FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,69 € | 13,20 € |
| 50 | 1,38 € | 12,51 € |
| 100 | 2,07 € | 11,82 € |
Das Rillenkugellager 6007 -N von FAG ist ein offenes Wälzlager mit Ringnut im Außenring und den Maßen 35x67,7x14 mm.
Das Rillenkugellager 6007 -N von FAG dient der Führung rotierender Maschinenteile bei vorwiegend radialer Belastung. Als offenes, einreihiges Lager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) gefertigt, ermöglicht es den direkten Schmierstoffzutritt über den umliegenden Öl- oder Fettkreislauf. Durch die normale Radiallagerluft eignet sich diese Ausführung für bewährte Standardpassungen bei Betriebstemperaturen zwischen -30 und +120 Grad Celsius.
Dieses Lager wird bevorzugt in Konstruktionen genutzt, bei denen eine definierte axiale Fixierung im Gehäusesitz erforderlich ist. Die Bauart nimmt radiale Kräfte sowie moderate Axialkräfte in beide Richtungen auf. Da das Wälzlager werkseitig nicht abgedichtet ist, eignet es sich für gekapselte Bauräume, in denen die Schmierstoffversorgung von außen erfolgt und keine Fremdkörper in das Lagerinnere gelangen.
Das Nachsetzzeichen -N kennzeichnet eine eingestochene Ringnut im Außenring. Diese Nut dient dazu, einen passenden Sprengring aufzunehmen, wodurch das Lager axial formschlüssig in der Gehäusebohrung gesichert werden kann. Aufwendige Gehäuseschultern oder zusätzliche Sicherungsdeckel entfallen, was Bauraum einspart und die Fertigung des Lagersitzes vereinfacht. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper und hält den Reibungswiderstand gering.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 35 mm, einen Außendurchmesser von 67,7 mm sowie eine Breite von 14 mm auf. Bei der Gehäuseauslegung ist zu beachten, dass der Außendurchmesser dieser N-Variante von der Standard-Grundform geringfügig abweicht, um die Nutgeometrie aufzunehmen.
Das Kurzzeichen -N verweist auf eine Ringnut im Außenring des Rillenkugellagers. Diese Aufnahme ermöglicht den Einsatz eines Sprengrings zur axialen Festlegung im Gehäuse. Das Bauteil lässt sich dadurch ohne seitliche Anlageschultern im Gehäusesitz positionieren.
Die offene Bauform ohne integrierte Deck- oder Dichtscheiben erlaubt eine freie Zirkulation des Schmiermittels direkt an den Laufbahnen. Sie kommt zum Einsatz, wenn die Lagerstelle bereits durch ein geschlossenes Maschinengehäuse vor Schmutz geschützt ist und zentral mit Öl oder Fließfett versorgt wird.
Das Wälzlager entspricht der Toleranzklasse P0 bzw. PN, was der internationalen Klassifizierung ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz bietet eine ausreichende Laufgenauigkeit für den industriellen Standardmaschinenbau und passt zu üblichen Wellen- sowie Gehäusesitzen.
Dank der Werkstoffkombination aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und einem Stahlblechkäfig liegt der zulässige Betriebsbereich zwischen -30 und +120 Grad Celsius. Für diesen Temperaturbereich ist die normale Radiallagerluft ausgelegt, um ein Verklemmen durch Wärmeausdehnung zu vermeiden.
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