SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 5,56 € | 105,73 € |
| 20 | 11,12 € | 100,17 € |
Das einreihige Rillenkugellager 6411 von SKF bietet mit den Maßen 55x140x33 mm eine solide Lösung für kombinierte Radial- und Axialbelastungen.
Das Rillenkugellager 6411 ist ein einreihiges Radialkugellager nach Standard-Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Mit einer Bohrung von 55 mm, einem Außendurchmesser von 140 mm sowie einer Breite von 33 mm nimmt dieses Wälzlager vornehmlich radiale Kräfte und axiale Lasten in beiden Richtungen auf. Ringe und Wälzkörper bestehen aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6. Als offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben eignet sich die Ausführung besonders für Konstruktionen, bei denen das Schmiermittel frei zirkulieren soll.
Konstrukteure setzen dieses Lager bevorzugt bei Wellenlagerungen mit kombinierten Lasten in geschützter Umgebung ein. Da das Lager offen ausgeführt ist, gelangt das Schmiermittel direkt an die Laufbahnen und den Stahlblechkäfig. Das Bauteil dient für öl- oder fettgeschmierte Gehäusekonstruktionen, die über eine externe Abdichtung verfügen. Der zulässige Betriebsbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius, wodurch das Lager den thermischen Anforderungen industrieller Daueranwendungen standhält.
Dieses Modell besitzt normale Radiallagerluft und arbeitet mit einem zylindrischen Außenring ohne Flansch oder Nut. Der geführte Stahlblechkäfig hält die Kugeln auf gleichmäßigem Abstand und reduziert die Reibung bei hohen Drehzahlen. Weil keine berührenden Dichtungen Reibungswärme erzeugen, läuft das Lager leichtgängig. Für die Konstruktion bedeutet dies: Sie stimmen die externe Schmierstoffzufuhr sowie den Gehäuseschutz exakt auf die Umgebungsbedingungen ab, um das Bauteil vor Verunreinigungen zu schützen.
Die Hauptabmessungen betragen 55 mm Bohrungsdurchmesser, 140 mm Außendurchmesser und 33 mm Baubreite. Diese Maße bestimmen den Lagersitz auf der Welle sowie in der Gehäusebohrung und ermöglichen einen direkten Austausch in genormten Einbauräumen.
Ohne integrierte Deck- oder Dichtscheiben gefertigt, erlaubt diese Variante das freie Durchströmen von Schmieröl oder Schmierfett direkt an die Kontaktflächen. Der Einbau setzt eine externe Abdichtung des Gehäuses voraus, um den Schmierstoffverlust zu verhindern und das Eindringen von Schmutzpartikeln abzuwehren.
Normale Radiallagerluft definiert das herstellungsbedingte Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im nicht montierten Zustand. Dieser Spielraum gleicht die thermische Ausdehnung im Betrieb sowie die maßliche Einengung durch den Passungssitz der Ringe auf Welle und Gehäuse aus.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Der Wälzlagerstahl 100Cr6 und der Stahlblechkäfig sind für diese Spanne formbeständig ausgelegt. Der tatsächlich nutzbare Temperaturbereich hängt im Betrieb zusätzlich vom verwendeten Schmierstoff ab.
Er führt die Kugeln präzise auf Abstand zueinander und verhindert ein Aneinanderreiben der Wälzkörper. Durch das geringe Materialgewicht hält der Stahlkäfig die Massenkräfte gering und verträgt sich problemlos mit mineralischen sowie synthetischen Schmiermitteln.
Gefertigt nach Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1, deckt das Wälzlager die Standardgenauigkeit für den industriellen Maschinenbau ab. Diese Toleranzklasse bietet eine zuverlässige Rundlaufgenauigkeit und Maßhaltigkeit für übliche Passungssitze.
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