FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 12,52 € | 238,11 € |
| 5 | 25,06 € | 225,57 € |
Das Schrägkugellager 7220 -B-MP von FAG bietet mit 100 mm Bohrung, Messingkäfig und 40-Grad-Druckwinkel eine belastbare Lösung für einseitig axiale Führungskräfte.
Das einreihige Schrägkugellager 7220 -B-MP von FAG nimmt kombinierte Belastungen aus radialen und axialen Kräften auf. Durch die schräg angeordneten Laufbahnen leitet dieses Wälzlager Axialkräfte gezielt in einer Richtung ab. Die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 sorgt für Formstabilität im definierten Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius. Als offenes Lager ausgelegt, fügt sich dieses Modell flexibel in bestehende Schmierkreisläufe ein.
Typische Einsatzfelder finden sich überall dort, wo Wellen bei hohen Drehzahlen sowohl radial abgestützt als auch axial präzise geführt werden müssen. Da einreihige Ausführungen Axialkräfte bauartbedingt nur in eine Richtung aufnehmen, erfordert der Betrieb meist ein entsprechend angestelltes Gegenlager. Konstruktionen im allgemeinen Maschinenbau nutzen diese Lageranordnung bei kombinierten Beanspruchungen, um Wellenversatz zu verringern und eine definierte axiale Führung zu erzielen.
Das Nachsetzzeichen B kennzeichnet einen Druckwinkel von 40 Grad, wodurch das Lager vergleichsweise hohe Axialkräfte aufnehmen kann. Der massive Messingkäfig (Kennzeichnung MP) führt die Wälzkörper präzise und bewährt sich besonders bei anspruchsvollen Betriebsbedingungen sowie höheren thermischen Belastungen. In Verbindung mit der normalen Radiallagerluft und der Toleranzklasse P0/PN eignet sich diese Standardausführung für präzise Industrieanwendungen mit externer Gehäuseabdichtung.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 100 mm, einen Außendurchmesser von 180 mm und eine Breite von 34 mm auf. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut. Diese Hauptabmessungen entsprechen den metrischen Standardmaßen für einreihige Schrägkugellager.
Der durch das Nachsetzzeichen B angegebene Druckwinkel von 40 Grad beschreibt die Neigung der Verbindungslinie zwischen den Berührungspunkten der Kugel auf den Laufbahnen gegenüber der Radialebene. Ein größerer Winkel erhöht die axiale Belastbarkeit des Lagers in einer Richtung, während radiale Kräfte weiterhin zuverlässig übertragen werden.
Der mit MP bezeichnete Käfig besteht aus massivem Messing und führt die Kugeln im Wälzkörperkranz mit hoher Stabilität. Messing zeichnet sich durch gute Notlaufeigenschaften sowie mechanische Festigkeit aus, was insbesondere bei Vibrationen, Beschleunigungen oder Betriebstemperaturen bis +150 Grad Celsius von Vorteil ist.
Offene Wälzlager besitzen herstellerseitig keine integrierten Dicht- oder Deckscheiben. Diese Bauform ermöglicht eine freie Schmiermittelzirkulation bei Öl- oder Nachschmiersystemen. Die Abdichtung gegen Schmutzpartikel und Feuchtigkeit sowie das Halten des Schmierstoffs im System erfolgen hierbei über externe Dichtungen der umgebenden Gehäusekonstruktion.
Das Schrägkugellager ist für einen Betriebsbereich von -20 bis +150 Grad Celsius spezifiziert. Die Ringe und Wälzkörper aus 100Cr6-Wälzlagerstahl sowie der Messingkäfig unterstützen innerhalb dieser Temperaturspanne eine stabile Maßhaltigkeit, sofern das gewählte Schmiermittel für die jeweiligen Betriebstemperaturen ausgelegt ist.
Die normale Radiallagerluft entspricht dem Standardbereich ohne vergrößertes oder verkleinertes Spiel. Bei Schrägkugellagern ergibt sich das tatsächliche Betriebsspiel oder eine gewünschte Vorspannung jedoch erst durch die gezielte axiale Anstellung gegen ein zweites Lager während der Montage im Gehäuse.
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