SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 35,01 € | 665,20 € |
| 3 | 70,02 € | 630,19 € |
Das Schrägkugellager 7320 BEGAM von SKF bietet mit 100 mm Bohrung und 40 Grad Druckwinkel hohe axiale Tragfähigkeit für industrielle Anwendungen.
Beim Schrägkugellager 7320 BEGAM handelt es sich um ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit den Abmessungen 100x215x47 mm. Konstruktionsbedingt nimmt dieser Lagertyp neben radialen Kräften auch einseitig gerichtete Axialbelastungen auf. Die Ausführung von SKF verfügt über normale Radiallagerluft sowie die Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1). Ein Messingkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig im Laufring.
Das Lager eignet sich für Lagerungen, bei denen kombinierte Belastungen mit dominierender Axialkomponente auftreten. Typische Einsatzbereiche finden sich in Industrieanwendungen und Wellensystemen mit hohen einseitigen Führungskräften. Durch die universelle Abstimmung lässt sich das Lagerpaar bei spiegelbildlicher Montage in O- oder X-Anordnung verbauen. In dieser paarweisen Zusammenstellung weist die Konstruktion eine definierte, leichte Vorspannung auf, was zur Steifigkeit der gesamten Wellenlagerung beiträgt.
Der Nenndruckwinkel von 40 Grad dient der gezielten Aufnahme von Axialkräften in einer Belastungsrichtung. Die Geometrie überträgt axiale Schubkräfte direkt über die Kugeln in den Außenring. Der integrierte Messingkäfig bietet hohe thermische Beständigkeit, wodurch das Bauteil für Temperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt ist. Als offenes Lager erfordert die Ausführung ohne Dichtungen eine externe Schmierstoffversorgung sowie eine Gehäuseabdichtung zum Schutz der Laufbahn.
Dieses Wälzlager besitzt einen Innendurchmesser von 100 mm, einen Außendurchmesser von 215 mm und eine Gesamtbreite von 47 mm. Der Außenring ist zylindrisch ohne Flansch oder Umfangsnut ausgeführt. Prüfen Sie vor dem Einbau den verfügbaren Bauraum auf der Welle sowie im Gehäusesitz anhand dieser Nenndaten.
Die Wirkungslinie der Kraftübertragung verläuft in einem Winkel von 40 Grad schräg zur Radialebene durch Innenring, Kugeln und Außenring. Ein Druckwinkel von 40 Grad begünstigt die Belastbarkeit gegenüber Axialkräften. Dadurch nimmt das Bauteil axiale Lasten auf, benötigt jedoch zur Abstützung der Reaktionskräfte oft ein passendes Gegenlager.
Offene Wälzlager besitzen keine schleifenden Dichtscheiben und erzeugen daher weniger Reibungswärme im Dauerbetrieb. Sie binden das Lager direkt an den zentralen Schmierkreislauf an. Das Gehäuse der Anwendung übernimmt die Dichtfunktion, um das Eindringen von Schmutz sowie Schmierstoffverluste zu vermeiden.
Werden zwei Lager dieser Bauart zu einem Satz in O- oder X-Anordnung zusammengefügt, stellt sich konstruktiv eine leichte Vorspannung ein. Dies verringert das interne Lagerspiel nach der Montage. Eine Vorspannung steigert die Führungsgenauigkeit der Welle, mindert Schlupf der Kugeln bei wechselnden Belastungen und erhöht die Systemsteifigkeit.
Der zulässige Betriebsbereich reicht von -20 bis +150 Grad. Der verwendete Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und der formstabile Messingkäfig behalten in dieser Temperaturspanne ihre mechanische Festigkeit und Maßstabilität. Wählen Sie den eingesetzten Schmierstoff passend zu den im laufenden Betrieb tatsächlich auftretenden Umgebungstemperaturen aus.
P0 bezeichnet die Normtoleranz für Standardanwendungen im Maschinenbau und entspricht der Klassifizierung ABEC 1. Maß-, Form- und Laufgenauigkeiten genügen damit den üblichen Vorgaben für industrielle Standardantriebe. Für herkömmliche Wellen- und Gehäusepassungen bietet diese Klasse ein ausgewogenes Verhältnis aus Fertigungsaufwand und Präzision.
SKF Group
Sven Wingquists Gata 2, 415 50 Gothenburg, Sweden
info@skf.com, https://www.skf.com/uk/footer/site-ownership