SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 50,30 € | 955,71 € |
| 3 | 100,60 € | 905,41 € |
Das Rillenkugellager 6328 M/C3 von SKF mit den Maßen 140x300x62 mm bietet durch Messingkäfig und C3-Lagerluft hohe Betriebssicherheit bei thermischen Einflüssen.
Dieses einreihige Rillenkugellager 6328 M/C3 von SKF nimmt vorrangig radiale Belastungen sowie axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Die offene Bauform ohne integrierte Dichtscheiben erlaubt eine direkte Schmierung über das umgebende Maschinensystem. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit zylindrischer Bohrung und einem Außenring ohne Flansch oder Nut, entspricht das Großlager der Normaltoleranz P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Baugröße typischerweise bei Lagerungen mit hohen Radial- und Axialbelastungen sowie bei anspruchsvollen mechanischen Beanspruchungen. Durch den massiven Messingkäfig führt das Lager die Wälzkörper auch bei Vibrationen oder raschen Drehzahländerungen spurtreu. Weil das Bauteil offen konstruiert ist, eignet es sich primär für geschlossene Gehäuse mit bestehendem Öl- oder Fettkreislauf. Der zulässige Temperaturbereich reicht dabei von -20 bis +150 Grad Celsius.
Die Ausführung mit leicht erhöhter Radiallagerluft C3 gleicht thermische Dehnungen aus, die im Betrieb zwischen Welle und Gehäuse auftreten können. Bei fester Passungswahl trägt dieses Radialspiel dazu bei, ein Klemmen der Wälzkörper bei Erwärmung zu verhindern. Der Werkstoff Messing reduziert zudem die Reibung an den Führungskanten und hält Schwingungsbelastungen stand. Bei der Konstruktion ist zu beachten, dass externe Gehäusedichtungen das Lager vor eindringendem Schmutz schützen müssen.
Die Hauptabmessungen betragen 140 mm Bohrungsdurchmesser, 300 mm Außendurchmesser sowie 62 mm Baubreite. Es handelt sich um ein einreihiges Radiallager mit zylindrischer Bohrung und glattem Außenring ohne Flansch oder Nut.
Das M kennzeichnet einen geführten Massivkäfig aus Messing, der die Stahlkugeln führt. Das Zeichen C3 steht für eine gegenüber der Normalluft leicht vergrößerte radiale Lagerluft, die betriebsbedingte Wärmeausdehnungen und Presssitze im Lagersitz ausgleicht.
Offene Wälzlager besitzen keine eigenen Dichtscheiben am Außen- oder Innenring. Dadurch gelangt Schmiermittel aus der umgebenden Gehäuseschmierung ungehindert an Laufbahnen und Wälzkörper. Gleichzeitig verringert der Verzicht auf schleifende Dichtlippen die Reibung und Wärmeentwicklung im Dauerbetrieb.
Das Lager lässt sich in Umgebungen von -20 bis +150 Grad Celsius einsetzen. Ausschlaggebend für die thermische Eignung sind die Formstabilität des 100Cr6-Stahls, der temperaturbeständige Messingkäfig sowie das jeweils vom Anwender gewählte Schmiermittel.
Das Bauteil ist nach Toleranzklasse P0 gefertigt, was der Standard-Toleranzklasse PN sowie der Klassifizierung ABEC 1 entspricht. Diese Fertigungsgenauigkeit deckt typische Anforderungen des allgemeinen Maschinen- und Anlagenbaus bei zylindrischem Wellensitz ab.
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