FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 3,46 € | 65,76 € |
| 30 | 6,93 € | 62,29 € |
Das Zylinderrollenlager NU207 -E-XL-M1A-C3 von FAG bietet mit 35 mm Bohrung und Messing-Massivkäfig hohe radiale Belastbarkeit für anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Das Zylinderrollenlager NU207 -E-XL-M1A-C3 fungiert als einreihiges Radialrollenlager in Loslager-Bauform. Durch den linienförmigen Kontakt zwischen Zylinderrollen und Laufbahnen nimmt dieses Modell ausgeprägte Radialkräfte auf. FAG fertigt diese Ausführung mit einem massiven, außenbordgeführten Messingkäfig sowie vergrößerter Lagerluft C3. Als offenes Lager lässt sich die Einheit flexibel in bestehende Schmiersysteme integrieren, während der herausnehmbare Innenring den getrennten Einbau von Welle und Gehäuse erleichtert.
Dieses Wälzlager nimmt gezielt reine Radialbelastungen bei höheren Drehzahlen auf und dient dem Ausgleich axialer Längenänderungen der Welle. Als Loslager der Bauform NU besitzt das Bauteil zwei feste Borde am Außenring, während der Innenring bordlos bleibt. Dadurch verschiebt sich die Welle bei thermischer Ausdehnung zwangfrei im Lagerinneren. Typische Einsatzfelder sind starre Wellenlagerungen mit thermischen Dehnungen sowie Konstruktionen mit getrennt montierbaren Innen- und Außenringen.
Der außenbordgeführte Messing-Massivkäfig (Kennzeichen M1A) dient der stabilen Führung der Rollen und widersteht starken Beschleunigungen sowie Schwingungen im Betrieb. Die vergrößerte Radiallagerluft C3 bietet zusätzlichen Spielraum für Anwendungen, bei denen Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring entstehen oder feste Passungen den Innenring aufweiten. Bei der Konstruktion ist zu berücksichtigen, dass das offene Lager eine externe Abdichtung sowie eine Schmierstoffversorgung im Gehäuse erfordert.
Die Kennzeichnung NU definiert ein Zylinderrollenlager als Loslager. Der Außenring verfügt über zwei feste Halteborde zur Rollenführung, während der Innenring bordlos ausgeführt ist. Dadurch lässt sich der Innenring beidseitig herausnehmen. Diese Konstruktion erlaubt es der Welle, thermisch bedingte Längenänderungen ohne innere Verspannungen direkt im Lager axial auszugleichen.
Das Bauteil weist einen Innendurchmesser von 35 mm an der zylindrischen Bohrung auf. Der Außendurchmesser beträgt 72 mm bei einer genormten Baubreite von 17 mm. Mit diesen Abmessungen entspricht das Lager der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 und passt in standardisierte Lagersitze für diese Baugröße.
Der Messingkäfig mit der Kennung M1A ist als Massivbauteil ausgeführt und wird am Außenring bordgeführt. Im Vergleich zu einfachen Blechkäfigen widersteht massives Messing höheren dynamischen Belastungen, Erschütterungen und hohen Drehzahlen. Die Führung am Außenbord stabilisiert den Lauf der Wälzkörper auch bei raschen Geschwindigkeitswechseln.
Die Lagerluftgruppe C3 bedeutet, dass die radiale Lagerluft im Neuzustand größer ist als in der Normalausführung. Dieser Spielraum mindert das Risiko von Verspannungen, wenn sich die Ringe durch feste Passungen aufweiten oder im laufenden Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse auftreten. C3 dient der Betriebssicherheit bei thermisch beanspruchten Lagerungen.
Das Zylinderrollenlager NU207 -E-XL-M1A-C3 ist für einen Einsatzbereich von -30 °C bis +150 °C ausgelegt. Maßgeblich für den tatsächlichen Temperatureinsatz vor Ort ist neben den metallischen Lagerkomponenten vor allem die thermische Belastbarkeit des gewählten Schmierfetts oder Schmieröls in der umgebenden Gehäusekonstruktion.
Da dieses Zylinderrollenlager als offene Bauform keine integrierten Dichtungen besitzt, müssen Gehäusedeckel, Wellendichtringe oder Labyrinthdichtungen die Lagerstelle vor Schmutzeintrag und Feuchtigkeit schützen. Gleichzeitig hält die externe Abdichtung das Schmiermittel im Gehäuseraum.
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