SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 43,53 € | 827,06 € |
| 3 | 87,06 € | 783,53 € |
Das Pendelrollenlager 22324 CCKJA/W33VA405 von SKF bietet mit 120x260x86 mm und konischer Bohrung hohe Tragfähigkeit für schwingende Beanspruchungen in Schwingsieben.
Das Pendelrollenlager 22324 CCKJA/W33VA405 ist ein offenes Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) von SKF Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Mit einer Bohrung von 120 mm, einem Außendurchmesser von 260 mm sowie einer Breite von 86 mm nimmt diese Konstruktion hohe radiale Belastungen auf. Die Ausführung eignet sich für schwingende Beanspruchung bei Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad. Durch den integrierten Stahlblechkäfig und die eng tolerierte Fertigung führt das Lager die Wälzkörper auch unter dynamischen Lastwechseln präzise.
Betreiber setzen diese Sonderausführung vor allem in Schwingsieben und Vibrationsmaschinen ein, bei denen starke Beschleunigungen auftreten. Durch die Eignung für schwingende Beanspruchung hält das Bauteil den ständigen Fliehkräften und Vibrationen stand. Schiefstellungen zwischen Innen- und Außenring gleicht die sphärische Laufbahn im Außenring selbsttätig aus. Das offene Lager benötigt eine externe Gehäuseabdichtung und eignet sich für geschmierte Systeme, wobei der Außenring hier ohne Nut und Schmierbohrung ausgeführt ist.
Dieses Lager verfügt über eine konische Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12. Sie montieren den Innenring entweder direkt auf einen kegeligen Wellenzapfen oder befestigen ihn mithilfe einer passenden Spannhülse auf einer zylindrischen Welle. Beim Aufschieben verringert sich das Radialspiel messbar. Aus diesem Grund besitzt das Bauteil ab Werk eine stark erhöhte Radiallagerluft. Zudem erfüllen die Passflächen enge Toleranzklassen: die Bohrungstoleranz entspricht P5 und die Außendurchmessertoleranz P6, was den exakten Sitz im Gehäuse unterstützt.
Bei einem Bohrungsdurchmesser von 120 mm betragen der Außendurchmesser 260 mm und die Breite 86 mm. Durch die konische Ausführung der 120-mm-Bohrung mit einem Kegel 1:12 ist bei der Maßkontrolle der Bezugsdurchmesser zu beachten. Als Werkstoff kommt Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 zum Einsatz.
Eine stark erhöhte Radiallagerluft dient dazu, ein Verspannen des Lagers nach dem radialen Aufpressen auf den Kegelsitz oder durch betriebsbedingte Erwärmung zu vermeiden. Da die Schwingbeanspruchung in Vibrationssieben zusätzliche Wärme und dynamische Verformungen hervorrufen kann, belässt das vergrößerte Betriebsspiel den Rollkörpern ausreichend Bewegungsfreiheit im laufenden Betrieb.
Die Montage auf der Welle erfolgt entweder unmittelbar auf einem kegeligen Wellensitz oder mittels einer Adapterhülse auf einer glatten Welle. Beim axialen Verschieben weitet sich der Innenring auf, wodurch die Lagerluft gezielt reduziert wird. Der korrekte Festsitz lässt sich dabei über die verbleibende Radialluft ermitteln.
Eingeengte Toleranzklassen sorgen für einen präzisen Rundlauf und definierten Passungssitz. Bei diesem Pendelrollenlager entspricht die Bohrungstoleranz der Klasse P5 und die Außendurchmessertoleranz der Klasse P6. Dies reduziert unerwünschte Mikrobewegungen zwischen Lagerringen und Anschlussbauteilen bei starken Vibrationen.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +200 Grad Celsius. Dadurch deckt das Bauteil typische thermische Anforderungen in industriellen Siebanlagen ab. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtungen handelt, müssen Schmierstoffwahl und externe Gehäusedichtungen auf die jeweilige Betriebstemperatur abgestimmt sein.
Bei dieser Variante ohne Nut und Schmierbohrung im Außenring wird der Schmierstoff von der Stirnseite direkt in das Innere des offenen Lagers geführt. Dies wirkt Schmierstoffaustritten über Gehäusekanäle entgegen und entspricht spezifischen Konstruktionsvorgaben mancher Schwingsieblagerungen. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper im Betrieb.
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