FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 4,78 € | 90,91 € |
| 20 | 9,56 € | 86,13 € |
Das Zylinderrollenlager NU307 -E-M1 von FAG kombiniert einen stabilen Messingkäfig mit zerlegbarem Innenring für radiale Loslagerungen bei 35x80x21 mm Bauraum.
Beim Zylinderrollenlager NU307 -E-M1 handelt es sich um ein einreihiges Rollenlager mit zylindrischer Bohrung. Die Bauform NU besitzt zwei feste Borde am Außenring, während der Innenring bordlos und beidseitig herausnehmbar ausgeführt ist. Dadurch nimmt dieses Radialrollenlager ausschließlich Radialkräfte auf und gleicht Längenänderungen der Welle direkt im Lagerinneren aus. Als offenes Bauteil ohne integrierte Dichtungen ist das Wälzlager für externe Schmiersysteme ausgelegt.
Konstrukteure setzen dieses einreihige Radialrollenlager gezielt dort ein, wo hohe Radialbelastungen auftreten und thermische Längenausdehnungen der Welle zwangfrei ausgeglichen werden müssen. Durch den beidseitig verschiebbaren Innenring fungiert das Lager als klassisches Loslager. Typische Einsatzorte finden sich in Wellenlagerungen mit axialen Längenänderungen ohne zusätzliche Axialbelastung. Der Verzicht auf Borde am Innenring verhindert axiale Verspannungen im System.
Die Ausführung mit dem Nachsetzzeichen M1 verfügt über einen massiven Messingkäfig. Messing zeichnet sich durch gute Notlaufeigenschaften sowie mechanische Stabilität bei Vibrationen und schnellen Drehzahlwechseln aus. In Verbindung mit dem spezifizierten Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad eignet sich das Lager für thermisch anspruchsvolle Umgebungen. Die Toleranzklasse P0 (ABEC 1) und die normale Radiallagerluft erleichtern die Integration in standardisierte Maschinenpassungen.
Mit einem Innendurchmesser von 35 mm, einem Außendurchmesser von 80 mm sowie einer Baubreite von 21 mm beansprucht das Lager einen genormten Bauraum. Diese Hauptabmessungen bestimmen die notwendigen Einbaumaße für Gehäusebohrung und Wellensitz in der Konstruktion.
Bei der Bauform NU führt der Außenring die Rollen zwischen zwei festen Borden. Der Innenring besitzt hingegen keine Borde und lässt sich nach beiden Seiten herausziehen. Das Lager fungiert als reines Loslager und gleicht axiale Verschiebungen der Welle im Gehäuse aus.
Das Nachsetzzeichen M1 kennzeichnet einen Massivkäfig aus Messing. Messingkäfige bieten eine hohe Festigkeit und eignen sich für Einsätze mit dynamischen Belastungen, Schwingungen sowie erhöhten Betriebstemperaturen.
Da dieses Wälzlager ohne Dichtscheiben geliefert wird, benötigt es eine externe Schmierung über Öl oder Fett in der Anschlusskonstruktion. Der Außenring besitzt keine eigene Nut oder Schmierbohrung, weshalb Schmierstoffe seitlich über das Gehäuse zugeführt werden müssen.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -30 bis +150 Grad. Innerhalb dieser Grenzwerte behalten die Lagerringe und der Messingkäfig ihre Formstabilität. Bei der Auswahl des Schmierstoffs ist darauf zu achten, dass dieser für die auftretenden Betriebstemperaturen geeignet ist.
Normale Lagerluft definiert das konstruktive radiale Spiel zwischen den Rollen und den Laufbahnen im unverbauten Zustand. Sie bietet die Basis dafür, dass nach dem Einpressen von Innen- und Außenring die erforderliche Betriebslagerluft erhalten bleibt.
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