FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 38,45 € | 730,54 € |
| 3 | 76,90 € | 692,09 € |
Das Schrägkugellager 7322 -B-MP-UA von FAG (110x240x50 mm) nimmt hohe Radialkräfte sowie einseitig starke Axiallasten über einen 40-Grad-Druckwinkel auf.
Das Schrägkugellager 7322 -B-MP-UA ist als einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) konstruiert. Seine schräg versetzten Laufbahnen leiten kombinierte Belastungen gezielt weiter. Die offene Ausführung ohne integrierte Schleifdichtungen erleichtert den Durchfluss von Schmierstoffen im laufenden System. Durch den massiven Messingkäfig bleibt die Führung der Wälzkörper auch bei starker Beanspruchung formstabil.
Dieses Lager kommt vor allem in Lagerungen zum Einsatz, bei denen gleichzeitig radiale Führungskräfte und hohe axiale Schubkräfte in einer Richtung auftreten. Der ausgeprägte Druckwinkel von 40 Grad verleiht dem Wälzlager eine hohe axiale Belastbarkeit. Da einreihige Bauformen Axialkräfte prinzipbedingt nur einseitig aufnehmen, erfolgt der Einbau häufig in Kombination mit einem zweiten Schrägkugellager als Gegenlager.
Der Kennbuchstabe UA weist dieses Modell als Universallager für den satzweisen Einbau aus. Montieren Sie zwei Lager dieser Spezifikation in O- oder X-Anordnung, stellt sich ohne Passscheiben automatisch eine geringe Axialluft im Lagerpaar ein. Der massive Messingkäfig ist unempfindlich gegenüber Schwingungen und deckt zusammen mit dem Wälzlagerstahl einen Einsatzbereich von -20 bis +200 Grad ab. Da das Lager offen ausgeführt ist, muss die Schmierstoffversorgung sowie der Schutz vor Verschmutzung über die umgebende Gehäusekonstruktion erfolgen.
Das einreihige Schrägkugellager mit 110 mm Innen- und 240 mm Außendurchmesser besteht aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und nimmt neben Radialkräften erhebliche Axiallasten in einer Richtung auf. Der verbaute Massivkäfig aus Messing sorgt für eine stabile Führung der Kugeln und hält thermischen Belastungen im Dauereinsatz stand.
Das Bauteil besitzt einen Innendurchmesser von 110 mm für den Wellensitz, einen Außendurchmesser von 240 mm für die Gehäusebohrung und eine Baubreite von 50 mm. Die Fertigung erfolgt in der normalen Toleranzklasse P0/PN (entspricht ABEC 1) mit zylindrischer Bohrung sowie glattem Außenring ohne Flansch oder Nut.
Der Druckwinkel beschreibt die Neigung der Verbindungslinie zwischen den Berührungspunkten der Kugel auf den Laufbahnen gegenüber der Radialebene. Ein Winkel von 40 Grad ist speziell für Anwendungen vorgesehen, bei denen Axialkräfte gegenüber Radialkräften überwiegen. Je größer dieser Winkel ausfällt, desto höher ist die axiale Kraftaufnahme des Wälzlagers.
Das Nachsetzzeichen UA kennzeichnet ein Universallager für die paarweise Anordnung. Bei einer Montage in O- oder X-Anordnung weist das Lagerpaar herstellerseitig eine definierte, geringe Axialluft auf. Dadurch entfällt das manuelle Einstellen des Axialspiels über Distanzringe, was den Montageaufwand bei der Lagermontage verringert.
Dank der Werkstoffkombination aus Wälzlagerstahl und widerstandsfähigem Messingkäfig lässt sich das offene Lager in einem Temperaturbereich von -20 bis +200 Grad betreiben. Bei der Auslegung der Lagerstelle ist zu beachten, dass Schmierfett oder Schmieröl auf das jeweilige Temperaturniveau abgestimmt sein müssen.
Die offene Konstruktion ermöglicht eine kontinuierliche Schmierung durch externe Ölkreisläufe oder Tauchbäder. Zudem entsteht im Lager kein Reibungswiderstand durch schleifende Dichtlippen. Um das Eindringen von Schmutzpartikeln zu verhindern, übernimmt das umliegende Maschinengehäuse mit externen Dichtungen die Schutzfunktion.
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