten Stähle und Kunststoffe sowie das Dichtungsmaterial abgestimmt. Temperaturen außerhalb dieses Fensters können Dichtlippen verspröden lassen oder die Viskosität des Schmierstoffs im Kugelumlauf nachteilig verändern.
Der Blockwagen ist nachschmierbar ausgeführt. Über integrierte Schmieranschlüsse an den Stirnseiten oder Flanken lässt sich Schmierstoff direkt in das Umlaufsystem pressen. Dies ermöglicht regelmäßige Schmierintervalle im laufenden Instandhaltungsbetrieb, abgestimmt auf Hubstrecken, Umgebungsstaub und Verfahrzyklen der Anlage.
Der lasttragende Tragkörper und die Umlaufkugeln sind aus Stahl gefertigt. Bauteile für die Kugelumlenkung, Endkappen und Abstreiferelemente bestehen aus Kunststoff. Dieser Werkstoffmix verbindet mechanische Tragkraft an den Kontaktzonen mit einem reibungsarmen Kugelrücklauf in den lastfreien Zonen.