TIMKEN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 0,35 € | 6,91 € |
| 50 | 0,72 € | 6,54 € |
| 150 | 1,08 € | 6,18 € |
| 250 | 1,45 € | 5,81 € |
Das Rillenkugellager 16101 von TIMKEN bietet mit den Maßen 12x30x8 mm eine kompakte, offene Lagerung für vorwiegend radiale Belastungen.
Das Rillenkugellager 16101 ist ein einreihiges Radial-Wälzlager für platzsparende Konstruktionen. Ringe und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), der zur Formstabilität unter Belastung beiträgt. Ein stabiler Stahlblechkäfig führt die Kugeln gleichmäßig in den tiefen Laufrillen. Mit einer normalen Radiallagerluft und der Standard-Toleranzklasse P0 (ABEC 1) lässt sich dieses Bauteil problemlos in bewährte Wellen- und Gehäusepassungen integrieren.
Dieses Lager nimmt vorrangig radiale Kräfte auf, führt Wellen aber auch bei moderaten axialen Belastungen in beiden Richtungen sicher. Typische Einsatzgebiete sind kompakte Baugruppen und Vorrichtungen des allgemeinen Maschinenbaus mit begrenztem Bauraum. Durch die offene Konstruktion ohne schleifende Dichtelemente läuft das Lager besonders leichtgängig. Für einen störungsfreien Betrieb deckt die Werkstoffkombination einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius ab.
Die offene Ausführung ohne integrierte Deck- oder Dichtscheiben ermöglicht den ungehinderten Schmierstoffzutritt im Gehäuse. Sie eignet sich für Anwendungen mit Ölbad- oder Umlaufschmierung, bei denen das Schmiermittel Wärme und Partikel abführt. Da die Wälzkörper freiliegen, muss die umgebende Gehäusekonstruktion das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit verhindern. Zudem erlaubt diese Bauart ein einfaches Nachfetten direkt im montierten Zustand.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 12 mm, einen Außendurchmesser von 30 mm sowie eine Breite von 8 mm. Der zylindrische Außenring ist glatt ausgeführt, also ohne Flansch oder Nut. Dank dieser schlanken Abmessungen ist die Baureihe für Konstruktionen mit begrenztem radialem und axialem Bauraum ausgelegt.
Offene Wälzlager verzichten auf herstellerseitig angebrachte Deck- oder Dichtscheiben. Dadurch entsteht keine zusätzliche Reibung durch berührende Dichtlippen, was eine hohe Drehzahlverträglichkeit begünstigt. Allerdings erfordert die offene Bauweise eine externe Gehäuseabdichtung, um das Schmiermittel im Lagerraum zu halten und Verunreinigungen von den Laufbahnen fernzuhalten.
Für das Bauteil ist ein Temperatureinsatzbereich von -20 bis +120 Grad Celsius vorgesehen. Der verbaute Stahlblechkäfig und der Wälzlagerstahl 100Cr6 behalten in diesem Fenster ihre Formstabilität. Bei der Auslegung der Lagerstelle sollte darauf geachtet werden, dass auch das gewählte Schmierfett oder Schmieröl für die anfallenden Betriebstemperaturen freigegeben ist.
P0 beziehungsweise ABEC 1 kennzeichnet die genormte Standard-Genauigkeit für Industrie-Wälzlager nach internationalen Vorgaben. Sie definiert die zulässigen Abweichungen bezüglich Maßhaltigkeit, Rundheit und Planlauf. Für den Großteil aller Anwendungen im allgemeinen Maschinenbau bietet diese Toleranzklasse ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Laufruhe, Fertigungsaufwand und Passungsgenauigkeit.
Das Produkt ist mit normaler Radiallagerluft gefertigt, oft auch als Lagerluftklasse CN bezeichnet. Diese werkseitige Luft zwischen Kugeln und Laufbahnen ist so bemessen, dass nach dem Aufpressen auf Standardwellen unter üblichen Betriebsbedingungen ein funktionierendes Betriebsspiel verbleibt, ohne dass es zu unerwünschten Verspannungen kommt.
Im Gegensatz zu abgedichteten Lagern enthält die offene Ausführung keine werkseitige Fettfüllung. Die Schmierung erfolgt entweder über den Schmierkreislauf der Maschine mit Getriebeöl oder durch gezielten Fetteintrag vor der Inbetriebnahme. Schmierstoffart und Wechselintervalle richten sich dabei nach Drehzahl, Betriebstemperatur und den Umgebungsbedingungen des Einsatzortes.
The Timken Company
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