FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 2,42 € | 45,89 € |
| 30 | 4,84 € | 43,47 € |
Das Rillenkugellager 16017 -C3 von FAG bietet mit seinen Maßen von 85x130x14 mm und vergrößerter Radialluft stabilen Lauf bei thermischen Belastungen.
Das einreihige Rillenkugellager 16017 -C3 nimmt Radialkräfte sowie axiale Führungskräfte in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 zeichnet sich dieses Wälzlager durch eine schmale Bauform aus. Es eignet sich für Konstruktionen, bei denen ein geringer radialer Bauraum im Verhältnis zum Wellendurchmesser zur Verfügung steht. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper im Betrieb zwischen Innen- und Außenring.
Einsatz findet diese offene Lagerausführung vor allem in Getriebe- und Maschinenbauanwendungen, bei denen die Schmierung über ein zentrales Ölbad oder Fettgehäuse erfolgt. Da der Außenring ohne Nut oder Flansch ausgeführt ist, lässt sich die Einheit glatt in zylindrische Gehäusebohrungen einschieben. Konstrukteure nutzen diesen Typ vorwiegend bei radial beengten Lagerstellen. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft im Vergleich zur normalen Lagerluftgruppe. Diese vergrößerte interne Luft dient dazu, betriebsbedingte Wärmeausdehnungen von Welle oder Innenring auszugleichen, bevor es zu einer Verspannung der Bauteile kommt. Zudem kompensiert sie das radiale Zusammendrücken des Innenrings bei festen Passungen. Für Anwendungen mit Temperaturgefälle zwischen Welle und Gehäuse ist diese Variante ausgelegt.
Mit einem Innendurchmesser von 85 mm, einem Außendurchmesser von 130 mm und einer Baubreite von 14 mm weist das Lager eine schmale Querschnittsform auf. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnuten, was eine bündige Montage ermöglicht.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine gegenüber der Normalluft vergrößerte radiale Lagerluft. Dieser zusätzliche Freiraum verhindert das Klemmen der Wälzkörper, wenn im Betrieb höhere Temperaturen entstehen oder feste Presspassungen zu einer Verengung des Lagerspiels führen.
Als offene Ausführung besitzt dieses Lager keine integrierten Deck- oder Dichtscheiben. Die Laufbahnen und Kugeln sind frei zugänglich, weshalb die Abdichtung gegen Schmutz und der Schmierstofferhalt über das umgebende Maschinengehäuse erfolgen müssen.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Die Wälzkörper sowie Ringe aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und der integrierte Stahlblechkäfig sind für diesen thermischen Rahmen ausgelegt.
Das Bauteil wird in der normalen Toleranzklasse P0 bzw. PN gefertigt, was international dem Standard ABEC 1 entspricht. Diese Toleranzklasse deckt die üblichen Maß- und Laufgenauigkeiten im allgemeinen Maschinenbau ab.
Bei einer offenen Ausführung richtet sich das Schmiermittel nach dem Gesamtsystem der Lagerstelle. Je nach Konstruktion erfolgt die Versorgung entweder über eine Ölschmierung im Gehäuse oder durch das Einbringen eines geeigneten Wälzlagerfetts bei der Montage.
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