FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 35 | 2,39 € | 21,47 € |
Einreihiges Rillenkugellager 6308 -NR von FAG mit Ringnut und Sprengring im Außenring für platzsparende axiale Gehäusesicherung bei 40x90x23 mm Baumaß.
Das Rillenkugellager 6308 -NR ist ein offenes Wälzlager für die Aufnahme radialer sowie moderater axialer Belastungen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), verfügt dieses Lager über eine 40-mm-Bohrung, 90 mm Außendurchmesser und 23 mm Breite. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig in der Laufbahn. Als offene Variante ist das Modell für Anwendungen mit bauseitiger Schmierstoffversorgung ausgelegt und deckt einen thermischen Einsatzbereich von -30 bis +120 Grad ab.
Das einreihige Rillenkugellager 6308 -NR eignet sich für Konstruktionen, bei denen rotierende Wellen gelagert und axial platzsparend im Gehäuse gehalten werden sollen. Der integrierte Sprengring übernimmt die axiale Festlegung direkt an der Gehäusebohrung, sodass Anschlagschultern oder zusätzliche Sicherungsringe entfallen können. Ein geschlossenes Gehäuseumfeld oder eine geregelte Schmierstoffzufuhr schützt das offene Lager vor äußeren Einflüssen.
Die Ausführung -NR zeichnet sich durch eine Ringnut samt montiertem Sprengring am Außenring aus. Dieses Konstruktionsmerkmal vereinfacht die Gehäusekonstruktion, da die axiale Lagersicherung ohne aufwendige Eindrehungen oder Gehäusedeckel gelingt. Mit normaler Radiallagerluft und der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) entspricht das Modell den gängigen Industrieanforderungen. Beim Einbau liegt der Sprengring formschlüssig an der Stirnseite des Gehäusesitzes an.
Die Kennzeichnung -NR steht für eine umlaufende Ringnut im Außenring, in die ab Werk ein passender Sprengring eingesetzt ist. Diese Kombination dient der einfachen axialen Positionierung des Wälzlagers im Gehäuse. Aufwändige Gehäuseschultern oder separate Sicherungsringe an der Bohrungswand können dadurch entfallen, was Bauraum einspart.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 40 mm, einen Außendurchmesser von 90 mm sowie eine Breite von 23 mm auf. Durch diese genormten Anschlussmaße passt das einreihige Bauteil in standardisierte Lagersitze. Der zusätzliche Sprengring ragt radial leicht über den Außendurchmesser hinaus, um als axialer Gehäuseanschlag zu fungieren.
Normale Radiallagerluft bedeutet, dass das interne Lagerspiel im Ausgangszustand der Standardtoleranz entspricht. Dieser Spielraum zwischen Kugeln und Laufbahnen ist so bemessen, dass nach dem Aufpressen auf die Welle und bei gewöhnlicher Betriebserwärmung eine einwandfreie Funktion erhalten bleibt. Die Ausführung eignet sich für reguläre Einbaupassungen und Standardtemperaturen.
Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben handelt, erfordert das Bauteil eine externe Schmierstoffzufuhr im Aggregat. Je nach Konstruktion erfolgt die Versorgung über Ölkreisläufe, Ölbadschmierung oder bauseitiges Schmierfett im Gehäuseraum. Zugleich müssen Gehäusedichtungen das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit von außen verhindern.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -30 und +120 Grad. Innerhalb dieser thermischen Spanne behalten der Wälzlagerstahl sowie der Stahlblechkäfig ihre mechanische Festigkeit und Formstabilität. Für den Betrieb ist darauf zu achten, dass das gewählte Schmiermittel für die tatsächlich auftretenden Betriebstemperaturen der Anlage ausgelegt ist.
Außenring, Innenring und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Dieser Werkstoff zeichnet sich durch hohe Härte und Verschleißfestigkeit unter zyklischer Belastung aus. Der Käfig wird aus gepresstem Stahlblech gefertigt, was ein geringes Gewicht mit thermischer Beständigkeit verbindet. Eine Stromisolierung ist bei diesem Modell nicht vorhanden.
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