SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 2,17 € | 41,26 € |
| 35 | 4,35 € | 39,08 € |
Das zweireihige Rillenkugellager 4207 ATN9 von SKF bietet mit 35 mm Bohrung und Polyamidkäfig eine hohe radiale Belastbarkeit für kompakte Konstruktionen.
Das Rillenkugellager 4207 ATN9 von SKF ist ein zweireihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Durch die zwei Kugelreihen nimmt diese Bauform im Vergleich zu einreihigen Varianten höhere Radialkräfte auf. Mit den Hauptabmessungen 35x72x23 mm eignet sich das Lager für Wellen mit erhöhten Lastanforderungen im Maschinen- und Anlagenbau. Als offenes Lager erfordert diese Ausführung eine externe Schmierung sowie eine gehäuseseitige Abdichtung.
Konstrukteure setzen dieses zweireihige Lager vor allem dort ein, wo hohe Radialbelastungen auftreten und der Bauraum im Außendurchmesser begrenzt bleibt. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau sowie bei kompakten Antriebswellen. Da das Lager offen ausgeführt ist, gelangt Schmiermittel aus einem Ölbad oder Fettkreislauf direkt an die Laufbahnen. Für Umgebungen mit Staub oder Feuchtigkeit ist eine externe Gehäusedichtung vorzusehen.
Das Nachsetzzeichen ATN9 steht für einen Käfig aus Polyamid, der für einen geräuscharmen Lauf sorgt und das Eigengewicht der rotierenden Komponenten reduziert. Zusammen mit den Wälzkörpern aus Wälzlagerstahl ist das Lager für einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ausgelegt. Mit normaler Radiallagerluft und der Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 deckt die Bauform gängige Passungsanforderungen im Standardmaschinenbau ab.
Dieses Wälzlager besitzt eine Bohrung von 35 mm, einen Außendurchmesser von 72 mm sowie eine Breite von 23 mm. Durch die genormten Hauptabmessungen lässt sich das Bauteil exakt in passende Gehäusekonstruktionen integrieren. Prüfen Sie vor dem Einbau den Wellen- und Gehäusedurchmesser, um den passgenauen Sitz im Aggregat zu erzielen.
Zwei parallel geführte Kugelreihen nehmen höhere Radialkräfte auf als einreihige Varianten gleicher Abmessung. Bei identischem Wellendurchmesser verteilt sich die Belastung auf eine größere Anzahl an Wälzkörpern. Dies erweist sich bei Konstruktionen als Vorteil, wenn der Einbauraum keine Lager mit größerem Außendurchmesser erlaubt.
Offene Wälzlager besitzen keine werkseitigen Dichtscheiben und eignen sich für Gehäuse mit eigener Schmierstoffversorgung, wie etwa Ölbadschmierungen. Schmierstoffe gelangen ungehindert an Laufbahnen und Kugeln. Der Anwender muss in staubigen oder feuchten Umgebungen dafür sorgen, dass Gehäusedichtungen das Bauteil vor Schmutzeintrag und Schmiermittelverlust schützen.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Diese Spanne wird maßgeblich durch den Polyamidkäfig sowie den verwendeten Wälzlagerstahl 100Cr6 bestimmt. Bei der Auslegung sollten Sie darauf achten, dass auch das gewählte Schmierfett oder Schmieröl für die auftretenden Betriebstemperaturen geeignet ist.
Normale Lagerluft bezeichnet das werkseitig vorgesehene radiale Spiel zwischen Außenring, Innenring und Kugeln im lastfreien Zustand. Dieses Standardspiel reicht für reguläre Passungen und ausgeglichene Betriebstemperaturen aus. Es trägt dazu bei, dass sich das Lager bei Erwärmung im Betrieb nicht verspannt.
Das Kurzzeichen ATN9 verweist auf einen Werkstoff aus Polyamid für den Führungskäfig. Dieser Käfig hält die Wälzkörper gleichmäßig auf Abstand und verhindert deren Berührung untereinander. Durch das geringe Gewicht des Kunststoffs sinken Trägheitskräfte bei Geschwindigkeitswechseln, was einen ruhigen Lauf begünstigt.
SKF Group
Sven Wingquists Gata 2, 415 50 Gothenburg, Sweden
info@skf.com, https://www.skf.com/uk/footer/site-ownership