FAG
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Das Zylinderrollenlager NU228 -E-XL-M1-C3 von FAG mit den Maßen 140x250x42 mm nimmt als Loslager hohe Radialkräfte auf.
Das Zylinderrollenlager NU228 -E-XL-M1-C3 von FAG ist ein einreihiges Radial-Wälzlager. Mit einer Bohrung von 140 mm, einem Außendurchmesser von 250 mm sowie einer Breite von 42 mm nimmt die Konstruktion hohe radiale Belastungen auf. In Lagerungen mit durchgehenden Wellen dient diese Ausführung als radiales Führungselement. Die offene Konstruktion ohne integrierte Dichtung ist für eine Schmiermittelzufuhr über das umgebende Gehäuse vorgesehen.
Dieses Loslager eignet sich für Lagerungsstellen, an denen thermisch bedingte Längenänderungen der Welle ausgeglichen werden müssen. Da der Innenring keine Borde aufweist und beidseitig herausnehmbar ist, kann sich die Welle im laufenden Betrieb axial gegenüber dem Gehäuse verschieben. Diese Bauweise verhindert axiale Verspannungen bei Erwärmung und hohen radialen Lasten.
Der Käfig aus Messing hält die Zylinderrollen auf Abstand und widersteht Vibrationen sowie Stoßbelastungen im Betrieb. In Verbindung mit der vergrößerten radialen Lagerluft C3 bleibt das Betriebsspiel auch bei Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring erhalten. Das Lager ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +150 °C ausgelegt und entspricht der Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1.
Die Hauptabmessungen betragen 140 mm Bohrungsdurchmesser, 250 mm Außendurchmesser und 42 mm Breite. Das Lager entspricht den Vorgaben der Bauform NU228 in Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1. Vor dem Einbau sind Wellensitz und Gehäusebohrung auf diese Nennmaße abzustimmen.
Die Kennzeichnung NU beschreibt ein einreihiges Zylinderrollenlager mit zwei festen Borden am Außenring und einem bordlosen Innenring. Die Lagerstelle fungiert als reines Loslager. Weil der Innenring beidseitig herausnehmbar ist, können Innen- und Außenring getrennt montiert werden, während im Betrieb ein axialer Längenausgleich erfolgt.
Das Kürzel C3 signalisiert eine leicht vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser Spielraum verhindert ein Klemmen der Wälzkörper, wenn feste Passungen den Innenring aufweiten oder sich die Welle im Betrieb erwärmt. Das erforderliche Betriebsspiel bleibt dadurch erhalten.
Der Messingkäfig führt die zylindrischen Rollen gleichmäßig auf der Laufbahn und verhindert den Kontakt der Wälzkörper untereinander. Das Material zeichnet sich durch Formstabilität bei mechanischen Erschütterungen aus. Der Käfig unterstützt den Betrieb innerhalb der Lagertemperatur von -30 bis +150 °C.
Als offenes Lager besitzt diese Ausführung keine Dichtscheiben und erfordert eine externe Gehäuseabdichtung. Da der Außenring ohne Nut und Schmierbohrung ausgeführt ist, erfolgt die Schmiermittelzufuhr mit Schmieröl oder Schmierfett seitlich über den Gehäuseraum in den Wälzkörperbereich.
Für das Wälzlager ist ein Temperaturbereich von -30 bis +150 °C spezifiziert. Die metallischen Komponenten und der Messingkäfig sind auf diesen Einsatzbereich abgestimmt. Bei der Auslegung ist ein Schmiermittel zu wählen, das für die Betriebstemperatur geeignet ist.
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