INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 19,62 € | 372,69 € |
| 3 | 39,24 € | 353,07 € |
Das Radial-Gelenklager GE100 -LO von INA bietet eine wartungspflichtige Stahl/Stahl-Gleitpaarung mit verbreitertem Innenring bei 100 mm Bohrung für schwere Industrieanwendungen.
Das Radial-Gelenklager GE100 -LO ist ein offenes Gleitlager für räumliche Einstellbewegungen sowie hohe statische und dynamische Kräfte. INA fertigt diese Ausführung mit einer Gleitpaarung aus Stahl auf Stahl. Durch den einmal gesprengten Außenring lässt sich das Lager montieren, während der beidseitig zylindrisch verbreiterte Innenring den direkten Anschluss an Distanzhülsen erleichtert. Da keine integrierten Dichtungen vorhanden sind, eignet sich die Komponente für geschützte Bauräume oder Konstruktionen mit externen Dichtelementen.
Dieses Bauteil kommt vor allem dort zum Einsatz, wo Schwenk-, Kipp- und Drehbewegungen unter wechselnden oder stoßartigen Kräften auftreten. Die Konstruktion nimmt hohe Radiallasten auf und gleicht Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse aus. Dank der Beständigkeit im Temperaturbereich von -60 bis +200 Grad bleibt die Paarung auch unter thermisch anspruchsvollen Bedingungen funktionsfähig. Typische Einsatzfelder finden sich in mechanischen Gelenkverbindungen und hoch belasteten Lagerstellen des allgemeinen Maschinenbaus.
Der beidseitig verlängerte Innenring schafft axialen Freiraum zur Gehäusewand, sodass keine separaten Zwischenringe zur Freistellung erforderlich sind. Dadurch vereinfacht sich die axiale Fixierung der Welle. Als wartungspflichtige Bauform verlangt die Einheit eine planmäßige Schmierstoffzufuhr. INA integriert hierfür eine Umfangsnut samt Schmierbohrungen im Außenring. Bei der Konstruktion ist zu beachten, dass die Schmiermittelbohrung im Gehäuse mit dieser Nut fluchtet, damit das Schmiermittel die Kontaktflächen erreicht.
Merkmale dieser Ausführung sind die wartungspflichtige Stahl/Stahl-Gleitpaarung und der beidseitig verbreiterte Innenring. Das Lager besitzt eine Bohrung von 100 mm, einen Außendurchmesser von 150 mm und eine Breite von 100 mm. Die offene Konstruktion ohne Dichtungen erlaubt den Einsatz in anspruchsvollen Temperaturbereichen von -60 bis +200 Grad.
Das gezielte Teilen des gehärteten Rings ermöglicht die Montage des sphärischen Innenrings in die hohlkugelige Gleitbahn. Im eingebauten Zustand hält die Gehäusebohrung den Außenring formschlüssig zusammen, sodass die Geometrie unter Last vollständig erhalten bleibt und radiale Kräfte aufgenommen werden.
Die Schmierstoffzufuhr erfolgt über eine Umfangsnut mit Schmierbohrungen am Außenring. Da es sich um eine wartungspflichtige Stahl/Stahl-Gleitpaarung handelt, müssen in regelmäßigen Intervallen Schmierfett oder Schmieröl zugeführt werden. Das Schmiermittel verteilt sich über die Schmierbohrung zwischen den bewegten Gleitflächen zur Reibungs- und Verschleißminderung.
Beidseitige zylindrische Ansätze am Innenring vergrößern den axialen Abstand zu benachbarten Bauteilen. Diese Geometrie erlaubt die direkte Anordnung von Distanzhülsen, ohne dass der Außenring bei Kippbewegungen an störende Gehäusekanten anstößt. Konstruktiv entfallen dadurch zusätzliche Distanzscheiben auf der Welle.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -60 und +200 Grad. Da keine elastischen Kunststoffdichtungen verbaut sind, begrenzen primär die Werkstoffstabilität des Stahls sowie die thermischen Eigenschaften des eingesetzten Schmierstoffs die Betriebsgrenzen. Bei hohen Temperaturen ist auf hitzebeständige Schmierstoffe zu achten.
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