SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 0,37 € | 7,02 € |
| 50 | 0,74 € | 6,65 € |
| 150 | 1,11 € | 6,28 € |
| 250 | 1,47 € | 5,92 € |
Das SKF Rillenkugellager 6006 -2RS1/C3 (30x55x13 mm) kombiniert beidseitige Berührungsdichtungen mit erhöhter C3-Radiallagerluft für thermisch beanspruchte Industrieanwendungen.
Mit dem Rillenkugellager 6006 -2RS1/C3 von SKF erhalten Anwender ein einreihiges Radialkugellager der Explorer-Leistungsklasse für vielseitige Industrieanwendungen. Das Bauteil weist eine Bohrung von 30 mm, einen Außendurchmesser von 55 mm und eine Breite von 13 mm auf. Ringe sowie Wälzkörper bestehen aus durchgehärtetem Wälzlagerstahl 100Cr6. Ein stabiler Stahlblechkäfig führt die Kugeln gleichmäßig in den tiefen Laufrillen. Die Ausführung eignet sich für kombinierte radiale und axiale Belastungen bei Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad.
Dieses Wälzlager kommt vorrangig in rotierenden Wellenlagerungen zum Einsatz, die kontinuierliche Drehzahlen mit erhöhten thermischen Bedingungen oder festen Passungssitzen verbinden. Typische Einsatzbereiche liegen in Antriebseinheiten und Maschinenelementen mit kombinierten Radial- und Axialkräften. Durch die beidseitig schleifenden Dichtscheiben verbleibt die Schmierfettfüllung im Lagerinneren, während Staubpartikel und Feuchtigkeitseintrag von den Laufbahnen abgehalten werden.
Die Angabe C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser vergrößerte Spielraum gleicht wärmebedingte Ausdehnungen von Welle oder Gehäuse im laufenden Betrieb aus, ohne dass das Lager verspannt. Die Toleranzklasse P6 (vergleichbar mit ABEC 3) steht zudem für engere Fertigungstoleranzen bei Laufgenauigkeit und Abmessungen. Bei der Konstruktion empfiehlt sich die Abstimmung von Passungssitzen und Temperaturverhältnissen auf das vergrößerte Betriebsspiel.
Mit einer Bohrung von 30 mm, einem Außendurchmesser von 55 mm und einer Breite von 13 mm entspricht das Bauteil den genormten Maßen der metrischen Baureihe 6006. Der Außenring ist zylindrisch ohne Nut oder Flansch ausgeführt, was den Einbau in standardisierte Gehäusebohrungen ermöglicht.
Beidseitig angebrachte schleifende Berührungsdichtungen liegen an den Innenringschultern an und dichten den Wälzkörperraum gegen Schmutz sowie Feuchtigkeit ab. Zugleich halten sie das ab Werk eingebrachte Schmiermittel im Lagerinneren, wodurch der Wartungsaufwand im laufenden Einsatz reduziert wird.
Eine Radiallagerluft der Klasse C3 ist größer bemessen als die normale Standardlagerluft. Sie dient dazu, ein Klemmen der Wälzkörper zu verhindern, wenn im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungen zu einer radialen Verengung des Laufspiels führen.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad. Diese Spanne wird maßgeblich durch den Werkstoff der Berührungsdichtungen sowie die Schmierstoffauslegung bestimmt. Für Anwendungen außerhalb dieser Grenzen sind modifizierte Dichtungswerkstoffe und Schmierfette erforderlich.
Innen- und Außenring sowie die Wälzkörper bestehen aus gehärtetem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), der für hohe Verschleißfestigkeit unter Belastung sorgt. Der integrierte Käfig ist aus gepresstem Stahlblech gefertigt, was ein geringes Bauteilgewicht mit stabiler Kugelabstandshaltung bei Drehbewegungen verbindet.
Toleranzklasse P6 entspricht der Genauigkeitsstufe ABEC 3 und definiert gegenüber der Normaltoleranz engere Grenzabweichungen für Maß-, Form- und Rundlauf. Das unterstützt eine ruhige Führung der Welle und vermindert Schwingungen in präzise gefertigten Gehäusesitzen.
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