3804 -2Z Schrägkugellager von INA
3804 -2Z Schrägkugellager von INA

INA

Schrägkugellager INA 3804 -2Z

Technische Daten
 
Innendurchmesser
20 mm
Außendurchmesser
32 mm
Breite
10 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Kugelreihen
zweireihiges Lager
Dichtung
beidseitige Abdeckung
Käfig
Polyamidkäfig
Lagerluft
normale Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Außenring
ohne Flansch/Nut
Druckwinkel
ohne Angabe, meist 30-40 Grad
Anordnung
Standardausführung
Temperaturbereich
-20 bis +120 °C
Gewicht
0,016 kg
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Schrägkugellager INA 3804 -2Z
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Schrägkugellager INA 3804 -2Z

Das Schrägkugellager 3804 -2Z von INA-Schaeffler bietet als zweireihiges Wälzlager mit 20x32x10 mm zuverlässige Aufnahme kombinierter Belastungen bei kompaktem Bauraum.

Das Schrägkugellager 3804 -2Z ist ein zweireihiges Radial-Wälzlager nach Toleranzklasse P0/ABEC 1 mit 20 mm Bohrung, 32 mm Außendurchmesser und 10 mm Breite. Durch die zweireihige Bauweise nimmt diese Ausführung von INA-Schaeffler neben Radialkräften auch Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), verfügt das Lager über einen Polyamidkäfig und normale Radiallagerluft. Sie erhalten eine einbaufertige Komponente für Konstruktionen mit begrenztem axialem Bauraum.

In welchen Anwendungen überzeugt das Schrägkugellager 3804 -2Z?

Dieses zweireihige Schrägkugellager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo kombinierte Belastungen aus radialen und axialen Kräften auf engem Raum auftreten. Typische Einsatzbereiche sind kompakte Wellenlagerungen und Führungsbaugruppen im allgemeinen Maschinenbau. Die Konstruktion entspricht funktionell zwei einreihigen Schrägkugellagern, beansprucht jedoch weniger axiale Einbaubreite. Da der Außenring ohne Flansch und Nut ausgeführt ist, lässt sich das Bauteil passgenau in zylindrische Gehäusebohrungen integrieren.

Welche Eigenschaften bieten Polyamidkäfig und 2Z-Deckscheiben?

Die beidseitige 2Z-Abdeckung schirmt das Innere des Wälzlagers gegen das Eindringen fester Schmutzpartikel ab. Gleichzeitig hält sie das Schmiermittel im Lagerinnenraum, ohne zusätzliche Reibung wie eine schleifende Dichtung zu erzeugen. Der verbaute Polyamidkäfig zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht aus und fördert einen ruhigen Lauf. Bei der Auslegung ist der zulässige Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius zu beachten, der durch die verwendeten Werkstoffe vorgegeben wird.

Welche Maße hat das Schrägkugellager 3804 -2Z?

Mit einem Innendurchmesser von 20 mm, einem Außendurchmesser von 32 mm sowie einer Baubreite von 10 mm ist das Lager kompakt bemessen. Die Ausführung besitzt weder Flansch noch Nut am Außenring. Gefertigt nach Toleranzklasse P0 (ABEC 1) eignet sich das Modell für präzise zylindrische Gehäusebohrungen.

Was bedeutet die Nachsetzzeichen-Kennzeichnung -2Z?

Das Nachsetzzeichen -2Z bezeichnet beidseitig angebrachte Deckscheiben aus Blech. Diese berührungsfreien Abdeckungen schützen die Wälzkörper vor groben Schmutzpartikeln und Fremdkörpern. Da die Scheiben den Innenring nicht berühren, bleibt das Reibmoment gering. Die Bauart eignet sich damit für höhere Drehzahlen als Lager mit berührenden Dichtlippen.

In welchem Temperaturbereich arbeitet das Schrägkugellager 3804 -2Z?

Für dieses Wälzlager von INA-Schaeffler gilt ein zulässiger Betriebsbereich von -20 bis +120 Grad Celsius. Diese Spanne wird maßgeblich durch den verbauten Polyamidkäfig bestimmt. Bei Anwendungen innerhalb dieses Fensters behält der Werkstoff 100Cr6 seine Formstabilität und der Käfig seine mechanischen Eigenschaften.

Warum wird ein Polyamidkäfig in diesem Schrägkugellager eingesetzt?

Ein Polyamidkäfig bietet eine günstige Elastizität und ein geringes Trägheitsmoment im Vergleich zu massiven Metallkäfigen. Er führt die Kugeln reibungsarm und begünstigt einen geräuscharmen Lauf des Lagers. Zudem erweist sich Polyamid als beständig gegenüber gebräuchlichen Schmierstoffen innerhalb der Grenztemperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius.

Welche Lasten nimmt ein zweireihiges Schrägkugellager auf?

Zweireihige Schrägkugellager nehmen Radialkräfte sowie gleichzeitig Axialkräfte aus beiden Richtungen auf. Die intern schräg angeordneten Laufbahnen übertragen die wirkenden Kräfte über zwei Kugelreihen. Die Bauform entspricht funktionell zwei gegeneinander angestellten einreihigen Schrägkugellagern bei schmalerer Einbaubreite auf der Welle.

Was bedeutet normale Radiallagerluft bei diesem Modell?

Normale Radiallagerluft (Kennzeichnung CN) beschreibt das standardmäßige Spiel zwischen Kugeln und Laufbahnen im unmontierten Zustand. Die Luft ist so abgestimmt, dass nach dem Aufpressen auf die Welle und dem Fügen in die Gehäusebohrung ein gleichmäßiger Lauf ohne unzulässige Verspannung ermöglicht wird.

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