LJT1.3/8 Schrägkugellager von NKE
LJT1.3/8 Schrägkugellager von NKE

NKE

Schrägkugellager NKE LJT1.3/8

Technische Daten
 
Innendurchmesser
34,92 mm
Außendurchmesser
76,2 mm
Breite
17,46 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Kugelreihen
einreihiges Lager
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Stahlblechkäfig
Lagerluft
normale Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Außenring
ohne Flansch/Nut
Druckwinkel
35 Grad
Anordnung
Standardausführung
Temperaturbereich
-20 bis +150 °C
Gewicht
0,4 kg
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Schrägkugellager NKE LJT1.3/8
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Schrägkugellager NKE LJT1.3/8

Das Schrägkugellager LJT1.3/8 von NKE Steyr verbindet Maße von 34,92 x 76,2 x 17,46 mm mit einem 35-Grad-Druckwinkel für kombinierte Belastungen.

Das Schrägkugellager LJT1.3/8 von NKE Steyr ist ein einreihiges Wälzlager für kombinierte Radial- und Axialbelastungen in einer Richtung. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), zeichnet sich dieses Lager durch seine offene Bauform und die normale Radiallagerluft aus. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper im Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius. Durch die Einhaltung der Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 eignet sich die Standardausführung für industrielle Anwendungen.

Wofür eignet sich das Schrägkugellager LJT1.3/8 im Betrieb?

Dieses einreihige Lager nimmt Radialkräfte sowie einseitig wirkende Axialkräfte auf. Aufgrund des Druckwinkels von 35 Grad stützt die Konstruktion axiale Kräfte im Kraftfluss ab. Typische Einsatzbereiche finden sich bei Konstruktionen mit zölligen Wellenabmessungen, bei denen definierte Führungskräfte aufgenommen werden. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtung handelt, bindet es sich direkt in vorhandene Schmiersysteme mit Öl oder Schmierfett ein und setzt eine externe Gehäuseabdichtung voraus.

Welche Rolle spielen Druckwinkel und Bauform bei der Montage?

Der Druckwinkel von 35 Grad bestimmt die Kraftübertragung schräg zur Radialebene. Dadurch stützt das Lager Axiallasten nur aus einer Richtung ab. Konstruktiv werden einreihige Schrägkugellager meist gegen ein zweites Lager angestellt, um wechselnde Axialkräfte aufzunehmen. Zu beachten sind die Anschlussmaße von 34,92 mm Bohrung, 76,2 mm Außendurchmesser und 17,46 mm Breite. Der Außenring ohne Flansch oder Nut ermöglicht den Einbau in passende Gehäusebohrungen.

Welche Maße hat das Schrägkugellager LJT1.3/8?

Das Wälzlager hat einen Innendurchmesser von 34,92 mm, einen Außendurchmesser von 76,2 mm sowie eine Breite von 17,46 mm. Mit diesen Hauptabmessungen passt die Ausführung in entsprechende Gehäusebohrungen und auf passende Wellensitze.

Was bedeutet der Druckwinkel von 35 Grad beim Schrägkugellager LJT1.3/8?

Der Druckwinkel beschreibt die Wirkungslinie der Kontaktkräfte zwischen Laufbahn und Kugeln. Ein Winkel von 35 Grad ermöglicht die gezielte Aufnahme axialer Lasten in einer Richtung, erfordert im Betrieb jedoch eine radiale Belastung oder eine Gegenanstellung.

Wie wird dieses offene Schrägkugellager geschmiert?

Da die Bauform offen und ohne integrierte Dichtung ausgeführt ist, erfolgt die Schmierung über das umgebende System mit Schmierfett oder im Ölbad. Eine externe Gehäusedichtung verhindert das Austreten des Schmiermittels und schützt die Lagerstelle vor Schmutz.

Für welchen Temperaturbereich ist das Lager spezifiziert?

Der zulässige Betriebsbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius. Der verbaute Stahlblechkäfig und der Wälzlagerstahl 100Cr6 bleiben innerhalb dieser Spanne formstabil. Das gewählte Schmiermittel muss auf die jeweiligen Betriebstemperaturen abgestimmt sein.

Welche Bedeutung hat die Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1?

Die Angabe Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 steht für die Normaltoleranz bei Wälzlagern. Sie legt die zulässigen Abweichungen fest und deckt standardmäßige industrielle Anforderungen im Maschinenbau ab.

Warum wird das Schrägkugellager oft paarweise montiert?

Ein einreihiges Schrägkugellager nimmt Axialkräfte nur aus einer Richtung auf. Bei wechselnden Axialbelastungen oder zur spielfreien Lagerung wird ein zweites Lager spiegelbildlich in O- oder X-Anordnung montiert. Diese Anstellung fixiert die Welle in beide Richtungen.

NKE AUSTRIA GmbH
Im Stadtgut C4, 4407 Steyr, Austria
office@nke.at, https://industry.fersa.com/de/imprint

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