SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 5,01 € | 95,16 € |
| 20 | 10,02 € | 90,15 € |
Das Rillenkugellager 6316 von SKF ist ein offenes, einreihiges Radialkugellager mit 80 mm Bohrung für Industriegetriebe, Elektromotoren und schwere Wellenlagerungen.
Das Rillenkugellager 6316 von SKF nimmt als einreihiges Wälzlager vorrangig radiale Belastungen sowie moderate Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Die offene Bauform ohne integrierte Dichtscheiben erlaubt eine flexible Schmierung über das umgebende Maschinensystem, etwa in geschlossenen Öl- oder Fettkreisläufen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) in der SKF Explorer-Ausführung und geführt durch einen stabilen Stahlblechkäfig, eignet sich dieses Lager für anspruchsvolle Betriebsumgebungen von Werkzeugmaschinen bis hin zu Förderanlagen.
Instandhalter und Konstrukteure nutzen dieses Wälzlager bevorzugt in schweren Aggregaten, stationären Antrieben, Großpumpen und Industriegetrieben. Durch den Wellendurchmesser von 80 mm und einen Außendurchmesser von 170 mm überträgt das Bauteil erhebliche Kräfte bei kontinuierlicher Drehbewegung. Da das Lager beidseitig offen ausgeführt ist, kann Schmierstoff im Gehäuse ungehindert zirkulieren. Dadurch lässt sich die Betriebswärme im Dauerbetrieb wirksam abführen, während die Wälzkörper mit Schmierstoff versorgt bleiben.
Für den fachgerechten Einbau verfügt das Lager über die Standard-Toleranzklasse P0 (ABEC 1) und eine normale Radiallagerluft. Diese Kombination passt zu üblichen Passungswahlen auf massiven Stahlwellen, bei denen keine extremen thermischen Ausdehnungen auftreten. Da keine Dichtungen integriert sind, benötigt die Lagerstelle eine externe Abdichtung des Gehäuses gegen Schmutz und Feuchtigkeit. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius, was die gängigen Anforderungen klassischer Industriemontagen abdeckt.
Die Maße betragen 80 mm Innendurchmesser für die Welle, 170 mm Außendurchmesser sowie 39 mm Baubreite. Diese Proportionen sind für kräftige Wellenlagerungen mit hohen Traganteilen ausgelegt. Vor dem Einbau empfiehlt sich der Abgleich mit den Lagersitzen im Gehäuse, um Maßhaltigkeit und ordnungsgemäßen Sitz zu erzielen.
Offene Wälzlager verzichten auf integrierte Deck- oder Dichtscheiben, wodurch Reibungsverluste an berührenden Dichtlippen entfallen. Diese Bauform kommt zum Einsatz, wenn externe Gehäusedichtungen die Abdichtung übernehmen oder ein kontinuierlicher Ölumlauf das Bauteil schmiert. Zudem vereinfacht die offene Konstruktion das Nachfetten sowie die visuelle Kontrolle des Stahlblechkäfigs und der Laufbahnen bei Wartungsarbeiten.
P0 entspricht ABEC 1 und beschreibt die genormte Normaltoleranz für Wälzlager. Sie definiert zulässige Maß- und Rundlauftoleranzen für Innenring, Außenring sowie Lagerbreite. Diese Standardklasse reicht für die überwiegende Mehrheit industrieller Anwendungen im allgemeinen Maschinenbau vollkommen aus und ermöglicht eine wirtschaftliche Paarung mit genormten Wellen- und Gehäusepassungen.
Der spezifizierte Einsatzbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der robuste Stahlblechkäfig sind für dieses Temperaturfenster ausgelegt. Bei der Auswahl des externen Schmierstoffs sollten Sie darauf achten, dass dessen Viskosität und thermische Beständigkeit ebenfalls für den gewählten Betriebsbereich im Aggregat freigegeben sind.
SKF Explorer kennzeichnet eine verfeinerte Ausführung bei Materialgüte, Oberflächenbeschaffenheit der Laufbahnen und innerer Geometrie. Durch modifizierten Wälzlagerstahl und geglättete Kontaktflächen verringert sich die Reibung im Betrieb. Dies unterstützt eine gesteigerte Verschleißfestigkeit und eine hohe Belastbarkeit bei anspruchsvollen industriellen Betriebsbedingungen, ohne dass die äußeren Anschlussmaße verändert werden müssen.
Die tiefen Laufrillen im Innen- und Außenring nehmen primär hohe Radialkräfte senkrecht zur Welle auf. Gleichzeitig stützen sie axiale Führungskräfte in beide Richtungen ab. Diese Kombination macht den Lagertyp zum vielseitigen Maschinenelement, sofern keine extremen Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäusebohrung vorliegen, die zu unzulässigen Schiefstellungen der Laufbahnen führen könnten.
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