FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 4,75 € | 90,16 € |
| 20 | 9,50 € | 85,41 € |
Das Rillenkugellager 16024 von FAG bietet mit 120x180x19 mm eine platzsparende Lagerung für vorwiegend radiale Belastungen in kompakten Gehäusen.
Das Rillenkugellager 16024 ist ein einreihiges Wälzlager ohne Dichtung, das radialen Führungskräften und axialen Kräften standhält. Durch den schmalen Querschnitt dieser Ausführung eignet sich das Lager vor allem dort, wo bei großem Wellendurchmesser nur wenig radialer Bauraum bereitsteht. FAG fertigt Innen- und Außenring sowie die Wälzkörper aus Wälzlagerstahl 100Cr6, was eine hohe Formstabilität im industriellen Dauerbetrieb unterstützt.
Dieses Kugellager kommt zum Einsatz, wenn Wellen mit 120 mm Durchmesser zuverlässig geführt werden müssen, ohne die Außenabmessungen der Maschine unnötig zu vergrößern. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau, in Getrieben oder in Antriebssystemen mit Öl- oder Zentralschmierung. Da das Lager beidseitig offen ausgeführt ist, gelangt das Schmiermittel ungehindert an die Laufbahnen, wodurch Wärme im Betrieb zügig abgeführt werden kann.
Bei dieser Ausführung fehlen integrierte Deck- oder Dichtscheiben. Für den Betrieb ist eine saubere Einbauumgebung nötig, bei der das Lagergehäuse extern gegen Schmutz sowie Feuchtigkeit abdichtet. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm und deckt einen zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ab. Mit der Standard-Toleranzklasse P0/PN (entspricht ABEC 1) und normaler Radiallagerluft lässt sich das Bauteil unkompliziert in Standardpassungen integrieren.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 120 mm, einen Außendurchmesser von 180 mm und eine Breite von 19 mm. Durch diese Maße bietet es einen besonders geringen radialen Querschnitt bei vergleichsweise großem Wellendurchmesser.
P0 beziehungsweise ABEC 1 bezeichnet die normale Toleranzklasse für Wälzlager nach internationalen Standards. Sie definiert Grenzwerte für Maß-, Form- und Laufgenauigkeit, die den Anforderungen der meisten industriellen Standardanwendungen im Maschinen- und Anlagenbau genügen.
Als offenes Wälzlager ist diese Variante für Systeme konzipiert, bei denen die Schmierstoffversorgung über ein externes Ölbad oder eine Umlaufschmierung erfolgt. Das Schmiermittel kann die Laufbahnen direkt umspülen. Die Abdichtung gegen das Eindringen von Partikeln muss über die Gehäusekonstruktion erfolgen.
Das Lager eignet sich für einen Betriebstemperaturbereich von -20 bis +150 Grad. Der Wälzlagerstahl und der unempfindliche Stahlblechkäfig behalten in diesen Grenzen ihre mechanische Festigkeit, sofern das eingesetzte Schmiermittel für die jeweilige Betriebstemperatur freigegeben ist.
Dieses Bauteil verfügt über die normale Radiallagerluft. Das bedeutet, dass das radiale Spiel zwischen Außenring, Kugeln und Innenring im unverbauten Zustand den Standardvorgaben entspricht. Es bietet Ausgleich für übliche Passungsübermaße und betriebsbedingte thermische Ausdehnungen.
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