FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 11,48 € | 218,08 € |
| 5 | 22,96 € | 206,60 € |
Das Zylinderrollenlager NU409 -M1-C3 von FAG (45x120x29 mm) nimmt hohe Radialkräfte auf und ermöglicht dank Loslager-Bauform axialen Verschiebeausgleich.
Das Zylinderrollenlager NU409 -M1-C3 ist ein einreihiges Radial-Rollenlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen mit hohen Radiallasten. Mit einer Bohrung von 45 mm, einem Außendurchmesser von 120 mm und einer Breite von 29 mm eignet sich dieses Wälzlager für schwere mechanische Antriebe. Der massive Messingkäfig führt die Rollen präzise, während die offene Konstruktion eine flexible Schmiermittelwahl ermöglicht. Konstrukteure und Instandhalter schätzen die Kombination aus solider Baugröße und Fertigung in Toleranzklasse P0 (ABEC 1).
Dieses Wälzlager eignet sich für Lagerungsstellen, bei denen vorrangig hohe Radialkräfte auftreten und axiale Längenänderungen ausgeglichen werden müssen. Als Loslager der Bauform NU besitzt der Außenring zwei feste Borde, während der Innenring bordlos und beidseitig herausnehmbar ist. Dadurch lässt sich die Welle im Lager axial verschieben, ohne dass interne Zwangskräfte entstehen. Die Konstruktion ist für einen dauerhaften Einsatz in stationären Industrieanlagen bei Umgebungstemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt.
Die Kennzeichnung M1 steht für einen massiven Messingkäfig, der gegenüber Standardkäfigen widerstandsfähiger gegen Vibrationen und stoßartige Belastungen ist. In Verbindung mit der leicht erhöhten Radiallagerluft C3 bietet das Lager ausreichend Spielraum für betriebsbedingte Erwärmung oder enge Passungsverhältnisse. Dies beugt Verspannungen der Wälzkörper bei thermischer Ausdehnung der Welle vor. Da das Wälzlager offen ausgeführt ist, erfordert die Lagerstelle eine externe Gehäuseabdichtung zum Rückhalt des Schmiermittels.
Mit einem Innendurchmesser von 45 mm, einem Außendurchmesser von 120 mm und einer Gesamtbreite von 29 mm entspricht das Lager der Reihe NU409. Anhand dieser Anschlussmaße können Instandhalter und Konstrukteure direkt prüfen, ob das Lager in das vorgesehene Gehäuse und auf den Lagersitz der Welle passt.
Bei der Bauform NU verfügt der Außenring über zwei feste Borde zur Führung der Zylinderrollen, während der Innenring bordlos gestaltet ist. Der Innenring lässt sich dadurch beidseitig herausnehmen und separat montieren. Im laufenden Betrieb fungiert die Komponente als Loslager, das thermische Längenänderungen der Welle zwangfrei innerhalb der Laufbahn ausgleicht.
Das Kürzel C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser zusätzliche Spielraum zwischen Rollen und Laufbahn trägt dazu bei, dass das Lager auch bei Erwärmung der Welle oder bei strammen Passungen leichtgängig bleibt. Dadurch sinkt das Risiko von Verspannungen und vorzeitigem Verschleiß in thermisch anspruchsvollen Anwendungen.
Der mit M1 bezeichnete Messingkäfig zeichnet sich durch hohe Festigkeit, gute Notlaufeigenschaften und ausgeprägte Stabilität bei dynamischen Kräften aus. Er hält die Zylinderrollen präzise auf Abstand und eignet sich für Umgebungen mit Vibrationen oder starken Stoßbelastungen, bei denen einfache Blech- oder Kunststoffkäfige an mechanische Grenzen stoßen.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -30 und +150 Grad. Da keine integrierten Dichtungen vorhanden sind, wird die thermische Grenze maßgeblich von den Werkstoffen der Lagerringe, des Messingkäfigs und des gewählten Schmierstoffs bestimmt. Für den Betrieb ist ein Schmierfett oder Schmieröl mit passender Viskosität erforderlich.
Da das Lager werkseitig offen ausgeführt ist und über keine integrierten Dichtscheiben verfügt, muss die Abdichtung über die umgebende Gehäusekonstruktion erfolgen. Je nach Umgebungsbedingungen kommen dafür Radial-Wellendichtringe, Labyrinthdichtungen oder Filzstreifen infrage. Diese externen Dichtelemente verhindern das Eindringen von Verunreinigungen und halten den Schmierstoff im Lagerraum.
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