SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 2,70 € | 51,35 € |
| 30 | 5,40 € | 48,65 € |
Das Rillenkugellager 6018 von SKF bietet mit den Maßen 90x140x24 mm eine offene Bauweise für radiale Kraftübertragungen im Maschinenbau.
Das Rillenkugellager 6018 ist ein einreihiges Radialkugellager in offener Ausführung aus Wälzlagerstahl 100Cr6. Als Lager der SKF Explorer Leistungsklasse verbindet es eine normale Radiallagerluft mit erhöhter Maßgenauigkeit nach Toleranzklasse P6 sowie einer Laufgenauigkeit nach PN. Durch die offene Bauform eignet sich dieses Wälzlager vor allem für Konstruktionen, bei denen das Schmiermittel frei zirkulieren kann oder ein umgebendes Gehäuse die Abdichtung nach außen übernimmt.
Die Konstruktion dient primär der Aufnahme hoher radialer Belastungen im laufenden Betrieb. Die tiefen Laufrillen im Innen- und Außenring nehmen zusätzlich moderate axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Typische Einsatzbereiche sind Industrieanwendungen mit umlaufender Welle und externer Gehäuseabdichtung. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper bei kontinuierlichen Drehzahlen gleichmäßig. Für Betriebsumgebungen von -20 bis +120 Grad ist das Wälzlager thermisch ausgelegt.
Bei dieser Ausführung bedeutet die Toleranzklasse P6 eine engere Maßgenauigkeit an Bohrung und Außendurchmesser im Vergleich zum Grundstandard. Dies unterstützt einen exakten Lagersitz auf der 90-mm-Welle sowie im Gehäuse. Da das Lager herstellerseitig ungedichtet ausgeführt ist, lässt sich das Schmiermedium passend zu den Betriebsbedingungen frei wählen. Bei der Montage ist darauf zu achten, dass keine Fremdkörper in das Innere gelangen und externe Dichtungen das Lagerumfeld schützen.
Mit 90 mm Bohrung, 140 mm Außendurchmesser und 24 mm Breite weist das Lager zylindrische Ringe auf. Sowohl der Innenring als auch der Außenring sind präzise aufeinander abgestimmt. Der Außenring besitzt herstellerseitig weder Nut noch Flansch.
Die Toleranzklasse P6 kennzeichnet eine gegenüber dem Normalstandard PN verringerte Toleranzbreite für die Hauptmaße. Bohrungs- und Außendurchmesser weisen geringere Abweichungen auf, was einen exakteren Sitz auf der Welle unterstützt. Die Laufgenauigkeit entspricht bei diesem Modell der Standardklasse PN.
Offene Wälzlager besitzen keine integrierten Deck- oder Dichtscheiben. Diese Bauform empfiehlt sich für Konstruktionen mit Ölbad- oder Umlaufschmierung, da der Schmierstoff ungehindert zu den Wälzkörpern gelangt. Das Gehäuse der Maschine muss in diesem Fall die Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit übernehmen.
Explorer-Lager von SKF basieren auf optimierten Fertigungsverfahren und verfeinerten Oberflächen der Laufbahnen. Diese Ausführung unterstützt eine gleichmäßige Spannungsverteilung im Kontaktbereich zwischen Wälzkörpern und Rillen, was zu einer hohen Betriebssicherheit im industriellen Einsatz beiträgt.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -20 bis +120 Grad. Innerhalb dieses Rahmens behalten der Wälzlagerstahl 100Cr6 und der Stahlblechkäfig ihre Formstabilität. Bei der Wahl des Schmierstoffs ist darauf zu achten, dass dieser für die jeweiligen Betriebstemperaturen geeignet ist.
Die normale Radiallagerluft bezeichnet das werkseitig vorgegebene radiale Spiel zwischen den Kugeln und den Laufbahnen im lastfreien Zustand. Sie ist so dimensioniert, dass nach dem Aufpressen der Ringe auf Welle und Gehäuse sowie bei üblicher Erwärmung ein funktionsgerechter Rundlauf erhalten bleibt.
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