SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 9,13 € | 173,53 € |
| 5 | 18,26 € | 164,40 € |
Das Rillenkugellager 6221 von SKF bietet mit den Abmessungen 105x190x36 mm eine robuste, offene Lagerlösung für vorwiegend radiale Belastungen im klassischen Maschinenbau.
Das Rillenkugellager 6221 ist ein einreihiges Wälzlager in der SKF Explorer Ausführung. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 nimmt dieser Lagertyp primär Radialkräfte auf, führt Wellen präzise und stützt zusätzlich moderate Axialkräfte in beide Richtungen ab. Durch die ungedichtete Bauweise eignet sich das Wälzlager vor allem für Baugruppen mit externer Gehäuseabdichtung und gezielter Schmierstoffzufuhr über Öl oder Schmierfett.
Dieses Wälzlager nimmt vorwiegend radiale Kräfte auf und stützt bei Wellendurchmessern von 105 mm gleichzeitig moderate Axiallasten in beide Richtungen ab. Das Zusammenspiel aus tiefen Laufrillen und eng geführten Wälzkörpern erlaubt kontinuierliche Drehbewegungen unter gleichmäßigen Lastbedingungen. Die Explorer-Ausführung zeichnet sich durch eine abgestimmte Oberflächenbeschaffenheit der Laufbahnen aus, was den Reibungswiderstand senkt und den ruhigen Lauf der Wellenlagerung begünstigt.
Da dieses Modell über keine integrierten Dichtscheiben verfügt, liegt der Fokus bei der Konstruktion auf dem Schutz vor Schmutzpartikeln. Eine wirksame Gehäuseabdichtung schützt vor dem Eindringen von Fremdkörpern und trägt zum Erhalt des Schmierfilms bei. Das Lager besitzt einen formstabilen Stahlblechkäfig, der die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand hält. Mit der normalen Radiallagerluft und der Normtoleranzklasse P0 (ABEC 1) lässt sich das Lager auf standardisierten Wellen- und Gehäusesitzen montieren.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 105 mm, einen Außendurchmesser von 190 mm sowie eine Baubreite von 36 mm auf. Diese Hauptabmessungen folgen gängigen Industrieabmessungen für einreihige Radial-Rillenkugellager und bestimmen den benötigten Bauraum auf der Welle sowie im Gehäusesitz.
Die offene Bauart ermöglicht eine direkte Versorgung mit dem im Gesamtsystem verwendeten Schmierstoff, etwa über Ölumlaufschmierungen oder regelmäßige Nachfettung. Zudem entfällt die Reibung schleifender Dichtlippen, wodurch das Wälzlager mit geringerem Reibungsmoment läuft. Ein externes Gehäusedichtsystem schützt das Lagerinnere vor Verschmutzungen.
Normale Radiallagerluft (oft als CN bezeichnet) beschreibt das standardmäßige Radialspiel zwischen den Wälzkörpern und den Laufringen im unmontierten Zustand. Diese Ausführung ist für übliche Betriebstemperaturen sowie standardmäßige Passungen ausgelegt, bei denen sich Innen- und Außenring während des Betriebs nicht extrem unterschiedlich ausdehnen.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius ausgelegt. Der Standard-Wälzlagerstahl und der verbaute Stahlblechkäfig bleiben in diesem Temperaturfenster maß- und formstabil, sofern das verwendete Schmiermittel für den jeweiligen Temperaturbereich freigegeben ist.
In dieser Ausführung führt ein Stahlblechkäfig die Kugeln in den Laufbahnen. Stahlblechkäfige bieten eine hohe Festigkeit bei geringem Eigengewicht, beanspruchen wenig Bauraum im Lagerinneren und erweisen sich als beständig gegenüber gängigen mineralischen sowie synthetischen Schmierstoffen.
Die Toleranzklasse P0 (äquivalent zu ABEC 1) entspricht den gängigen Normaltoleranzen für Wälzlager hinsichtlich Maß-, Form- und Laufgenauigkeit. Lager dieser Präzisionsstufe decken die typischen Anforderungen des allgemeinen Maschinen- und Anlagenbaus an Rundlauf und Passgenauigkeit ab.
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