SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 8,45 € | 160,64 € |
| 5 | 16,90 € | 152,19 € |
Das Vierpunktlager QJ213 MA von SKF nimmt mit 65 mm Bohrung und geteiltem Innenring beidseitige Axialkräfte auf engem Raum auf.
Das Vierpunktlager QJ213 MA ist einreihiges Radial-Schrägkugellager in kompakter Ausführung. Die Konstruktion nimmt hohe axiale Belastungen in beiden Richtungen auf, während radiale Kräfte gering bleiben sollten. SKF fertigt diese Ausführung in der Explorer-Leistungsklasse mit einem stabilen Messingkäfig sowie normaler Radiallagerluft. Das offene Bauteil weist keine integrierte Dichtung auf und benötigt daher eine abgestimmte Schmierung über das umgebende Gehäuse.
Konstrukteure nutzen dieses Wälzlager vor allem dann, wenn axiale Kräfte in beiden Richtungen auftreten und der Bauraum für zwei separate Schrägkugellager fehlt. Häufig fungiert es als reines Axiallager neben einem Radiallager in kombinierten Lagerungsanordnungen. Bei dieser Anordnung erhält der Außenring im Gehäuse radiales Spiel, damit ausschließlich Axialkräfte über die vier Berührungspunkte der Laufbahnen übertragen werden.
Der geteilte Innenring ermöglicht die Aufnahme einer großen Anzahl an Wälzkörpern. Da die Ringe nicht selbsthaltend sind, erfolgt die Montage der Lagerteile getrennt voneinander. Zudem bietet diese Ausführung eine erhöhte Maßgenauigkeit nach Toleranzklasse P6 sowie eine Laufgenauigkeit nach Toleranzklasse P5. Der Außenring kommt ohne Haltenut aus. Dank des massiven Messingkäfigs eignet sich die Lagerstelle für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad.
Dieses Wälzlager verbindet eine Bohrung von 65 mm, 120 mm Außendurchmesser und 23 mm Breite mit der Aufnahme axialer Kräfte in beide Richtungen. Die Variante besitzt einen massiven Messingkäfig und ist als SKF Explorer Ausführung für anspruchsvolle Betriebsbedingungen gefertigt.
Dieses Wälzlager verfügt über einen Innendurchmesser von 65 mm, einen Außendurchmesser von 120 mm sowie eine Breite von 23 mm. Der Außenring ist zylindrisch gefertigt und besitzt keine Sicherungsnut. Diese genormten Abmessungen erlauben den platzsparenden Einbau in kompakten Maschinengehäusen.
Die zweiteilige Konstruktion des Innenrings gestattet das Einfüllen einer größeren Anzahl an Kugeln. Dadurch steigt die axiale Belastbarkeit bei gleichzeitig schmaler Baubreite. Außerdem erleichtert der geteilte Innenring den Ein- und Ausbau, weil sich Außenring samt Kugelsatz und die beiden Innenringhälften separat montieren lassen.
Die Einstufung kombiniert die Maßgenauigkeit der Klasse P6 mit der feineren Laufgenauigkeit der Klasse P5. Gegenüber normalen Standardtoleranzen weist das Lager geringere Rundlauf- und Planlaufabweichungen auf. Dies reduziert Vibrationen im Betrieb und unterstützt einen gleichmäßigen Rundlauf bei höheren Anforderungen an die Führungsgenauigkeit.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad Celsius. Der Messingkäfig zeigt sich unempfindlich gegenüber Schmierstoffzusätzen und thermischen Wechseln. Um die volle Gebrauchsdauer bei erhöhten Temperaturen zu erreichen, muss das Schmiermittel auf das thermische Betriebsfenster der Anlage abgestimmt sein.
Als offenes Wälzlager besitzt die Ausführung keine werkseitigen Dichtscheiben. Dieser Aufbau ist für Anwendungen bestimmt, bei denen das Bauteil direkt in einen bestehenden Öl- oder Fettkreislauf integriert wird. Externe Gehäusedichtungen übernehmen dabei den Schutz vor Verunreinigungen und Feuchtigkeit von außen.
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