QJ232 -N2-MPA-C3 Vierpunktlager von FAG
QJ232 -N2-MPA-C3 Vierpunktlager von FAG

FAG

Vierpunktlager FAG QJ232 -N2-MPA-C3

Technische Daten
 
Innendurchmesser
160 mm
Außendurchmesser
290 mm
Breite
48 mm
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Messingkäfig
Lagerluft
leicht erhöhte Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Nut(en) im Außenring
zwei um 180 Grad versetzte Haltenuten im Außenring
Bauform
geteilter Innenring
Temperaturbereich
-30 bis +200 °C
Gewicht
15 kg
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Vierpunktlager FAG QJ232 -N2-MPA-C3
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Vierpunktlager FAG QJ232 -N2-MPA-C3

Das Vierpunktlager QJ232 -N2-MPA-C3 von FAG Wälzlager mit 160x290x48 mm nimmt hohe Axialkräfte in beiden Richtungen platzsparend auf.

Das Vierpunktlager QJ232 -N2-MPA-C3 von FAG Wälzlager ist ein einreihiges Schrägkugellager mit geteiltem Innenring. Durch diese Bauform nimmt die Konstruktion beidseitig wirkende Axialkräfte auf, während der radiale Bauraum schmal bleibt. Das offene Lager besitzt einen Messingkäfig und eignet sich für Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad. Die Toleranzen entsprechen der Standardgenauigkeit der Klasse P0/PN bzw. ABEC 1.

Wie nimmt das Vierpunktlager QJ232 -N2-MPA-C3 wechselnde Axialkräfte auf?

Die Konstruktion kommt vor allem bei Lagerungen mit hohen Axialkräften aus wechselnden Richtungen zum Einsatz. Häufig dient das Lager als reines Axiallager in Kombination mit einem separaten Radiallager. Der geteilte Innenring ermöglicht die Aufnahme einer großen Anzahl an Wälzkörpern. Dadurch nimmt die Baugruppe hohe Belastungen bei gleichzeitig geringer axialer Baubreite im Gehäuse auf.

Welche Funktion haben Haltenuten und C3-Lagerluft beim QJ232 -N2-MPA-C3?

Das Nachsetzzeichen N2 kennzeichnet zwei um 180 Grad versetzte Haltenuten im Außenring. Diese Nuten dienen dazu, den Außenring mithilfe von Sicherungsstiften im Gehäuse gegen Verdrehen zu sichern. Das ist besonders wichtig, wenn das Lager mit radialem Spiel als reines Axiallager arbeitet. Die vergrößerte Radiallagerluft C3 trägt dazu bei, thermische Dehnungen auszugleichen, die bei Betriebstemperaturen bis +200 Grad an Welle und Gehäuse entstehen können.

Was zeichnet das Vierpunktlager QJ232 -N2-MPA-C3 aus?

Das Bauteil verbindet einen geteilten Innenring mit einem Messingkäfig und zwei Haltenuten am Außenring. Mit den Abmessungen von 160 mm Bohrung, 290 mm Außendurchmesser und 48 mm Breite nimmt es Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Die Ausführung bleibt offen und deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad ab.

Welche Maße hat das Vierpunktlager QJ232 -N2-MPA-C3?

Die Hauptabmessungen betragen 160 mm Bohrungsdurchmesser, 290 mm Außendurchmesser und 48 mm Breite. Diese Maße ermöglichen den direkten Einbau in entsprechend konstruierte Gehäuse und Wellensitze im Maschinenbau.

Warum besitzt dieses Vierpunktlager zwei Haltenuten im Außenring?

Die Kennzeichnung N2 steht für zwei Haltenuten, die um 180 Grad versetzt in den Außenring eingearbeitet sind. Greifen passende Sicherungsstifte in diese Nuten ein, sollen sie ein Mitdrehen des Außenrings im Gehäuse verhindern. Das ist speziell dann erforderlich, wenn das Bauteil axial führt und radiales Spiel im Lagersitz aufweist.

Was bedeutet die Lagerluft C3 bei diesem Lager?

Der Zusatz C3 weist auf eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung hin. Dieser vergrößerte interne Spielraum trägt dazu bei, ein Verspannen der Wälzkörper zu vermeiden, falls Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring im Betrieb auftreten oder feste Passungen die Ringe dehnen.

Welche Vorteile bietet der geteilte Innenring bei der Montage?

Durch den geteilten Innenring ist das Lager nicht selbsthaltend aufgebaut. Außenring und Kugelkranz lassen sich getrennt von den beiden Innenringhälften montieren. Diese Eigenschaft erleichtert den schrittweisen Ein- und Ausbau schwerer Wellen und Baugruppen in industriellen Anlagen.

Wie wird das offene Vierpunktlager vor Schmutz geschützt?

Da dieses Modell keine integrierten Dichtungen besitzt, erfolgt die Abdichtung über die umgebende Gehäusekonstruktion. Radial-Wellendichtringe oder Labyrinthdichtungen im Gehäusedeckel schützen den Innenraum vor Verschmutzung und halten das Schmiermittel an den Wälzkörpern.

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