FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 5,34 € | 101,49 € |
| 20 | 10,68 € | 96,15 € |
Das Zylinderrollenlager NU2210 -E-XL-M1A-C3 von FAG bietet mit 50 mm Bohrung und Messingkäfig eine belastbare Loslagerung für hohe Radialkräfte.
Das Zylinderrollenlager NU2210 -E-XL-M1A-C3 ist ein einreihiges Radial-Wälzlager von FAG Wälzlager für Industrieanwendungen mit rein radialer Lastaufnahme. Durch den Linienkontakt zwischen Rollenkörpern und Laufbahnen nimmt die zylindrische Konstruktion erhebliche Radiallasten auf. Die Ausführung NU besitzt zwei feste Borde am Außenring, während der Innenring bordlos gefertigt ist. Dadurch lässt sich der Innenring beidseitig herausnehmen, was den getrennten Einbau sowie spätere Inspektionsarbeiten an der Lagerstelle spürbar vereinfacht.
Als Loslager gleicht die Konstruktion axiale Verschiebungen der Welle direkt im Lagerinneren zwangfrei aus. Der Einsatz bietet sich insbesondere bei längeren Wellen an, bei denen thermische Längenausdehnungen nicht zu zusätzlichen Axialspannungen führen dürfen. Dank des außenbordgeführten Messing-Massivkäfigs eignet sich das Wälzlager auch für anspruchsvolle Umgebungsbedingungen mit Schwingungen oder raschen Drehzahländerungen. Der zulässige Betriebstemperaturbereich reicht dabei von -30 bis +150 Grad Celsius.
Der massive Messingkäfig dient der stabilen Führung der Zylinderrollen und zeigt sich unempfindlich gegenüber dynamischen Massenkräften. In Kombination mit der leicht erhöhten Radiallagerluft C3 wirkt das Lager einem frühzeitigen Verspannen entgegen, falls im laufenden Betrieb Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse auftreten. Da es sich um ein offenes Lager ohne Nut oder Schmierbohrung im Außenring handelt, sind eine externe Abdichtung der Lagerstelle sowie eine abgestimmte Schmiermittelzufuhr konstruktiv vorzusehen.
Zwei feste Borde am Außenring und ein bordloser Innenring kennzeichnen die Bauform NU. Der Innenring lässt sich dadurch beidseitig herausnehmen und separat auf der Welle montieren. Im Betrieb fungiert das Lager als reines Loslager und gleicht thermische Längenänderungen der Welle axial aus.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 50 mm, einen Außendurchmesser von 90 mm und eine Breite von 23 mm auf. Die Fertigung erfolgt in der normalen Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN (entsprechend ABEC 1).
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser vergrößerte interne Spielraum wirkt einem Klemmen der Wälzkörper entgegen, wenn feste Passungen oder Temperaturdifferenzen zwischen Gehäuse und Welle das Lagerspiel im laufenden Betrieb verringern.
Der M1A-Käfig besteht aus massivem Messing und wird am Außenbord geführt. Diese Ausführung zeichnet sich durch hohe mechanische Festigkeit aus. Sie hält dynamischen Belastungen sowie Vibrationen stand und unterstützt auch bei raschen Drehzahlwechseln eine stabile Führung der Zylinderrollen.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad Celsius ausgelegt. Bei der Auslegung der Lagerstelle müssen Anwender sicherstellen, dass auch der eingesetzte externe Schmierstoff diesen thermischen Rahmen abdeckt.
Ja, da es sich um ein offenes Wälzlager ohne eigene Dichtscheiben handelt, gelangt Schmierstoff frei an die Kontaktflächen. Die Anschlusskonstruktion muss mit geeigneten Dichtungen versehen sein, um Schmiermittelverlust zu verhindern und das Wälzsystem vor eindringendem Schmutz zu schützen.
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