7310  BECBJ Schrägkugellager von SKF
7310  BECBJ Schrägkugellager von SKF

SKF

Schrägkugellager SKF 7310 BECBJ

Technische Daten
 
Innendurchmesser
50 mm
Außendurchmesser
110 mm
Breite
27 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Kugelreihen
einreihiges Lager
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Stahlblechkäfig
Lagerluft
normale Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Außenring
ohne Flansch/Nut
Druckwinkel
40 Grad
Anordnung
Lagerpaar hat bei O- und X-Anordnung geringe Axialluft
Temperaturbereich
-20 bis +150 °C
Gewicht
1,12 kg
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Schrägkugellager SKF 7310 BECBJ
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Schrägkugellager SKF 7310 BECBJ

Das Schrägkugellager 7310 BECBJ von SKF mit den Maßen 50x110x27 mm nimmt gleichzeitig radiale Lasten und einseitig hohe Axialkräfte auf.

Dieses einreihige Schrägkugellager 7310 BECBJ aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) eignet sich für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Durch die schräg angeordneten Laufbahnen überträgt das Bauteil kombinierte Belastungen gezielt über die Wälzkörper. Als offenes Lager ausgelegt, benötigt es eine externe Abdichtung sowie eine geeignete Schmierstoffversorgung in der Anschlusskonstruktion. Der Stahlblechkäfig führt die Kugeln und erlaubt einen Betriebstemperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius.

Wofür eignet sich das Schrägkugellager 7310 BECBJ im Betrieb?

Die Konstruktion kommt zum Einsatz, wenn hohe Radialkräfte mit ausgeprägten Axialkräften in einer Richtung zusammentreffen. Einreihige Schrägkugellager dieser Bauart stützen Wellen gegen axiale Schubkräfte ab und halten die radiale Führung stabil. Der Einsatz erfolgt typischerweise in Wellenlagerungen mit einseitiger Axial- und kombinierter Radialbeanspruchung. Durch die Fertigung in der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) passt das Lager in standardisierte Gehäuse und Lagersitze ohne Sonderanforderungen.

Welche Bedeutung hat der 40-Grad-Druckwinkel für die Montage?

Der Druckwinkel von 40 Grad bestimmt die Kraftwirklinie zwischen den Laufbahnen und begünstigt eine hohe axiale Kraftaufnahme. Ein einzelnes Schrägkugellager kann axiale Kräfte nur in einer Richtung aufnehmen. Für wechselnde Axiallasten montieren Sie daher ein zweites Lager in O- oder X-Anordnung dagegen. In dieser Paarung weist die Lagereinheit bauartbedingt eine geringe Axialluft auf, was die Führung rotierender Maschinenteile erleichtert.

Was zeichnet das Schrägkugellager 7310 BECBJ aus?

Ein einreihiges Schrägkugellager mit 50 mm Bohrung, 110 mm Außendurchmesser und 27 mm Breite. Der Druckwinkel von 40 Grad nimmt einseitig starke Axialkräfte bei gleichzeitiger Radialbelastung auf. Ein stabiler Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper verlässlich.

Welche Maße hat das Schrägkugellager 7310 BECBJ?

Die Hauptabmessungen betragen exakt 50 mm Innendurchmesser (Bohrung), 110 mm Außendurchmesser und 27 mm Baubreite. Der zylindrische Außenring ist ohne Flansch oder Umfangsnut ausgeführt, wodurch sich das Lager bündig in zylindrische Gehäusebohrungen einschieben lässt.

Was bedeutet der Druckwinkel von 40 Grad bei Schrägkugellagern?

Der Druckwinkel beschreibt die Neigung der Verbindungslinie zwischen den Berührungspunkten der Kugel zu den Laufbahnen gegenüber der Radialebene. Ein Winkel von 40 Grad erlaubt die Aufnahme sehr hoher axialer Belastungen in einer Richtung, reduziert im Gegenzug jedoch die reine Radialtragfähigkeit geringfügig.

Warum ist das Schrägkugellager 7310 BECBJ als offenes Lager ausgeführt?

Offene Wälzlager besitzen herstellerseitig keine integrierten Deck- oder Dichtscheiben. Sie eignen sich für den Betrieb im geschlossenen Ölbad oder bei zentraler Fettschmierung. Die Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit erfolgt dabei vollständig über das umgebende Maschinengehäuse.

Welcher Temperaturbereich ist für das Schrägkugellager 7310 BECBJ zulässig?

Das Lager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit Stahlblechkäfig ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius ausgelegt. Innerhalb dieses Fensters bleibt der Wälzlagerstahl formstabil, sofern das verwendete Schmiermittel für die jeweiligen Betriebstemperaturen freigegeben ist.

Wie verhält sich das Lagerpaar bei O- oder X-Anordnung?

Zwei gegeneinander angestellte Lager in O- oder X-Anordnung nehmen Axialkräfte aus beiden Richtungen auf. Bei dieser Ausführung stellt sich im zusammengebauten Zustand planmäßig eine geringe Axialluft ein, wodurch sich Wellenführungen präzise und ohne schädliche Verspannungen realisieren lassen.

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