K68X74X20 Nadelkränze von NKE
K68X74X20 Nadelkränze von NKE

NKE

Nadelkränze NKE K68X74X20

Technische Daten
 
Innendurchmesser
68 mm
Außendurchmesser
74 mm
Breite
20 mm
Käfig
Stahlblechkäfig
Nadelreihen
einreihiger Kranz
Gewicht
0,07 kg
Mengenstaffel Ihr Rabatt Stückpreis
20 0,54 € 10,21 €
50 1,08 € 9,67 €
100 1,61 € 9,14 €
10,75 €
exkl. MwSt, zzgl. Versandkosten

10 Versandfertig

Nadelkränze NKE K68X74X20
Auf Lager

Nadelkränze NKE K68X74X20

Der Nadelkranz K68X74X20 von NKE Steyr bietet mit seinen Maßen 68x74x20 mm eine tragfähige, radial bauraumsparende Wälzlagerung für gehärtete Wellen und Gehäusebohrungen.

Der Nadelkranz K68X74X20 gehört zur Gruppe der Nadel-Wälzlager und besteht aus einem Nadelkäfig mit geführten Nadelrollen. Mit einem Innendurchmesser von 68 mm, einem Außendurchmesser von 74 mm sowie einer Breite von 20 mm beansprucht dieses Wälzlager in radialer Richtung lediglich die Höhe der Rollenkörper. Da Innen- und Außenringe entfallen, nutzen die Nadeln die Welle sowie die Aufnahmebohrung unmittelbar als Laufbahn. Das Bauteil von NKE Steyr überträgt dadurch hohe Radialkräfte auf engstem Raum.

Wofür eignet sich der Nadelkranz K68X74X20?

Konstrukteure setzen diesen Nadelkranz ein, wenn Einbauraum in radialer Richtung streng begrenzt ist und gleichzeitig hohe Radialkräfte wirken. Typische Einsatzfelder finden sich in Getrieben sowie Schwenk- und Hebelmechanismen des allgemeinen Maschinenbaus. Durch die Linienberührung der Nadelrollen zeichnet sich die Lagerung durch hohe Steifigkeit aus. Beachten Sie, dass das Lager als reines Loslager fungiert. Es nimmt ausschließlich radiale Belastungen auf und muss bei auftretenden Axialkräften durch separate Axiallager ergänzt werden.

Worauf kommt es bei der Laufbahngestaltung des Nadelkranzes an?

Da der Nadelkranz K68X74X20 ohne eigene Laufringe montiert wird, stellen Welle und Gehäusebohrung die Funktionsflächen dar. Für einen reibungsarmen Lauf müssen beide Gegenlaufflächen gehärtet und feinstbearbeitet sein. Die gewählten Durchmessertoleranzen von Welle und Gehäuse bestimmen unmittelbar die resultierende Lagerluft der Baugruppe. Achten Sie bei der Konstruktion zudem auf ebene, verschleißfeste seitliche Anlaufflächen, an denen der Käfig bei axialen Ausgleichsbewegungen anlaufen kann. Eine ausreichende Schmierung vor Inbetriebnahme komplettiert die fachgerechte Montage.

Was zeichnet den Nadelkranz K68X74X20 aus?

Ein formstabiler Käfig führt die zylindrischen Nadelrollen direkt ohne eigene Lagerringe. Mit einer Bohrung von 68 mm, 74 mm Außendurchmesser und 20 mm Breite ermöglicht die Baueinheit tragfähige Lagerungen auf engem radialem Raum. Die Nadelrollen laufen dabei unmittelbar auf der gehärteten Welle und im umgebenden Maschinengehäuse.

Welche Belastungsarten kann dieses Nadellager aufnehmen?

Aufgrund der zylindrischen Rollenkörper und der offenen Konstruktion nimmt das Lager ausschließlich radiale Kräfte auf. Durch den Linienkontakt bewältigt es hohe Radiallasten bei hoher Steifigkeit. Treten in der Lagerstelle axiale Führungskräfte auf, müssen diese durch separate Bauteile wie Axialscheiben, Anlaufringe oder kombinierte Wälzlager abgefangen werden.

Wie wird die Lagerluft beim Nadelkranz K68X74X20 bestimmt?

Die wirksame Lagerluft entsteht erst im eingebauten Zustand zwischen Welle, Nadelrollensatz und Gehäusebohrung. Da eigene Lagerringe fehlen, hängt das Betriebsspiel vollständig von den gewählten Fertigungstoleranzen der Wellenlaufbahn und der Gehäuseaufnahme ab. Die Toleranzpaarung muss daher passend zur geforderten radialen Lagerluft ausgelegt werden.

Welche Anforderungen bestehen an die Wellen- und Gehäuselaufbahnen?

Damit das Wälzlager seine Tragfähigkeit erreicht, müssen Welle und Gehäusebohrung als gehärtete Wälzlagerlaufbahnen ausgeführt sein. Erforderlich sind eine ausreichende Härtetiefe, hohe Oberflächengüte durch Schleifen oder Honen sowie enge Form- und Lagetoleranzen. Weiche oder unzureichend bearbeitete Laufflächen führen zu vorzeitigem Verschleiß der Rollen und Käfige.

Wie erfolgt die seitliche Führung des Käfigs im Betrieb?

Der Käfig benötigt beidseitig geeignete Anlaufflächen am Maschinengehäuse oder an der Welle, um ein axiales Wandern zu verhindern. Diese Stirnflächen sollten geschliffen und frei von scharfen Kanten sein. Konstruktiv lässt sich die Führung über Wellenschultern, präzise Anlaufscheiben oder passend positionierte Sprengringe umsetzen.

Welches Schmiermittel eignet sich für diesen Nadelkranz?

Das Lager lässt sich je nach Umgebungsbedingungen und Betriebsdrehzahl mit mineralölbasierten Schmierfetten oder Schmierölen betreiben. In geschlossenen Getriebegehäusen sorgt zirkulierendes Getriebeöl für eine ständige Versorgung. Bei Fettschmierung empfiehlt sich ein geeignetes Wälzlagerfett, das vor der ersten Inbetriebnahme gleichmäßig in den Käfig eingebracht wird.

NKE AUSTRIA GmbH
Im Stadtgut C4, 4407 Steyr, Austria
office@nke.at, https://industry.fersa.com/de/imprint

10238517
Produkt zum Vergleich hinzugefügt.
Produkt wurde der Wunschliste hinzugefügt

Passwort zurücksetzen

Neues Konto registrieren