SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,45 € | 8,63 € |
| 50 | 0,90 € | 8,18 € |
| 100 | 1,35 € | 7,73 € |
Das Rillenkugellager 619/7 von SKF ist ein kompaktes, offenes Wälzlager mit den Maßen 7x17x5 mm für platzsparende Wellenlagerungen.
Das Rillenkugellager 619/7 von SKF gehört als einreihiges Wälzlager zur Reihe der Dünnringlager und nimmt radiale sowie moderate axiale Kräfte auf. Durch die schlanken Abmessungen mit einer 7 mm Bohrung, 17 mm Außendurchmesser und 5 mm Breite findet das Bauteil vor allem in feinmechanischen Konstruktionen und kompakten Wellenführungen Verwendung. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) bietet das Kugellager eine bewährte Werkstoffbasis für industrielle Anwendungen.
Dieses Lager eignet sich vor allem für Einbaustellen mit stark begrenztem Bauraum, an denen geringe rotierende Massen und ein ruhiger Lauf gefragt sind. Konstruktionen mit geringen radialen Querschnitten profitieren von der schlanken Bauweise. Da die Wälzkörper durch einen Stahlblechkäfig geführt werden, bleibt die Reibung im Betrieb gering. Konstrukteure nutzen diese Bauform gezielt zur Gewichtsreduktion und zur Minimierung des erforderlichen Bauraums in rotierenden Systemen.
Die offene Ausführung ohne integrierte Dichtscheiben bietet den geringsten Drehwiderstand, da keine Schleifdichtung auf den Innenring drückt. Dies ermöglicht hohe Drehzahlen und einen reibungsarmen Betrieb im Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius. Allerdings benötigt die Lagerstelle eine saubere Einbauumgebung oder eine gehäuseseitige Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit. Die Schmierung mit Öl oder Fett erfolgt von außen und lässt sich flexibel an Ihre Betriebsbedingungen anpassen.
Mit einer Bohrung von 7 mm, einem Außendurchmesser von 17 mm sowie einer schmalen Breite von 5 mm gehört das Lager zur kompakten Reihe. Diese Maße erlauben den Einbau in Gehäuse mit sehr engem radialem und axialem Bauraum. Prüfen Sie vor der Montage stets den Wellen- und Gehäusesitz auf Maßhaltigkeit.
Ein offenes Rillenkugellager besitzt weder Deck- noch Dichtscheiben, wodurch die Wälzkörper und der Stahlblechkäfig frei zugänglich bleiben. Diese Konstruktion erzeugt keine zusätzliche Reibung durch Dichtlippen. Um Verschleiß zu vermeiden, muss das Lager vor Schmutzpartikeln geschützt und über das umgebende Gehäuse mit Schmierstoff versorgt werden.
Die Kennzeichnung steht für das herkömmliche Betriebsspiel zwischen Innenring, Außenring und den Wälzkörpern im unmontierten Zustand. Diese Standardluft gleicht übliche Wärmeausdehnungen im Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad aus und passt zu gängigen Einpassungen auf zylindrischen Wellen ohne extreme Temperatureinflüsse.
Die Einstufung nach Toleranzklasse P0 (entspricht ABEC 1) definiert die Standardgenauigkeit für Maß-, Form- und Laufabweichungen nach Industrienorm. Bauteile dieser Klasse erfüllen alle regulären Anforderungen des allgemeinen Maschinenbaus und unterstützen die maßhaltige Passung bei Austausch oder Erstausrüstung.
Ringe und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), der sich durch Härte und Formstabilität auszeichnet. Zusammen mit dem Käfig aus Stahlblech widersteht der Werkstoff stetigen Wechselbelastungen und sorgt für eine gleichmäßige Lastverteilung im Betrieb.
Das Lager ist für einen thermischen Einsatzbereich von -20 bis +120 Grad Celsius spezifiziert. Innerhalb dieses Fensters behält der 100Cr6-Stahl seine Gefügestabilität. Achten Sie bei der Inbetriebnahme darauf, dass auch das gewählte Schmiermittel für die tatsächliche Betriebstemperatur der Lagerstelle ausgelegt ist.
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