INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 6,40 € | 121,64 € |
| 20 | 12,80 € | 115,24 € |
Der Führungswagen KWVE20 -B-NL-V1-G3 von INA bietet als vierreihiger Flanschwagen mit 63 mm Breite eine spielfreie Führung bei leichter Vorspannung.
Der Führungswagen KWVE20 -B-NL-V1-G3 von INA ist eine vierreihige Kugelumlaufeinheit für Profilschienen der 20er Baureihe. Ausgestattet als Flanschwagen in niedriger sowie langer Bauform nimmt dieses Linearlager Belastungen aus allen Hauptrichtungen auf. Die Kombination aus Tragkörper aus Stahl und integrierten Kunststoffkomponenten sorgt für ein ruhiges Laufverhalten. Mit einer Breite von 63 mm und der Toleranzklasse INA G3 erfüllt der Wagen präzise Einbauanforderungen im industriellen Maschinenbau.
Diese Ausführung eignet sich für exakte Linearbewegungen bei kombinierten Kraft- und Momentenbelastungen. Durch die vierreihige Anordnung der Kugeln überträgt der Wagen Kräfte und Momente gleichmäßig auf die Führungsschiene. Die lange Bauform vergrößert die Auflagebasis und unterstützt die Momentenaufnahme um die Querachse. Gleichzeitig schützt das integrierte System aus Enddichtungen und Längsdichtungen die Kugelumläufe vor dem Eindringen von Staub oder Spänen.
Die Vorspannungsklasse V1 verleiht der Linearführung ein steifes Führungsverhalten ohne übermäßigen Verschiebewiderstand. Sie dient dazu, Spiel bei wechselnden Lastrichtungen im Betrieb zu minimieren. Die Toleranzklasse INA G3 definiert eine enge Maßhaltigkeit, was den parallelen Betrieb mehrerer Wagen auf einer Schiene erleichtert. Da das Element nachschmierbar ausgeführt ist, lässt sich Schmierstoff bedarfsgerecht zuführen. Der Temperaturbereich von -10 bis +80 Grad deckt gängige Umgebungsbedingungen in Werksumgebungen ab.
Der Führungswagen weist eine Baubreite von 63 mm auf und gehört zur 20er Baureihe von INA. Als Flanschwagen in langer und niedriger Bauweise beansprucht er eine reduzierte Einbauhöhe bei vergrößerter Montagefläche. Die Maße sind auf entsprechende Profilschienen der Nenngröße 20 abgestimmt, um eine passgenaue Ausrichtung im Schienensystem zu ermöglichen.
Ein Flanschwagen besitzt seitliche Befestigungsflansche mit Bohrungen, die eine Verschraubung der Anschlusskonstruktion von oben oder von unten erlauben. Diese Bauform bietet eine breite Anschraubfläche und erleichtert die Montage massiver Maschinenteile. Gegenüber schmalen Blockwagen verteilt der Flansch auftretende Momentenbelastungen über einen breiteren Querschnitt.
Das Modell verfügt über eine Kombination aus stirnseitigen Enddichtungen und unterseitigen Längsdichtungen. Diese Konstruktion dichtet den Wagen rundum gegen das Eindringen von Staub, Spänen und Fremdkörpern ab. Gleichzeitig halten die Dichtlippen das Schmiermittel im Inneren des Führungswagens, wodurch Reibung und Verschleiß der vier Kugelreihen minimiert werden.
Der Führungswagen ist für die Nachschmierung ausgelegt. Über Schmieranschlüsse an den Stirnseiten oder Seitenflächen lässt sich Schmierstoff direkt in das Umlaufsystem einbringen. Eine regelmäßige Nachschmierung hält den Schmierfilm zwischen Kugeln und Laufbahnen stabil und unterstützt eine gleichmäßige Funktion bei kontinuierlichen Linearbewegungen.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -10 und +80 Grad Celsius. Diese Spanne wird durch die eingesetzten Werkstoffe aus Stahl sowie den Dichtungs- und Umlenkelementen aus Kunststoff bestimmt. Für Standardanwendungen im industriellen Maschinenbau und in geschlossenen Produktionsbereichen bietet dieser Bereich eine stabile thermische Einsatzbasis.
Bei dieser vierreihigen Ausführung laufen die Tragkugeln direkt nebeneinander in den Kugelkanälen, ohne durch Verbindungselemente separiert zu sein. Dadurch lässt sich eine hohe Kugelanzahl im Lastbereich unterbringen, was die Steifigkeit erhöht. Die vier Kugelreihen nehmen Kräfte aus allen radialen und axialen Richtungen gleichmäßig auf.