FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 7,77 € | 147,54 € |
| 20 | 15,53 € | 139,78 € |
Das Rillenkugellager 6026 von FAG bietet mit den Maßen 130x200x33 mm eine offene Ausführung für radiale und axiale Belastungen im Maschinenbau.
Das Rillenkugellager 6026 ist ein einreihiges Wälzlager des Herstellers FAG für Aufgaben in der Antriebstechnik und im allgemeinen Maschinenbau. Die Konstruktion verfügt über eine Bohrung von 130 mm, einen Außendurchmesser von 200 mm sowie eine Breite von 33 mm. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 führt dieses offene Lager Wälzkörper und Ringe mit hoher Formtreue. Als vielseitiges Lager nimmt es radiale Lasten sowie moderate Axialkräfte in beiden Richtungen auf.
Wellenlagerungen mit entsprechenden Durchmessern erfordern eine exakte Führung bei radialer und axialer Beanspruchung. Durch seine Dimensionierung kommt das Rillenkugellager 6026 in industriellen Antrieben sowie gelagerten Wellensträngen zum Einsatz. Die offene Bauart ohne integrierte Dichtungen ermöglicht den ungehinderten Schmierstoffzutritt über ein umgebendes Schmiersystem. Dadurch lässt sich die Schmierung gezielt auf den Anwendungsfall abstimmen. Ohne schleifende Dichtungen bleibt das Reibmoment gering.
Das Lager ist mit einem Stahlblechkäfig ausgestattet, der die Wälzkörper auf Abstand hält und gleichmäßig führt. Mit der normalen Radiallagerluft und der Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 entspricht die Ausführung standardisierten Passungsanforderungen. Für den Einsatzbereich ist eine Betriebstemperatur von -20 bis +150 Grad spezifiziert. Da ab Werk keine Dichtscheiben vorhanden sind, ist eine externe Gehäuseabdichtung vorzusehen, um das Eindringen von Schmutz sowie Schmiermittelverlust zu verhindern.
Die Abmessungen betragen 130 mm Bohrungsdurchmesser, 200 mm Außendurchmesser und 33 mm Breite. Vor der Montage sind Wellensitz und Gehäusebohrung auf passende Passungsmaße zu prüfen, um einen spannungsfreien Sitz des Lagers zu unterstützen.
Offene Lager besitzen ab Werk weder Deckscheiben noch berührende Dichtungen an den Stirnseiten. Dadurch erreicht Schmierstoff aus einem Ölbad oder einer Zentralschmierung direkt die Laufbahnen. In verschmutzten Umgebungen erfordert dieser Aufbau eine externe Abdichtung über das Gehäuse, um das Lagerinnere zu schützen.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad. Diese Spanne basiert auf den Eigenschaften des Wälzlagerstahls 100Cr6 und des Stahlblechkäfigs. Das eingesetzte Schmiermittel muss auf die jeweilige Betriebstemperatur abgestimmt sein, um die Schmierwirkung aufrechtzuerhalten.
Mit normaler Radiallagerluft verfügt das Bauteil über ein definiertes radiales Betriebsspiel für Standardanwendungen mit üblichen Wellen- und Gehäusepassungen. Sie stellt sicher, dass sich die Wälzkörper unter üblichen Betriebsbedingungen frei abwälzen, ohne dass es durch mäßige Temperaturdifferenzen zu Verspannungen kommt.
Ein Stahlblechkäfig trennt die Wälzkörper voneinander, verhindert deren gegenseitigen Kontakt und verteilt sie gleichmäßig über die Laufbahn. Der Werkstoff Stahlblech ist formstabil und mit gängigen Schmierstoffen verträglich. Er unterstützt eine saubere Führung der Kugeln bei unterschiedlichen Drehzahlen.
Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0 bzw. PN, was der Klassifizierung ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz deckt die Vorgaben des klassischen Maschinenbaus hinsichtlich Maß-, Form- und Laufgenauigkeit ab. Spezielle Sondergenauigkeiten sind für Standardlagerungen in der Regel nicht erforderlich.
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